Niki Fellner

Niki Fellner (* 21. März 1985 in Wien) ist ein österreichischer Moderator und Chefredakteur. Außerdem ist er seit September 2016 Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Fernsehsenders oe24.tv.

Leben und Karriere

Niki Fellner ist eines von vier Kindern der Journalisten und Medienmacher Wolfgang Fellner und Uschi Fellner. Er besuchte die American International School in Wien-Döbling[1] und studierte von 2003 bis 2006 Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen. Seine Bachelorarbeit beschäftigte sich mit dem Thema Zeitungsmarkt.[2] Nach seinem Studium begann Fellner als Redakteur in der Tageszeitung Österreich. Im Juni 2009 unternahm er seinen ersten Versuch als Verleger mit der Gründung von money.at als Online-Portal und tägliche Wirtschaftsbeilage der Zeitung.[1] Im Jahr 2010 wurde er zum Chefredakteur des oe24-Netzwerkes ernannt und im darauffolgenden Jahr zum Chefredakteur der Tageszeitung Österreich.

Seit 2018 ist er zudem redaktioneller Leiter aller Kanäle der Mediengruppe Österreich.[3]

Im Fernsehsender oe24.tv übernimmt Niki Fellner gemeinsam mit seinem Vater die Rolle des Moderators und moderierte auch die Sondersendung zum Terroranschlag in Wien 2020, welche zu 1.450 Beschwerden beim österreichischen Presserat führte, da in der Sendung Videos von Schüssen auf Menschen gezeigt wurden.[4]

2022 wurde er neben Wolfgang Fellner und Wolfgang Zekert neuer Geschäftsführer der Mediengruppe Österreich.[5]

Einzelnachweise

  1. Der Kronprinz von "Österreich". In: Falter, Stadtzeitung Wien, Nr. 31/09 vom 28.07.2009. Abgerufen am 25. Dezember 2020.
  2. Fellner, Niki (Österreich, Oe24). In: dieMedien.at. Abgerufen am 24. Dezember 2020.
  3. Niki Fellner neuer Gesamt-Chefredakteur der Mediengruppe Österreich. In: derStandard.at. Abgerufen am 24. Dezember 2020 (österreichisches Deutsch).
  4. 1.450 Beschwerden beim Presserat wegen Schussvideos von Anschlägen in Wien. In: derStandard.at. Abgerufen am 24. Dezember 2020 (österreichisches Deutsch).
  5. Niki Fellner übernimmt als Geschäftsführer bei "Österreich" Kleine Zeitung, 13. April 2022, abgerufen am 8. Oktober 2022
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