Anna Quedenfeldt
Anna Quedenfeldt (* 11. Juli 1868 in Lötzen, Ostpreußen; † 1959) war eine deutsche Porträtmalerin.
Leben
Anna Quedenfeldt wurde als Tochter des späteren Duisburger Stadtbaurats Theodor Quedenfeldt (* 8. Juli 1834 in Karmitten; † 5. Oktober 1906 in Duisburg) und dessen Ehefrau Klara, geborene Thiel, in Ostpreußen geboren. Ihre Geschwister waren der Fotograf Erwin Quedenfeldt (1869–1948), der Musiker Gustav Quedenfeldt (1871–1959) und Kurt Quedenfeldt (1878–1929).
Eine künstlerische Ausbildung erhielt sie ab 1901 in München, an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins bei Angelo Jank und Walter Thor, in Florenz und Rom sowie in Paris, bei René Prinet (1861–1946), Lucien Simon und Claudio Castelucho. In Düsseldorf gehörte sie zum Verein Düsseldorfer Künstlerinnen. In Wiesbaden, wo sie der Freien Künstlerschaft angehörte, ließ sie sich als Bildnismalerin nieder. Auch schuf sie Akte und Stillleben.
Literatur
- Quedenfeldt, Anna. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 27: Piermaria–Ramsdell. E. A. Seemann, Leipzig 1933, S. 504.
- Wilhelm Schäfer: Bildhauer und Maler in den Ländern am Rhein. Düsseldorf 1913, S. 170.
- Irmgard Siebert in Zusammenarbeit mit Dietmar Haubfleisch: Erwin Quedenfeldt. Von der Fotografie zur Lichtbildkunst. Frankfurt am Main 2022, ISBN 978-3-465-04578-6 - Besonders S. 556–557.