Knochen und Namen

Knochen und Namen (internationaler Titel: Bones and Names) ist ein deutscher Spielfilm von Fabian Stumm aus dem Jahr 2023 mit Fabian Stumm, Knut Berger und Marie-Lou Sellem, der auf die 73. Berlinale in die Sektion Perspektive Deutsches Kino eingeladen wurde.

Handlung

Boris und Jonathan sind seit vielen Jahren ein Paar. Als Schriftsteller Jonathan sich mehr und mehr in der Arbeit an einem neuen Roman verliert und Schauspieler Boris bei Filmproben seinem jüngeren Kollegen Tim näherkommt, finden sie sich unerwartet an einem Wendepunkt in ihrer Beziehung wieder und beginnen, ihre Liebe zu hinterfragen. Währenddessen bemüht sich Jonathans alleinerziehende Schwester Natascha um mehr Stabilität für sich und ihre kleine Tochter Josie, die ihrerseits eigenwillige Wege einschlägt, mit dem nahenden Ende ihrer Kindheit umzugehen.

Produktion und Hintergrund

Entstehung

Der Film ist nach dem preisgekrönten mittellangen Spielfilm Daniel das Langfilmdebüt des Schauspielers Fabian Stumm, der neben seiner Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur außerdem in einer Hauptrolle zu sehen ist.

Besetzung

Die Hauptrollen wurden von Fabian Stumm bereits für die jeweiligen Schauspieler und Schauspielerinnen entwickelt. So standen Knut Berger, Marie-Lou Sellem, Susie Meyer, Doreen Fietz u. a. schon in der Drehbuchphase fest. Für die Besetzung des restlichen Casts war die österreichische Casterin Eva Roth zuständig, bekannt durch ihre Arbeiten an Nordrand von Barbara Albert, Hundstage von Ulrich Seidl oder Große Freiheit von Sebastian Meise.

Veröffentlichung

Knochen und Namen soll am 19. Februar 2023 im Rahmen der Berlinale-Sektion Perspektive deutsches Kino uraufgeführt werden.

Auszeichnungen

Der Film gelangte in die Auswahl für den LGBTIQ-Preis Teddy Award.[1]

Einzelnachweise

  1. Spielfilme. In: blog.teddyaward.tv (abgerufen am 7. Februar 2023).
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