Doris Schulz

Doris Schulz (* 15. November 1963 in Wels) ist eine österreichische Politikerin (ÖVP) und Medienfrau. Sie war von 2009 bis 2015 Abgeordnete zum Oberösterreichischen Landtag. Vom 6. Mai 2017 bis November 2019 war sie Landesleiterin der ÖVP-Frauen in Oberösterreich.[1][2]

Politik

Schulz war 2004–2014 Stadt- und Bezirksvorsitzende ÖVP Frauen Wels und war von 2008 bis 2014 Mitglied im Landesvorstand der OÖVP. Von 2008 bis 2015 war sie stellvertretende Parteiobfrau und Stellvertreterin des Wirtschaftsbundes in Wels. Von 2009 bis 2015 war sie Abgeordnete zum OÖ Landtag für die ÖVP und in den Ausschüssen Europa, Frauen und Gleichstellung sowie Kultur engagiert. 2011–2016 war Doris Schulz Aufsichtsratsvorsitzende Messe Wels GmbH. Ab Mai 2017 war sie Landesleiterin der ÖVP Frauen Oberösterreich. Im November 2019 legte sie diese Funktion zurück, vom Vorstand wurde ihre erste Stellvertreterin Elisabeth Spitzenberger zur interimistischen Landesleiterin gewählt.[2]

Nach der Nationalratswahl 2017 wechselte der oberösterreichische Bundesrat Klaus Fürlinger in den Nationalrat, daher wurde Doris Schulz vom oberösterreichischen Landtag in die Länderkammer entsandt. Das Bundesrats-Mandat fiel eigentlich dem Oberneukirchner Bürgermeister Josef Rathgeb zu, dieser verzichtete allerdings.[3]

Im November 2019 wurde bekannt, dass sie mit der Landtagssitzung am 30. Jänner 2020 von Judith Ringer als Bundesrätin abgelöst werden soll.[4]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. derStandard.at: Doris Schulz neue ÖVP-Frauenvorsitzende in Oberösterreich. Artikel vom 8. Mai 2017, abgerufen am 17. Juli 2017.
  2. ÖVP-Frauen: Spitzenberger löst Schulz ab. In: ORF.at. 12. November 2019, abgerufen am 12. November 2019.
  3. oberösterreichische Nachrichten: Neue Gesichter bei ÖVP und FPÖ in den Parlamenten. Artikel vom 10. November 2017, abgerufen am 10. November 2017.
  4. ÖVP OÖ stellt personelle Weichen. In: ORF.at. 19. November 2019, abgerufen am 19. November 2019.
  5. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte Ehrenzeichen. Landeskorrespondenz Nr. 243 vom 20. Dezember 2016, abgerufen am 5. Juni 2018.
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