Funkvater Frank

Funkvater Frank (* 1993 oder 1994; bürgerlich Dominic „Franky“ D’Amato) ist ein deutscher Musikproduzent. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Zusammenarbeit mit OG Keemo.

Funkvater Frank (2019)

Leben und Karriere

Dominic „Franky“ D’Amato[1] wurde 1993 oder 1994 geboren[2] und stammt aus der Umgebung Mannheim. OG Keemo lernte er bereits als Jugendlicher kennen. Als OG Keemo 2012 wieder zurück nach Mannheim zog, begann die gemeinsame Zusammenarbeit.[2] Im September 2016 veröffentlichten er und OG Keemo ihren ersten gemeinsamen Song Daimajin.[3] Mit OG Keemo und weiteren Freunden gründete er das Künstlerkollektiv Zonkeymobb.

Funkvater Frank hat den Großteil von OG Keemos bisheriger Musik alleine produziert, darunter das komplette Skalp-Tape (2018), das komplette Album Geist (2019) und 16 Tracks von Mann beißt Hund (2022). Daneben produzierte Funkvater Frank u. a. auch für Ahzumjot, Lugatti & 9ine, Kwam E, Gianni Suave und Ulysse.[4]

Sound und Einflüsse

Funkvater Franks Sound ist geprägt von vielfältigem Benutzen von Samples: „Für mich ist Sampling das A und O in jeder meiner Produktionen. Ich war nie der Fan von eintönigen selbst eingespielten Melodien, deshalb hab ich mich daran auch nie probiert.“[2] Als Einflüsse gibt er – im Bezug auf Sample-Techniken – DJ Premier und Pete Rock an. Weitere Inspirationen seien J Dilla, MF Doom, Madlib und Schoolly D.[2]

Bei den Samples handelt es sich zumeist um Jazz, Soul[5], Funk oder aus Boom-Bap stammenden Samples, die Funkvater Frank jedoch mit modernen Hip-Hop-Elementen wie z. B. Trap vermischt.[6]

Auszeichnungen

Belege

  1. Florian Düker: Nüchtern betrachtet ein Meisterwerk. In: laut.de. 7. Januar 2022, abgerufen am 20. November 2022.
  2. Funkvater Frank: „Das ist alles viel zu verrückt. Und es fängt gerade erst an.“ In: backspin.de. 14. Februar 2018, abgerufen am 18. November 2022.
  3. DAIMAJIN- DMJN. In: soundcloud.com. Abgerufen am 20. November 2022.
  4. Credits für Funkvater Frank. In: Tidal. Abgerufen am 31. Januar 2023.
  5. Florian Peking: OG Keemo – Geist. In: laut.de. 13. Dezember 2019, abgerufen am 22. November 2022.
  6. laut.de: OG Keemo. In: laut.de. Abgerufen am 20. November 2022.
  7. Alle Gewinner*innen der Hiphop.de Awards 2022. In: hiphop.de. Abgerufen am 28. Januar 2023.
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