Kawasaki Z 400
Kawasaki Z 400 ist ein Motorradmodell der japanischen Kawasaki Heavy Industries.
| Kawasaki | |
|---|---|
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| Z 400 | |
| Hersteller | Kawasaki Heavy Industries |
| Produktionszeitraum | 1973 bis 1979 |
| Klasse | Motorrad |
| Motordaten | |
| Viertaktmotor, luftgekühlter 2-Zylinder mit 2 Keihin Vergaser Ø 36 mm | |
| Hubraum (cm³) | 398 |
| Leistung (kW/PS) | 22 / 30 bei 9.000 min−1 (Z 400 D) |
| Höchstgeschwindigkeit (km/h) | 150 |
| Getriebe | 5-Gang |
| Antrieb | Rollenkette |
| Bremsen | vorne 1 Scheibe Ø 280 mm, hinten Trommel |
| Leergewicht (kg) | 187 |
| Vorgängermodell | - |
| Nachfolgemodell | - |
Geschichte
Das Modell (Z 400 D) wurde im Jahr 1973, zwei Monate nach der Präsentation der Kawasaki 400 S3, der Öffentlichkeit vorgestellt und folgte der Nachfrage, vor allem in den USA, nach weniger leistungsstarken Maschinen.
Z400 D
Der Motor ist ein luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Motor mit 398 cm³ Hubraum, kettengetriebener obenliegender Nockenwelle und Kick- wie auch Elektro-Starter. Er leistet 30 PS bei einer Drehzahl von 9000/min. Das Gemisch wird von zwei Keihin-Vergasern mit einem Durchlass von je 36 mm aufbereitet. Das Getriebe hat 5 Gänge. Die Antriebskraft wird vom Getriebe zum Hinterrad über eine Rollenkette übertragen. Vorn hat die Z 400 D eine 280-Millimeter-Scheibenbremse, hinten eine gestängebetätigte Trommelbremse. Der Tank fasst 14 Liter. Fahrfertig wiegt das Modell 187 kg. Die Maschine war in Blau oder Rot mit schwarzen und goldenen Zierstreifen erhältlich und wurde in Deutschland für 4600,00 DM angeboten.
Während die Z 400 D im Jahr 1975 kaum überarbeitet wurde, erschien das Nachfolgemodell (Z 400 D3) im Jahr 1976 mit einem überarbeiteten Motor. Die Kolbenbodenform wurde leicht angepasst und das Verdichtungsverhältnis stieg von 9,0 auf 9,4. Modifizierte Ansaugwege und eine optimierte Abgasführung ließen die Leistung des Motors auf 36 PS steigen. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei rund 150 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei etwa 8 Sekunden.
Zusätzliche Änderungen waren ein abschließbarer Tankverschluss und eine akustische Blinkerkontrolle.
Im Jahr 1977 erschien das Modell mit einer neuen Lackierung, anderen Vergasern und einem geänderten Zündzeitpunkt. Die Leistung konnte wahlweise auf die in Deutschland für die Versicherung günstigen 27 PS gedrosselt werden.
Z 400 B
Im Jahr 1978 erschien die Z 400 B mit einem geänderten Zylinderkopf, einem Sechsganggetriebe, einer in Nadeln gelagerten Hinterradschwinge und einem Seitenständer-Rückhol-Mechanismus. Die Breite des Vorderreifens wurde auf 3.00 statt 3.25 reduziert, hinten blieb ein Reifen in 3.50er Breite. Das Heck hatte jetzt den sogenannten markanten Entenbürzel. Auch dieses Modell konnte für den deutschen Markt gedrosselt werden. Die Lackierung war in Rot, Grün oder Kupfer erhältlich.
Z 400 G
Im Jahr 1979 bot Kawasaki neben der Z 400 B mit Speichenrädern in den Farben Grün, Blau und Rot parallel die Z 400 G mit Leichtmetall-Gussrädern, gelochten Bremsscheiben und Sintermetall-Bremsbelägen an. Der Aufpreis für diese Version betrug 330,00 DM. Die Z 400 G war in Ebenholz und Dunkelrot erhältlich. Beide Modelle leisteten gedrosselt 27 PS bei einer Drehzahl von 7200/min.
Literatur
- Reiner H. Nitschke und Mike Barke: Kawasaki : Historie, Modelle, Technik 1961 bis 1991. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1988
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