James Gadsden

James Gadsden (* 15. Mai 1788 in Charleston, South Carolina; † 26. Dezember 1858 Charleston[1])[2] war ein US-amerikanischer Diplomat und Offizier sowie Namensgeber des Gadsden-Kaufs, bei dem die USA 1853 Land von Mexiko kauften.

James Gadsden um 1831

Leben

Das von Gadsden gekaufte Gebiet in den heutigen Grenzen

James Gadsden war ein Enkel Christopher Gadsdens, eines prominenten Teilnehmers der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. 1806 machte er in Yale seinen Bachelor. Im Britisch-Amerikanischen Krieg diente er als Offizier der US Army unter General Andrew Jackson und war 1818 verantwortlich für den Neubau eines ehedem britischen Forts in Florida, das Jackson dann Fort Gadsden taufte.

1823 wurde Gadsden von der Regierung beauftragt, die Deportation der Seminolen auf dem Pfad der Tränen in Reservate zu organisieren.[3] Von 1840 bis 1850 war er Präsident der South Carolina Canal and Railroad Company und engagierte sich für eine südliche Transkontinental-Route (Geschichte der Eisenbahn in Nordamerika).

Im Juni 1853 wurde er zum Gesandten für Mexiko ernannt, wo er Anfang September eintraf und freundschaftlich empfangen wurde.[4][5] In dieser Funktion war er beauftragt, von Mexiko Land zu kaufen, um die südliche Transkontinental-Route leichter bauen zu können.

Nach ihm ist u. a. die Stadt Gadsden in Alabama und das Gadsden County in Florida benannt.

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Einzelnachweise

  1. Amerika. In: Wiener Zeitung, 14. Jänner 1859, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wrz
  2. James Gadsden. In: NNDB. Abgerufen am 2. Februar 2023 (englisch).
  3. Art. Gadsden, James. In: The New International Encyclopædia, Bd. 8: Fontanes – Goethe, 1906.
  4. Amerika. In: Deutsche Allgemeine Zeitung, 10. Juni 1853, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dea
  5. Nachrichten aus Mexico, vom 3. September. In: Leipziger Zeitung, 8. Oktober 1853, S. 23 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lzg
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