Jelcz
Jelcz ist ein polnischer Nutzfahrzeughersteller.
| Jelcz | |
|---|---|
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| Rechtsform | Sp. z o. o. |
| Gründung | 1952 |
| Sitz | Jelcz-Laskowice, |
| Leitung | Władysław Czubak (Geschäftsführer) |
| Mitarbeiterzahl | 500 |
| Branche | Automobilindustrie |
| Website | www.jelcz.com.pl |
Das Unternehmen wurde 1952 als staatlicher Betrieb zur Produktion von Fahrgestellen gegründet und zu Anfang in den Hallen eines ehemaligen Rüstungsbetriebes in Jelcz-Laskowice angesiedelt. 1954 begann man mit der Produktion des ersten eigenen Omnibusses Stonka (dt. Kartoffelkäfer). 1960 startete schließlich mit dem Żubr (dt. Wisent) die Serienfertigung des ersten schweren Lastkraftwagens aus Polen als Ergänzung zu den Modellen des polnischen Herstellers Star. 1995 wurde das Unternehmen privatisiert und als Aktiengesellschaft an die Warschauer Wertpapierbörse gebracht.
2008 wurde das Unternehmen teilweise liquidiert und ab 2012 von der Börse genommen. Es stellte die Produktion von Omnibussen und Lastkraftwagen ein und konzentriert sich seit dem auf die Entwicklung und Herstellung von Spezialfahrzeugen für den militärischen Einsatz. Die Motoren werden mittlerweile von Cummins, Iveco, MAN und Mercedes-Benz geliefert. Für die Ausstattung der Fahrzeuge mit Aufbauten und Aufliegern sind hingegen größtenteils die polnischen Hersteller Feber, Wielton und Zasław verantwortlich.[1]
Plattformwagen Jelcz P662D35 für das polnische Militär
Sattelschlepper Jelcz C642D für das polnische Militär
Einsatzfahrzeug Jelcz P882D mit festem Aufbau
Lastkraftwagen Jelcz 280R6 im Einsatz für die KFOR
Wasserwerfer der Baureihe Jelcz 420 Hydromil
Wasserwerfer Jelcz P420 Hydromil 2
Feuerwehrwagen Jelcz 422
Feuerwehrwagen Jelcz 315
Müllwagen Jelcz 325
Oberleitungsbus Jelcz PR110E
Reisebus Jelcz 043
Reisebus Jelcz T1202
Linienbus Jelcz M121M
Linienbus Jelcz PR110M auf Basis eines Berliet
Linienbus Jelcz M125M Vecto
Gelenkbus Jelcz M181MB/3
Weblinks
Einzelnachweise
- Modellbau heute: Jelcz 317 D. November 1982, S. 27–29, abgerufen am 7. November 2022.
