Werkgruppe 7 und Bauturm

Die Architektenkollektive Werkgruppe 7 und Bauturm waren Zusammenschlüsse von sieben jungen Kölner Architekten, die in der Zeit von 1968 bis 1981 in verschiedenen Konstellationen zusammenarbeiteten. Zu den Mitgliedern zählten Erich Schneider-Wessling, Peter Busmann, Heiner P. Hachenberg, Jürgen Pahl, Walter Ruoff, Peter Trint und Erwin H. Zander.

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Werkgruppe 7 und Bauturm
Hochschule für Musik und Tanz Köln, Werkgruppe 7 und Bauturm
Schulzentrum Niederpleis, Werkgruppe 7
Schulzentrum Niederpleis, Werkgruppe 7

Geschichte

Erich Schneider-Wessling und Peter Busmann gründeten die Bürogemeinschaft „Bauturm“ im Jahr 1968 in der Aachener Straße 24–26 in Köln.[1] Ab 1969 nahmen sie zusammen mit Heiner P. Hachenberg, Jürgen Pahl, Walter Ruoff, Peter Trint und Erwin H. Zander unter dem Namen „Bauturm“ gemeinsam an Architektenwettbewerben teil. Bereits 1969 gewann eine Gruppe den Wettbewerb für die Musikhochschule Köln, dessen Bau sie bis 1977 — nun als Werkgruppe 7 und Bauturm — in zwei Abschnitten realisierte.[2]

Die Gesamtschule Köln-Rodenkirchen wurde 2009/2010 abgerissen.[3] Eine umfangreiche Untersuchung hatte 2004 ergeben, dass ein Abriss der alten und der Bau einer neuen Schule die wirtschaftlichste Maßnahme sei.[4]

Werk (Auswahl)

Wettbewerb als Bauturm / Ausführung als Werkgruppe 7 und Bauturm

Wettbewerb und Ausführung als Werkgruppe 7

Wettbewerb und Ausführung als Bauturm

Einzelnachweise

  1. PETER BUSMANN. In: Orden Pour le mérite. 2017, abgerufen am 25. Januar 2022.
  2. Olaf Winkler: ...in die Jahre gekommen: Musikhochschule. In: db deutsche bauzeitung 07|2004. 1. Juli 2004, abgerufen am 25. Januar 2023.
  3. Uwe Kaven: Seite 21: "Beispiel: Gesamtschule Rodenkirchen". In: Finanzverwaltung NRW. 23. April 2012, abgerufen am 25. Januar 2022.
  4. Gesamtschule Köln-Rodenkirchen. In: FALTIN+SATTLER – FSW DÜSSELDORF GMBH. 2020, abgerufen am 25. Januar 2023.
  5. Eine 105 Meter lange Straße aus Verkehrsachse der Schule. In: Kölner Stadt Anzeiger. Nr. 233 / ST 17, 6. Oktober 1972.
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