Die Dampfnudl
Die Dampfnudl ist ein volkstümliches Lied von Franz Xaver Engelhart (1861–1924), seit 1891 Domkapellmeister der Regensburger Domspatzen; der Text stammt von dem Altphilologen und Gymnasiallehrer Georg Eberl (1851–1929)[1][2]. Es rühmt die Vorzüge und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Dampfnudel, einer in Bayern sehr beliebten Mehlspeise. Der Text ist in Regensburger Mundart, einer Variante des Nordmittelbairischen gehalten. In Engelharts Werk nimmt das Lied insofern eine Sonderstellung ein, als es eine seiner wenigen nicht-geistlichen Kompositionen darstellt.


Die Dampfnudel gehört zum Repertoire zahlreicher regionaler Chöre. Professionelle Interpretationen stammen u. a. von „Jodlerkönig“ Franzl Lang (1969, abweichender Text), dem aus ehemaligen Domspatzen bestehenden Spatzen-Quartett (1999) sowie von Michael Hartl und seinen AlpenRebellen (2001, satirisch).
Text
| Bairischer Originaltext | Hochdeutsche Übersetzung |
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