Gerald Fleischmann
Gerald Fleischmann (* 23. Oktober 1973 in Wien) ist ein österreichischer Kommunikationsleiter.[1][2]
In der Koalition von ÖVP und FPÖ ab 2017 war Fleischmann stellvertretender Kabinettchef von Kanzler Sebastian Kurz und Leiter der neu geschaffenen Stabsstelle für strategische Kommunikationsplanung[3]. Später, in der Koalition von ÖVP und Grünen ab 7. Jänner 2020, wurde er Kanzlerbeauftragter für Medienpolitik.
Seitdem Thomas Schmid im Zuge der Ermittlungen rund um die ÖVP-Korruptionsaffäre Fleischmann schwer belastet, ermittelt die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen Fleischmann als Beschuldigten. Er steht im Verdacht der Untreue und Bestechlichkeit.[4][5] Seit November 2022 ist er erneut Kommunikationsleiter der ÖVP.[2]
Publikationen
Einzelnachweise
- FLEISCHMANN Gerald Fleischmann (ÖVP, Sebastian Kurz) - dieMedien.at. Abgerufen am 5. Dezember 2022.
- Gerald Fleischmann wird Kommunikationsleiter der Volkspartei, horizont.at, 23. November 2022, abgerufen am 21. Januar 2023.
- Kanzler Kurz erklärt seinen Medienbeauftragten Fleischmann – Neos sehen "Interessenkonflikt" bestätigt. Abgerufen am 5. Dezember 2022 (österreichisches Deutsch).
- Neuer ÖVP-Kommunikationschef: Fleischmann-Rückkehr sorgt für Irritation. 24. November 2022, abgerufen am 5. Dezember 2022.
- WELT: Österreich: Hausdurchsuchungen in ÖVP-Zentrale und Kanzleramt. In: DIE WELT. 6. Oktober 2021 (welt.de [abgerufen am 5. Dezember 2022]).
- Kurz-Intimus Fleischmann schrieb Buch über Message Control. In: DerStandard.at. 21. Januar 2023, abgerufen am 23. Januar 2023.