Kientaler Konferenz

Die Kientaler Konferenz ist die zweite geheime Konferenz der Zimmerwalder Bewegung; sie tagte vom 24. bis 30. April 1916 in Bern und Kiental in der Schweiz.

Die Kientaler Konferenz vereinigte 44 sozialistische Kriegsgegner aus neun Ländern. Neben den sieben Schweizern Robert Grimm, Ernst Nobs, Fritz Platten, Ernest-Paul Graber, Herman Greulich, Charles Naine und Agnes Robmann nahmen v. a. Russen (u. a. Lenin, Grigori Jewsejewitsch Sinowjew), Italiener und Deutsche daran teil; aus Frankreich kamen drei und aus Italien fünf Parlamentarier. Das Manifest rechnete schärfer als jenes von Zimmerwald mit den Mehrheitssozialisten ab, die der Kriegsführung der nationalen Regierungen zustimmten.

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