Maria Bellonci
Maria Bellonci (30. November 1902 in Rom – 13. Mai 1986 ebendort) war eine italienische Schriftstellerin.

Leben
Bellonci kam 1902 als älteste Tochter eines Nachkommen einer piemontesischen Adelsfamilie und einer aus Umbrien stammenden Mutter zur Welt; der Vater war Professor für Chemie.[1] Sie heiratete 1928 den Kritiker Goffredo Bellonci, der sie, wie sie selbst einmal schrieb, über die Klassiker unterrichtete und zum Schreiben erzog.[1]
Kritik
Mit ihrem Roman Rinascimento privato (Private Wiedergeburt) bewarb sie sich um den Literaturpreis Premio Strega und geriet dafür bei Literaten in die Kritik, die ihr eine „Provinzialisierung“ des Preises vorwarfen, da Bellonci selbst an der Etablierung des Preises im Jahr 1947 beteiligt gewesen war; so kritisierte etwa Alberto Moravia: „Die Frage ist schlicht, ob die Auszeichnung weiterhin eine Ehre bleibt oder nicht.“[2]
Einzelnachweise
- BELLONCI, Maria in "Dizionario Biografico". In: treccani.it. Abgerufen am 16. November 2022 (italienisch).
- Maria Bellonci [mit falscher Jahreszahl "1974" statt 1947]. In: Der Spiegel. 2. März 1986, abgerufen am 16. November 2022.