Markus Fuchs (Leichtathlet, 1995)
Markus Fuchs (* 14. November 1995) ist ein österreichischer Leichtathlet, der sich auf den Sprint spezialisiert hat.
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| Nation | |||||||
| Geburtstag | 14. November 1995 (27 Jahre) | ||||||
| Größe | 176 cm | ||||||
| Gewicht | 70 kg | ||||||
| Karriere | |||||||
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| Disziplin | Sprint | ||||||
| Verein | ULC - Riverside Mödling | ||||||
| Trainer | Herwig Grünsteidl | ||||||
| Status | aktiv | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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| letzte Änderung: 11. August 2022 | |||||||
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Markus Fuchs beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) 2011 in Trabzon, bei dem er im 100-Meter-Lauf mit 11,27 s in der ersten Runde ausschied. 2015 startete er im 60-Meter-Lauf bei den Halleneuropameisterschaften in Prag, kam aber auch dort mit 6,85 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Juni wurde er bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft, die im Zuge der Europaspiele in Baku ausgetragen wurde, in 10,74 s Dritter über 100 Meter und erreichte mit der österreichischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 40,36 s Rang zwei. Zudem sicherte er sich die Goldmedaille in der Gesamtwertung. Anschließend schied er dann bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn mit 10,96 s bzw. 21,99 s jeweils in der ersten Runde über 100 und 200 Meter aus. 2016 scheiterte er bei den Europameisterschaften in Amsterdam mit 10,56 s in der Vorrunde aus und auch bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2017 in Belgrad scheiterte er mit 6,84 s im Vorlauf über 60 Meter. Mitte Juli erreichte er bei den U23-Europameisterschaften in Bydgoszcz das Halbfinale über 100 Meter, in dem er mit 10,59 s ausschied, während er im 200-Meter-Lauf in der ersten Runde disqualifiziert wurde. Anschließend nahm er erstmals an der Sommer-Universiade in Taipeh teil und schied dort über 100 Meter mit 10,64 s im Viertelfinale aus und kam über 200 Meter mit 21,79 s nicht über den Vorlauf hinaus. 2018 schied er dann bei den Europameisterschaften in Berlin mit 10,57 s bzw. 21,29 s jeweils in der ersten Runde über 100 und 200 Meter aus.
2019 erreichte er bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow das Halbfinale über 60 Meter und schied dort mit 6,71 s aus. Anschließend startete er erneut bei den Studentenweltspielen in Neapel und gelangte dort über 100 und 200 Meter bis ins Halbfinale, in dem er mit 10,53 s bzw. 21,37 s ausschied. Im Jahr darauf belegte er bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 6,76 s den vierten Platz über 60 Meter und 2021 schied er bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń mit 6,77 s in der Vorrunde aus. 2022 gewann er dann bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 6,68 s die Bronzemedaille über 60 Meter hinter dem Türken Kayhan Özer und Aleksa Kijanović aus Serbien. Bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2022 in Belgrad belegte er nach 6,68 s im Vorlauf den 29. Rang über die 60 Meter.[1]
In den Jahren von 2015 bis 2021 wurde Fuchs österreichischer Meister im 100-Meter-Lauf sowie 2016, 2017 und 2019 auch über 200 Meter. Zudem wurde er 2015 und von 2017 bis 2022 Hallenmeister im 60-Meter-Lauf sowie von 2018 bis 2021 auch über 200 Meter. Zudem wurde er 2018 und 2020 Hallenmeister in der 4-mal-200-Meter-Staffel.
2022 brach Fuchs den seit 1998 bestehenden österreichischen Rekord im 100-Meter-Lauf von Andreas Berger mit einer Zeit von 10,15 Sekunden.[2]
Persönliche Bestleistungen
- 100 Meter: 10,15 s (+1,1 m/s), 16. Juli 2022 in Eisenstadt
- 60 Meter (Halle): 6,62 s, 8. Februar 2020 in Linz
- 200 Meter: 20,84 s (−1,0 m/s), 26. Mai 2018 in Weinheim
- 200 Meter (Halle): 21,45 s, 16. Februar 2019 in Wien
Weblinks
- Markus Fuchs in der Datenbank von World Athletics (englisch)
Einzelnachweise
- Thomas Bauer (HDsports): Hallen-WM 2022: Markus Fuchs bei Debüt im Vorlauf out! 19. März 2022, abgerufen am 19. März 2022 (deutsch).
- ÖLV-Österreichischer Leichtathletikverband: Markus Fuchs egalisiert 100-Meter-Rekord in Eisenstadt. Abgerufen am 8. August 2022.
