Maria Elisabeth Brunner

Maria Elisabeth Brunner (* 12. September 1957 in Pflersch) ist eine italienische Germanistin.

Leben

Nach der Promotion in Germanistik/Geschichte in Innsbruck 1983 war sie DAF-Lektorin an den Universitäten Messina, Catania und Trient (1984–1994). Sie war Dozentin für italienische Sprache und Literatur an der Universität Stuttgart (1994–1998). Sie war wissenschaftliche Assistentin an der Universität Hildesheim (1998–2000) im Fachbereich Didaktik der deutschen Literatur. Von 2000 bis 2015 lehrte sie als C4-Professorin für Deutsche Literatur und ihre Didaktik in Schwäbisch Gmünd.

Schriften (Auswahl)

  • Buch und Lesen auf dem Dorf. Katholische Volksbüchereien in Südtirol. Geschichte, kultureller Hintergrund und Lesestoffangebot. Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-88129-838-X.
  • Schreibgesten. Die Entdeckung des Schreibens als Akt des Schreibens. Schreibkompetenz durch Literaturunterricht. Neuried 1997, ISBN 3-89391-057-3.
  • Proletarisierungsprozesse und Politikverständnis in Hans Falladas Werk. Neuried 1997, ISBN 3-89391-304-1.
  • Die Mythenzertrümmerung der Elfriede Jelinek. Neuried 1997, ISBN 3-89391-303-3.
  • Interkulturell, international, intermedial. Kinder und Jugendliche im Spiegel der Literatur. Deutsche Literatur & Kulturwissenschaften. Frankfurt am Mein 2005, ISBN 978-3-6315-2627-9.
  • "'Bis diese Wörter aus deinem Land aufgestanden und zu meinem Land gelaufen sind, haben sie sich unterwegs ein wenig verändert.'" Überlegungen zur transnationalen und postmodernen Gegenwartsliteratur. Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6409-8
  • Geschichte und Zeugenschaft. Literatur als Seismograph von Kulturen und Gesellschaftsformen der Gegenwart. Würzburg, 2016, ISBN 978-3- 8260-5849-3
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