Bruno Reinhold

Bruno Reinhold (* 24. Mai 1891 in Berlin; † 12. Dezember 1973 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben und Werk

Reinhold absolvierte in Berlin eine Lehre als Dekorationsmaler. Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg besuchte er die Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Berlin) in Berlin-Charlottenburg. Danach arbeitete er in Berlin mehrere Jahre als Theatermaler, ehe er sich 1935 dort als Künstler selbstständig machte. Das Berliner Adressbuch verzeichnete ihn erstmals 1924 als Kunstmaler in der Schivelbeiner Straße 19, später im Dammweg 17 in Treptow.

Nach der Teilnahme am Zweiten Weltkrieg und der Kriegsgefangenschaft arbeitete Reinhold in Ostberlin freischaffend als Maler und Grafiker. Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Reinhold war der Vater des Malers Peter Reinhold.

Werke (Auswahl)

  • Holzarbeiter (Pastell, 1951)
  • FDJ baut ein Stadion / Cantianstraße (Öl, 70 × 110 cm, 1951; Kunstarchiv Beeskow)
  • Trümmerverladestelle, Waisenbrücke Berlin (Öl, 1952)
  • Aufbauhelfer (Öl, 78 × 105 cm, 1952; ging als Geschenk der DDR an das Kulturministerium der Volksrepublik Polen)[1]

Ausstellungen (unvollständig)

  • 1951/1952: Berlin, Museumsbau am Kupfergraben („Künstler schaffen für den Frieden“)
  • 1953: Dresden, Dritte Deutsche Kunstausstellung
  • 1954 und 1958: Berlin, Bezirkskunstausstellung
Postume Ausstellungsbeteiligung
  • 1983: Berlin, Galerie am Prater („Retrospektive 1973–1983“)

Einzelnachweise

  1. Deutsche Fotothek
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