BayernNetzNatur
BayernNetzNatur ist ein landesweiter Biotopverbund in Bayern.[1]


Zum Verbund gehören 2017 über 400 Biotope, darunter die artenreiche Moore im Alpenvorland, die kargen Trockenrasen der Fränkischen Alb und Bergwiesen der Rhön.[2] Die Projekte folgen dem Grundprinzip der Freiwilligkeit und Kooperation. Das bedeutet, dass im Rahmen von BayernNetzNatur auf hoheitliche Maßnahmen verzichtet wird. Als Träger engagieren sich Landkreise, Kommunen und Verbände.[1]
Geschichte
1984 wurde mit dem Arten- und Biotopschutzprogramm (ABSP) erstmals ein flächendeckendes Naturschutzkonzept in Bayern geschaffen. Im Jahre 1986 entstand das erste Projekt am Saillingbach im Landkreis Kelheim. Im Juli 1995 kündigte die Bayerische Staatsregierung die „Schaffung eines landesweiten Biotopverbunds“ als ein Ziel der bayerischen Umweltpolitik an.
Weblinks
- BayernNetzNatur-Projekte – Bayerns landesweiter Biotopverbund. In: naturvielfalt.bayern.de
- BayernNetzNatur – Umsetzung des landesweiten Biotopverbunds und der Biodiversitätsstrategie in Bayern. In: bnn.pan-gmbh.com
Einzelnachweise
- BayernNetzNatur-Projekte. Abgerufen am 10. Februar 2023.
- Bayern-Netz-Natur. In: sueddeutsche.de. 16. Juni 2017, abgerufen am 25. September 2018.