Jane McAlevey
Jane McAlevey (* 1964) ist eine US-amerikanische Organizerin, Autorin und Wissenschaftlerin.

Leben
McAlevey studierte ab Ende der 1980er Jahre an der University at Buffalo.[1] Seit dieser Zeit ist sie als Organzerin tätig, mit gelegentlichen Unterbrechungen durch ihre akademische Laufbahn. Sie entwickelte und begleitete verschiedene Kampagnen. 2015 wurde sie am City University of New York promoviert, danach war sie für zwei Jahre als Postdoc an der Harvard Law School tätig. Aktuell ist sie Senior Policy Fellow am Institute for Labor & Employment Relations der University of California, Berkeley. Für die Zeitschrift The Nation berichtet sie über Streiks.[2]
2012 veröffentlichte McAlevey mit Raising Expectations and Raising Hell, My Decade Fighting for the Labor Movement ihr erstes Buch. 2016 folgte No Shortcuts: Organizing for Power in the New Gilded Age, das auf ihrer Doktorarbeit beruht. 2021 erschien ihr drittes Buch A Collective Bargain: Unions, Organizing & the Fight for Democracy.[3]
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Raising Expectations and Raising Hell. My Decade Fighting for the Labor Movement. Verso, London 2012, ISBN 9781781683156.
- No Shortcuts: Organizing for Power in the New Gilded Age. Oxford University Press, Oxford 2016.
- deutschsprachige Ausgabe: Keine halben Sachen. Machtaufbau durch Organizing. VSA Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-96488-115-1.
- A Collective Bargain: Unions, Organizing & the Fight for Democracy. ECCO/Harper Collins 2020, ISBN 978-0-06-290859-9.
- deutschsprachige Ausgabe: Macht. Gemeinsame Sache. Gewerkschaften, Organizing und der Kampf um die Demokratie. VSA Verlag, Hamburg 2021, ISBN 978-3-96488-115-1.
Weblinks
Einzelnachweise
- Sofern nicht anders angegeben, beruhen die Angaben auf dem Lebenslauf von Jane McAlevey
- Eintrag auf thenation.com
- Sascha Stanicic: Keine Blaupause - Wert und Grenzen von Organizing-Erfahrungen. Kritische Anmerkungen zu Jane McAleveys Buch »Macht. Gemeinsame Sache«. In: junge welt. 23. Januar 2023, abgerufen am 28. Januar 2023.