Max Huwyler

Max Huwyler (* 6. Dezember 1931 in Zug; † 28. Januar 2023 ebenda) war ein Schweizer Autor.[1]

Leben

Max Huwyler war Sekundarlehrer im Kanton Zürich. Er verfasste zusammen mit dem Thalwiler Sekundarlehrer Walter Flückiger das in der Sekundarschule verwendete Sprachlehrmittel Welt der Wörter in drei Bänden, das ab 1983 in mehreren Auflagen herauskam. Zu seinem Werk gehören darüber hinaus Texte für Kinder, Stücke für die Schulbühne, Hörspiele, Gedichte und Kinderbücher. An Lesungen arbeitete Huwyler auch mit Musikern zusammen.[2] Ausserdem übersetzte er Stücke von Elias Canetti und Günter Grass ins Schweizerdeutsche.

Max Huwyler wurde unter anderem 1993 der Schweizer Jugendbuchpreis verliehen, 1996 der Preis der Schweizerischen Schillerstiftung und der Anerkennungspreis des Kantons Zug, 2004 der Innerschweizer Medienpreis des Schweizer Radio DRS[3] und der Zonser Hörspielpreis. 2018 erhielt er den Ehrenpreis der 3. Kulturschärpe Zug.[4]

Werke

  • 2010: Das Zebra ist das Zebra. Mit Illustrationen von Jürg Obrist. Atlantis-Verlag, Zürich, ISBN 978-3-7152-0581-6.
  • 2011: Mitunter überleben. Gedichte. Verlag Martin Wallimann, Alpnach, ISBN 978-3-905969-07-8
  • 2018: Jakobs Auswanderung. Zuger Geschichten und Idyllen. edition bücherlese, Luzern, ISBN 978-3-906907-14-7.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Valeria Wieser: Max Huwyler: «Wenn die Gegenwart von heute auf morgen keine mehr ist». In: Zentralplus. 30. Januar 2023, abgerufen am 30. Januar 2023.
  2. autillus.ch
  3. Medienpreis auf der Seite von SRG Zentralschweiz (Memento vom 14. Juni 2014 im Internet Archive)
  4. Zug Online: News: Kulturschärpe: Auszeichnung für Kinderzirkus Grissini und Max Huwyler. Abgerufen am 26. September 2018.
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