Gabriele Uhl

Gabriele Uhl (* um 1965) ist eine deutsche Zoologin und Hochschullehrerin.

Werdegang

Uhl studierte seit 1983 Biologie an der Universität Tübingen, der University of East Sussex und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Diplom 1991 und der Promotion in Freiburg 1995. Als Post-Doktorandin war sie an der Universität Aarhus und ab 1997 war sie wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bonn, an der sie sich 2002 habilitierte. 2005/06 war sie zu einem Forschungsaufenthalt an der Universität Costa Rica, 2006/07 hatte sie eine Vertretungsprofessur an der Universität Würzburg. Seit 2009 ist sie Professorin für Allgemeine und Systematische Zoologie an der Universität Greifswald.

Sie befasst sich mit Reproduktionsbiologie, Verhaltensökologie, Funktionsmorphologie und Systematik aus evolutionsbiologischer Perspektive, insbesondere bei Spinnen. Unter anderem untersucht sie die Gründe der Erweiterung des Verbreitungsgebiets der Wespenspinne und Veränderung ihrer Gehirnstrukturen in Abhängigkeit von den Umweltbedingungen. Sie befasste sich auch mit Phobie vor Spinnen.[1]

Seit 2022/23 ist sie Präsidentin der Deutschen Zoologischen Gesellschaft.

Einzelnachweise

  1. A. B. M. Gerdes, G. Uhl, G. W. Alpers, Spiders are special: fear and disgust evoked by pictures of arthropods, Evolution and Human Behavior, Band 30, 2009, S. 66–73
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