Klaus Lugger

Klaus Lugger (* 7. März 1948 in Innsbruck[1]) ist ein österreichischer Funktionär des Gemeinnützigen Wohnbaus und Jurist.

Leben

Klaus Lugger arbeitete ab 1975 als Jurist bei der Gemeinnützigen WohnungsGmbH Neue Heimat Tirol und wurde ebendort Geschäftsführer.[2] 2016 durfte er die einmillionste geförderte Wohnung Österreichs in Radfeld übergeben.[3]

Er war als Berater des ÖVP-Parlamentsklubs aktiv.[2]

Lugger hielt Lehrveranstaltungen an der Universität Innsbruck und unterrichtete an Fachhochschulen und veröffentlichte Fachbücher.[2]

Lugger ist ein Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Innsbruck Alois Lugger (1912–2005). Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.[1]

Anerkennungen

Mitgliedschaften

  • 1977 wurde er Mitglied im Vorstand der Landesgruppe Tirol des Österreichischen Verbands Gemeinnütziger Bauvereinigungen, er war dann 9 Jahre Schriftführer und 30 Jahre Obmann der Landesgruppe Tirol.[2]
  • Weiters war er Bundesobmann der ARGE Eigenheim und Aufsichtsratsvorsitzender des Revisionsverbandes (Gemeinnützige Bauvereinigungen in Österreich).[2]
  • Er engagierte sich im Dachverband des europäischen gemeinnützigen Wohnbausektors CECODHAS HOUSING EUROPE.[2]

Publikationen

  • Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft in Tirol. (= Tiroler Wirtschaftsstudien. Band 41). Wagner, Innsbruck 1989, ISBN 3-7030-0208-5.
  • Tiroler Wohnhandbuch 1995. Studienverlag, Innsbruck 1995, ISBN 3-7065-1104-5.
  • Österreichisches Wohnhandbuch. Von der Kriegswirtschaft zum Markt. Studienverlag, Innsbruck 1995, ISBN 3-7065-1123-1.
  • mit Renate Wagner und Heinrich Wiesflecker: Forschungsvorhaben Betriebskostenabrechnung in Miet- und Eigentumswohnungen. Österreichisches Normungsinstitut, Wien 1995, DNB 94742234X.
  • Innsbrucker Wohn-Handbuch 1996. Studienverlag, Innsbruck 1996, ISBN 3-7065-1165-7.
  • Tiroler Wohnhandbuch 1998. Studienverlag, Innsbruck 1998, ISBN 3-7065-1274-2.
  • Tiroler Wohnhandbuch 2001. Studienverlag, Innsbruck 2001, ISBN 3-7065-1592-X.
  • Innsbrucker Wohn-Handbuch 2005. Studienverlag, Innsbruck 2005, ISBN 3-7065-4146-7.
  • mit Walter Fuchs: Wohnungspolitische Vorschriften in Österreich von 1782–1940. Eine Quellensammlung. Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, Wien 2008, ISBN 978-3-214-14338-1.
  • Wohnbau sozial. Innsbruck von 1993 bis heute. Mit einem Beitrag Die Architektur des sozialen Wohnbaus in Innsbruck. von Claudia Wedekind. Haymon Verlag, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-85218-614-6.
  • mit Wolfgang Amann und Alexis Mundt: Wohnkostenstatistik in Österreich. Methodik, Ergebnisse, Interpretation. Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien 2010, ISBN 978-3-9500588-6-4.
  • Tiroler Wohnhandbuch 2010. Studienverlag, Innsbruck 2011, ISBN 978-3-7065-4977-6.
  • mit Helmut Alexander und Silvia Albrich: Die Geschichte der „Neuen Heimat Tirol“ 1939–2014. Haymon Verlag, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-7099-7131-4.

Herausgeber:

  • mit Wolfgang Amann: Ökologisierung der Wohnbauförderung im mehrgeschossigen Wohnbau. Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Verein zur Förderung der Wohnungswirtschaft. Wien 2007, ISBN 3-9500588-4-4.
  • mit Michael Holoubek (Redaktion): Die österreichische Wohnungsgemeinnützigkeit. Ein europäisches Erfolgsmodell. Festschrift für KR Helmut Puchebner zum 65. Geburtstag. Aufsatzsammlung. Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen. Manz, Wien 2008, ISBN 978-3-214-00741-6.[5]

Literatur

  • Herwig Pernsteiner, Christian Struber: Wohnbau in Österreich in europäischer Perspektive. Festschrift für Prof. Dr. Klaus Lugger für sein Lebenswerk. Herausgegeben von Wolfgang Amann. Manz, Wien 2014, ISBN 978-3-214-03465-8.

Einzelnachweise

  1. Klaus Lugger (* 1948). Algomedia, ohne Datum.
  2. Landesgruppe dankt Langzeitobmann Klaus Lugger. meinbezirk.at, 13. Oktober 2016.
  3. Radfeld in Tirol: NHT übergibt einmillionste geförderte Wohnung Österreichs. 11. April 2016.
  4. Neue Heimat Tirol. Auszeichnungen.
  5. immobilienforschung.at
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