Kanonische Exegese
Die Kanonische Exegese (Kanonische Bibelexegese oder Kanonische Schriftauslegung) ist ein hermeneutischer Zugang zur Bibel, der die einzelnen Bibeltexte primär im Kontext des gesamten Bibelkanons interpretiert. Diese von Brevard Childs in den 1970er Jahren begründete christlich-theologische Bibelexegese sieht in Jesus Christus den Schlüssel der ganzen Bibel und betrachtet von ihm her den Bibelkanon in seiner geschichtlich-kirchlich gewordenen Gestalt als Einheit. Dementsprechend interessierte sich Childs weniger für die Entstehungsgeschichte der einzelnen Bibeltexte und das historische Umfeld, in dem sie geschrieben wurden. Sein Canonical approach ist ein synchroner Bibelzugang. Der von James A. Sanders vertretene Canonical criticism dagegen ist mit der diachronen historisch-kritischen Bibelexegese kompatibel.
Die Impulse von Childs und Sanders wurden vor allem in der alttestamentlichen Exegese rezipiert, weniger von Neutestamentlern.[1] Breitenwirkung erhielten sie auch dadurch, dass das von Erich Zenger begründete Lehrbuch Einführung in das Alte Testament (1995) eine Anleitung zu Kanonischer Exegese unter dem Titel Heilige Schrift der Juden und der Christen programmatisch voranstellt. Andere Lehr- und Methodenbücher aus dem deutschsprachigen Raum berücksichtigen die Kanonische Exegese dagegen kaum.[2]
Brevard Childs: Canonical approach
Als Begründer der Kanonischen Exegese gilt Brevard S. Childs, der als Alttestamentler von seinem evangelisch-reformierten Hintergrund, insbesondere der Dialektischen Theologie Karl Barths geprägt war. Er reagierte darauf, dass die Biblische Theologie in den 1960er Jahren in eine Krise geraten war. Die Relevanz der mit den historisch-kritischen Arbeitsgängen freigelegten hypothetischen Vorstufen eines biblischen Textes für den heutigen Leser war schwer aufzuweisen. Hinzu kam, dass die Biblische Theologie in den Vereinigten Staaten stark heilsgeschichtlich geprägt war und die Albright-Schule zeitweise eine archäologische Bestätigung ihres Geschichtsbilds lieferte, die aber durch neue Erkenntnisse ins Wanken geriet.[3]
Childs kritisierte, dass die historisch-kritische Exegese als Erbe der Aufklärung einen neutralen, objektiven Zugang zu den Texten anstrebe. Als Erbe der Romantik werte sie das Ursprüngliche und Individuelle höher als das allgemein Rezipierte (= das Kanonische).[4] Angesichts dessen forderte Childs, als Exeget einen Standpunkt innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft einzunehmen und den kanonisierten Endtext als Wort Gottes zu lesen, das unter der Leitung des Heiligen Geistes normativ geworden sei und das in Jesus Christus seine Mitte habe.[5] Childs war an dem „kanonischen Prozess“ interessiert, der als Empfangen, Bewahren und Überliefern der Traditionen bereits in der Bibel selbst angelegt sei, und weniger an der Kanonisierung als späte kirchliche Festlegung des Umfangs der normativen Schriften.[6]
Zwar lehnte Childs die Allegorese ab, aber die vorkritische Rezeptionsgeschichte biblischer Texte hatte für ihn große Bedeutung.[7] Der bewusst bezogene kirchliche Standpunkt konnte bei Childs bedeuten, problematische „als ob“-Interpretationen zu vertreten. So seien die Deuteropaulinischen Briefe auszulegen, als ob Paulus sie verfasst hätte – obwohl der Exeget wusste, dass das historisch nicht so war.[8]
Die Zusammengehörigkeit von Altem und Neuem Testament war für Childs aufgrund der reformierten Bundestheologie evident. Er fand sie bestätigt, indem er „im Alten Testament auf der Basis des Endtextes, wie er von der Biblia Hebraica (ohne Berücksichtigung der Septuaginta) strukturiert werde; im Neuen Textament hingegen in einem traditionsgeschichtlichen Zugriff“ einander ergänzende „Strukturmomente“ ermittelte.[9] Childs meinte, der Kanon der Hebräischen Bibel sei bereits um 100 v.Chr. abgeschlossen gewesen; diese Minderheitsposition musste er allerdings beziehen, um zu begründen, warum er den Masoretischen Text und nicht die Septuaginta als für Christen relevanten Endtext des Alten Testaments behandelte.[10]
Wie Childs kanonische Exegese betreiben wollte, führte er 1974 in seinem Kommentar zum Buch Exodus vor. Er ging dort in folgenden Arbeitsschritten vor:
- Übersetzung mit philologischen Anmerkungen;
- Literarische, form- und traditionskritische Beobachtungen;
- Der Text im Kontext des ganzen Alten Testaments;
- Der Text im Kontext des Neuen Testaments;
- Forschungsgeschichte;
- Theologische Auslegung im Horizont des christlichen Bibelkanons.
Kritiker stellten fest, dass Childs in seinem Exodus-Kommentar herkömmliche diachrone Standardmethoden der Exegese durchaus selbst gebrauchte oder deren Ergebnisse übernahm. Methodenpluralismus wurde von ihm teils zugestanden, teils aber zugunsten eines strikt synchronen Zugangs zum Text abgelehnt.[11]
Unklar ist, in welchem Verhältnis Childs’ Konzept der kanonischen Intertextualität zur poststrukturalistischen Literaturtheorie steht: der Kanon stelle ein Feld zur Verfügung, in dem der Leser mit den aufeinander bezogenen Texten interagiere; dadurch entstehe Sinn.[12]
Trotz seiner methodischen Schwächen beeinflusste Childs zahlreiche Exegeten, darunter Joseph Blenkinsopp, Christoph Dohmen, Rolf Rendtorff, Christopher Seitz, Gerald Sheppard, Thomas Söding und Georg Steins.[13]
James Sanders: Canonical criticism
James A. Sanders brachte den Unterschied zwischen Childs’ Ansatz und seinem eigenen so auf den Punkt: „Wenn Childs von ‚Kontext‘ spricht, meint er den literarischen Kontext, wenn ich diesen Begriff gebrauche, meine ich meistens den historischen Kontext.“ Childs habe sich für einen Endtext entscheiden müssen und habe den Masoretischen Text gewählt, einen „sehr rabbinischen Text“, mit dem das Christentum erst spät in Kontakt getreten sei. „Der Fokus auf den Masoretischen Text lässt das Neue Testament, dessen Heilige Schrift die Septuaginta war, meistens draußen im Kalten stehen.“[14]
Sanders untersuchte in Torah and Canon (1972), welche Hermeneutiken Glaubensgemeinschaften beim Umgang mit der Bibel verwenden und inwiefern diese bereits im Text angelegt sind. Indem die Bibelleser den Text theozentrisch und in Richtung auf den eigenen Monotheismus lesen, festige er in ihnen die Überzeugung, dass Gott Herr über die gesamte Wirklichkeit sei. In Canon and Community. A Guide to Canonical Criticism (1984) erklärte Sanders, dass der von ihm geprägte Canonical criticism mit anderen exegetischen Methoden kompatibel sei und diese ergänze.[13] Der kanonische Prozess ist bei Sanders auch ein Auslegungsprozess, der sich innerhalb des Alten Testaments aufzeigen lässt: das antike Israel rezipierte seine heiligen Texte in einer kreativen Weise, indem sie durch Fortschreibungen auf neue Situationen angewandt wurden.[15]
Im deutschen Sprachraum verwurzelte sich diese Exegese etwas später, ihre Hauptvertreter sind:
- Norbert Lohfink und Ludger Schwienhorst-Schönberger, teilweise Erich Zenger („kanonische Auslegung“)
- Georg Steins („kanonisch-intertextuelle Exegese“)
- Christoph Dohmen („biblische Auslegung“)
Merkmale
Dadurch, dass die synchrone kanonische Exegese die Bibeltexte im Ganzen der einen Schrift liest, werden alle einzelnen Texte in ein neues Licht gerückt, welche wiederum die Interpretation der gesamten Bibelkanon verfeinern. Mit den immer neueren Lesungen („Relectures“) der Heiligen Schrift wiederholt sich dieser Zyklus, so bildet sich eine hermeneutische Spirale, welche die postscriptuelle Schriftwerdung zuträgt.
Die Kanonische Exegese fragt nicht nach dem ursprünglichen Sinn der Bibeltexte, sondern nach deren Rezeption (Empfang) in der Glaubensgemeinschaft (dies hat gewisse Verbindung zur Rezeptionsästhetik der Literaturwissenschaft). Sie analysiert in dieser Interaktion die Elemente der Kanontexte, welche bei der Wahrnehmung und Gewichtung der vielfach miteinander verbundenen und verwobenen Texte auf die Lesenden lenkende Wirkung haben. Unter Einheit des Kanons wird demgemäß keineswegs irgendeine Vereinheitlichung der Bibel verstanden, sondern vielmehr eine „Kanonisierung“ ihrer Vielstimmigkeit.[16]
Rezeption durch das römisch-katholische Lehramt
Päpstliche Bibelkommission: Die Interpretation der Bibel in der Kirche (1993)
Die Studie Die Interpretation der Bibel in der Kirche (1993) der Päpstlichen Bibelkommission von Johannes Paul II., das auf Initiative und nach dem Entwurf des damaligen Kommissionspräsidenten Kardinal Joseph Ratzinger entstand, empfahl erstmals, den synchronen kanonischen Zugang zusammen mit der zum echten Bibelverständnis unverzichtbar bezeichneten diachronen historisch-kritischen Methode anzuwenden: „Dadurch soll die historisch-kritische Methode nicht ersetzt, sondern ergänzt werden.“[17] Bereits das Konzilsdokument Dei verbum des Zweiten Vaticanums (1965) bezeichnete die Achtung auf die Einheit der ganzen Schrift als ein Grundprinzip theologischer Exegese. Die Päpstliche Bibelkommission charakterisierte den kanonischen Zugang so: „Die Methode sucht jeden Text innerhalb des einzigen Planes Gottes zu situieren, um eine Aktualisierung der Heiligen Schrift für unsere Zeit anzustreben“.[17]
Papst Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth (2007–2012)
Papst Benedikt XVI. kombinierte historisch-kritische und kanonische Exegese in seinem Werk Jesus von Nazareth (2007–2012). Er begründete dies im ersten Band des dreiteiligen Werks so: „»Kanonische Exegese« – Lesen der einzelnen Texte der Bibel in deren Ganzheit – ist eine wesentliche Dimension der Auslegung, die zur historisch-kritischen Methode nicht in Widerspruch steht, sondern sie organisch weiterführt und zu eigentlicher Theologie werden lässt.“[18]
Ratzinger betonte, dass die Verbindung der zwei unterschiedlichen Hermeneutiken möglich sei, weil die eigentliche (Apriori-freie) historisch-kritischen Methode „aus ihrem eigenen Wesen heraus über sich hinausweist und eine innere Offenheit auf ergänzende Methoden in sich trägt“. Zwar untersuche sie die Entstehungsgeschichte und den Anfangssinn der Bibeltexte als Menschenwort in seinem historischen Kontext, sie lasse jedoch die Frage nach der Inspiriertheit sowie Gegenwarts- und Zukunftsbezogenheit dieses vergangenen Menschenwortes zu: „Sie kann bei sorgfältigem Bedenken wohl den ‚Mehrwert‘ erahnen, der in dem Wort steckt, eine höhere Dimension sozusagen durch das Menschenwort irgendwie hindurchhören […] Im vergangenen Wort wird die Frage nach seinem Heute vernehmbar …“[19] – somit eröffne die historische Methode ihre eigene Transzendierung. Ein weiteres Argument für die Zusammenfügung des kanonischen Zugangs und der historisch-kritischen Methode sei, so Benedikt XVI., dass die wissenschaftliche Methode über die Analyse der Einzelbücher hinaus auch die Entwicklungsgänge wahrnehme, in denen diese Texte auf die eine „Schrift“ zugehen. Gerade die moderne Exegese mache sichtbar, wie sich die Schriftwerdung der in der Bibel überlieferten Worte in immer neuen „Relectures“ zugetragen hätte: „Die alten Texte werden in neuer Situation neu aufgenommen, neu verstanden, neu gelesen. Im Neulesen, Fortlesen, in stillen Korrekturen, Vertiefungen und Ausweitungen trägt sich die Schriftwerdung als ein Prozess des Wortes zu, das allmählich seine innere Potentialitäten entfaltet, die irgendwie wie Samen bereitlagen, aber erst in der Herausforderung neuer Situationen, in neuen Erfahrnissen und Erleidnissen sich öffnet.“[20]
Literatur
- Egbert Ballhorn, Georg Steins (Hrsg.): Der Bibelkanon in der Bibelauslegung. Methodenreflektionen und Beispielexegesen. Kohlhammer, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-17-019109-9.
- John Barton, Michael Wolter (Hrsg.): Die Einheit der Schrift und die Vielfalt des Kanons. De Gruyter, Berlin/New York 2012, ISBN 3-11-017638-6.
- Mark G. Brett: Biblical Criticism in Crisis? The Impact of the Canonical Approach on Old Testament Studies. Cambridge University Press, Sheffield 1991, ISBN 0-521-40119-4.
- Brevard S. Childs: Die Theologie der einen Bibel. Aus dem Englischen übersetzt von Christiane und Manfred Oeming. 2 Bände. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1994 und 1996. ISBN 3-451-23293-6.
- Christoph Dohmen, Manfred Oeming: Biblischer Kanon warum und wozu? Eine Kanontheologie (= Quaestiones disputatae. Band 137). Herder, Freiburg/Basel/Wien 1992, ISBN 3-451-02137-4.
- Christoph Dohmen, Günter Stemberger: Hermeneutik der Jüdischen Bibel und des Alten Testaments. 2., überarbeitete Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-17-036140-9.
- Hubert Frankemölle: Methodik und Hermeneutik. Anfragen an die „kanonische Exegese“. In: Thomas Schmeller (Hrsg.): Neutestamentliche Exegese im 21. Jahrhundert. Freiburg i. Br. 2008. S. 11–32.
- Friedhelm Hartenstein: Kanongeschichte(n) und Geltungsfragen. Ein alttestamentlicher Beitrag zum Primat der Praxis für eine Theologie der Schrift. In: Elisabeth Gräb-Schmidt, Volker Leppin (Hrsg.): Kanon (= Marburger Jahrbuch Theologie. Band 31). EVA, Leipzig 2019, ISBN 978-3-374-06285-0, S. 1–36.
- Melanie Köhlmoos: Kanon und Methode. Zu einer Zwischenbilanz der kanonischen Auslegung. In: Theologische Rundschau, Neue Folge 72 (2009), S. 135–146.
- Paul R. Noble: The Canonical Approach: A Critical Reconstruction of the Hermeneutics of Brevard S. Childs. Brill, Leiden 1995, ISBN 90-04-10151-9.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente. In: Zeitschrift für Theologie und Kirche 96 (1996), S. 22-48.
- Ruth Scoralick: Kanonische Schriftauslegung. In: Bibel und Kirche. Jahrgang 38 (2009), Heft 6, Seite 645–647.
- Georg Steins: Kanon und Anamnese. Auf dem Weg zu einer Neuen Biblischen Theologie. In: Ders., Kanonisch-intertextuelle Studien zum Alten Testament. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-460-06481-2, S. 61–86.
- Georg Steins: Der Bibelkanon als Denkmal und Text. Zu einigen methodologischen Aspekten kanonischer Schriftauslegung. In: Ders., Kanonisch-intertextuelle Studien zum Alten Testament. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-460-06481-2, S. 15–36.
- Georg Steins: Zwei Konzepte - ein Kanon. Neue Theorien zu Entstehung und Eigenart der Hebräischen Bibel. In: Georg Steins, Johannes Taschner (Hrsg.): Kanonisierung – die Hebräische Bibel im Werden. Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn 2010, ISBN 978-3-7887-2363-7, S. 8–45.
- Erich Zenger, Christian Frevel: Heilige Schrift der Juden und der Christen. In: Einleitung in das Alte Testament (= Kohlhammer Studienbücher Theologie. Band 1,1). Kohlhammer, 9. aktualisierte Auflage, hrsg. von Christian Frevel, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-030352-2, S. 11–36.
Anmerkungen
- Christoph Dohmen, Manfred Oeming: Biblischer Kanon warum und wozu? Eine Kanontheologie, Freiburg/Basel/Wien 1992, S. 18.
- Melanie Köhlmoos: Kanon und Methode. Zu einer Zwischenbilanz der kanonischen Auslegung, 2009, S. 135.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente, 1996, S. 22.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente, 1996, S. 29.
- Christopher R. Seitz: Canonical Approach I. Altes Testament. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, Tübingen 1999, Sp. 53–54.
- Christoph Dohmen, Manfred Oeming: Biblischer Kanon warum und wozu? Eine Kanontheologie, Freiburg/Basel/Wien 1992, S. 20.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente, 1996, S. 28 f.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente, 1996, S. 39 f.
- Thomas Söding: Der biblische Kanon - Geschichte und Theologie. In: Zeitschrift für katholische Theologie 128 (2006), S. 407-430, hier S. 410.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente, 1996, S. 30.
- Mark G. Brett: Biblical Criticism in Crisis? The Impact of the Canonical Approach on Old Testament Studies, Sheffield 1991, S. 38–52.
- Stefan Krauter: Brevard S. Childs’ Programm einer Biblischen Theologie: Eine Untersuchung seiner systematisch-theologischen und methodologischen Fundamente, 1996, S. 37 f. und 41.
- Daniel Driver, Nathan MacDonald: Canonical Criticism I. Hebrew Bible/Old Testament. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR). Band 4, De Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-018372-6, Sp. 924–926.
- James Sanders: Canonical Context and Canonical Criticism. In: Horizons in Biblical Theology 2 (1980), S. 173–197, hier S. 186 f.
- Christoph Dohmen, Manfred Oeming: Biblischer Kanon warum und wozu? Eine Kanontheologie, Freiburg/Basel/Wien 1992, S. 210.
- Ruth Scoralick, siehe Literatur
- Die Interpretation der Bibel in der Kirche, Studie der Päpstlichen Bibelkommission, Libreria Editrice Vaticana, 1993, deutsche Übersetzung von Lothar Ruppert und Adrian Schenker
- Joseph Ratzinger: Jesus von Nazareth. Erster Teil: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2007, S. 18.
- Joseph Ratzinger: Jesus von Nazareth. Erster Teil: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2007, S. 15 f.
- Joseph Ratzinger: Jesus von Nazareth. Erster Teil: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2007, S. 17.