KHS GmbH

Die KHS GmbH ist ein Anbieter von Abfüll- und Verpackungslösungen für Glas, PET, Keg und Dosen.

KHS GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1993
Sitz Dortmund, Deutschland Deutschland
Leitung Kai Acker (Vorsitzender der Geschäftsführung), Burkhard Becker (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiterzahl 4.954[1]
Umsatz 1.245 Mio. EUR[1]
Branche Maschinen- und Anlagenbau
Website www.khs.com
Stand: 2021

Das Unternehmen entwickelt und produziert komplette Anlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Industrie und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der zum Salzgitter-Konzern gehörenden Salzgitter Klöckner-Werke GmbH.

Geschichte

Die KHS GmbH ist 1993 aus einem Zusammenschluss der 1868 in Dortmund gegründeten Holstein & Kappert GmbH und der 1887 in Kreuznach gegründeten Seitz-Werke GmbH, später Seitz Enzinger Noll AG (SEN), Bad Kreuznach, entstanden.

Von 1977 bis 1982 wurde die H&K (zu 100 %) und SEN (zu 90 %) durch die Klöckner Werke AG, Duisburg übernommen. 1993 wurde das Unternehmen H&K und SEN zur KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Dortmund zusammengeschlossen. Durch die Salzgitter AG wurde 2007 die Mehrheitsbeteiligung an den Klöckner-Werken erworben. 2008 wurde das Unternehmen KHS Corpoplast, KHS Plasmax und KHS Moldtec in die Salzgitter Klöckner-Werke GmbH integriert. 2010 wurde es von der KHS AG zur KHS GmbH umgewandelt. KHS wurde 2011 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Salzgitter Klöckner-Werke.

2021 beschäftigte die KHS Gruppe weltweit 4.954 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz lag 2021 bei 1.245 Mio. Euro.

Standorte

Weltkugel auf dem Besucherparkplatz in Dortmund

Hauptsitz der KHS GmbH ist Dortmund. Dort befindet sich auch eine der fünf deutschen Produktionsstätten, weitere liegen in Bad Kreuznach, Hamburg, Kleve und Worms.

In Dortmund befinden sich die Kompetenzzentren für die Reinigungs- und Pasteurtechnik, für die Etikettier- und Inspektionstechnik sowie für den Behälter- und Gebindetransport.

Bad Kreuznach ist mit folgenden Schwerpunkten auf Getränkefülltechnik inklusive Aseptik spezialisiert: Filtration, Getränkemischtechnik, High-Gravity Brewing-Systeme, Kurzzeiterhitzungs- und Entgasungsanlagen sowie Rins-, Füll- und Verschließtechnik für Flaschen und Dosen. Außerdem ist hier das Kompetenzzentrum Keg-Technologie angesiedelt.

Am Standort Kleve produziert KHS Verpackungstechnik mit dem Fokus auf Endverpackungen.

Palettiertechnik sowie Ein- und Auspacklösungen stehen am Standort Worms im Zentrum der Aktivitäten.

Schwerpunkt in Hamburg ist die Streckblas- und Barrieretechnik sowie die Entwicklung neuer Kunststoffflaschen wie der PET-Flasche FreshSafe-PET.

Weitere Produktionsstandorte befinden sich in Brasilien (Sao Paulo), USA (Waukesha WI), Mexiko (Zinacantepec), Indien (Ahmedabad) und China (Suzhou). Weltweit existieren in 83 Ländern Niederlassungen. Für alle an den einzelnen Produktionsstandorten hergestellten Produkte erfolgt der Vertrieb über die interne Vertriebsorganisation der KHS GmbH, durch Verkaufsbüros sowie durch die Tochtergesellschaften.

Produkte

Das Unternehmen bietet Turnkey-Linien für verschiedenste Branchen, Behälter und Prozesse in der Getränkeproduktion an. Zu den Behältern gehören Glasflaschen, PET, Dosen, Kegs und Aluminium-Flaschen. Jede KHS-Anlage besteht aus sämtliche Prozesse der Getränkeherstellung abdeckenden Einzelmaschinen: von der PET-Flaschenherstellung, Abfüllung, Etikettierung, Verpackung und Palettierung bis hin zu Inspektion und Komplettreinigung.

Ein weiteres Kerngebiet der KHS GmbH sind Prozessanlagen zur Vereinfachung und effizienteren Gestaltung komplexer Getränkeherstellungsprozesse. Die unterschiedlichen Prozesse betreffen Reinigungssysteme, Getränkemischungen sowie die Konzeption und Gestaltung von Produktionsanlagen.

KHS Competence

KHS veröffentlicht halbjährig das Magazin KHS Competence in dem die Firma ihre Entwicklungen vorstellt und Interviews mit Kunden führt. Die Magazine werden überwiegend auf Messen oder ähnlichen Veranstaltungen verteilt, auch gibt es das Magazin als E-Paper.

Einzelnachweise

  1. Kennzahlen. In: khs.com. Abgerufen am 8. Dezember 2012.

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