Patrick Braunhofer
Patrick Braunhofer (* 19. April 1998 in Cavalese im Trentino) ist ein italienischer Biathlet. Er gewann 2016 eine Bronzemedaille bei den olympischen Jugendspielen und startet seit 2019 unregelmäßig im Weltcup.
| Patrick Braunhofer | ||||||||||||||||||||||
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| Verband | ||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 19. April 1998 (24 Jahre) | |||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Cavalese, | |||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||
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| Beruf | Student | |||||||||||||||||||||
| Verein | CS Carabinieri | |||||||||||||||||||||
| Trainer | Alexander Inderst Jonne Kähkönen | |||||||||||||||||||||
| Debüt im IBU-Cup | 19. Dezember 2018 | |||||||||||||||||||||
| Debüt im Weltcup | 17. Januar 2019 | |||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||
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| Weltcupbilanz | ||||||||||||||||||||||
| Continental-Cup-Bilanz | ||||||||||||||||||||||
| Gesamt-IBU-Cup | 13. (2021/22) | |||||||||||||||||||||
| Einzel-IBU-Cup | 16. (2020/21) | |||||||||||||||||||||
| Sprint-IBU-Cup | 13. (2021/22) | |||||||||||||||||||||
| Supersprint-IBU-Cup | 9. (2021/22) | |||||||||||||||||||||
| Verfolgungs-IBU-Cup | 12. (2021/22) | |||||||||||||||||||||
| Massenstart-IBU-Cup | 39. (2021/22) | |||||||||||||||||||||
| letzte Änderung: 26. Dezember 2022 | ||||||||||||||||||||||
Sportliche Laufbahn
Patrick Braunhofers erste internationale Erfahrungen kamen mit der Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen in Lillehammer. Dort lief er in Sprint und Verfolgung in die Top-10 und gewann mit der Mixedstaffel die Bronzemedaille. Im Jahr darauf nahm er erstmals an Juniorenweltmeisterschaften teil, bevor es Anfang 2018 bei der Junioren-EM, erneut im Mixedteam, den Silberrang zu feiern gab. Zu Beginn des Winters 2018/19 gelang dem Südtiroler dann in Lenzerheide sein erster IBU-Junior-Cup-Sieg, woraufhin er vier Tage später in Obertilliach sein Debüt im IBU-Cup der Senioren gab und mit einem 17. Rang sofort überzeugen konnte. Nach weiteren Top-20-Ergebnissen gab Braunhofer im Januar 2019 sein Weltcupdebüt und wurde 87. des Sprints von Ruhpolding. Im Staffelrennen der Juniorenweltmeisterschaft gewann der Italiener ein weiteres Mal Bronze, bevor er sein EM-Debüt gab und zum Ende des Winters in Martell als Sechster des Sprints erstmals die Top-10 im IBU-Cup erreichte.
Die Saison 2019/20, die Patrick Braunhofer zu großen Teilen im IBU-Cup bestritt, brachte hingegen keine guten Ergebnisse, einziger Lichtblick war seine erste Einzelmedaille, die der Italiener im März bei den Junioreneuropameisterschaften auf der Pokljuka gewann. Ende 2020 war er zunächst Teil der Weltcupmannschaft und stellte mit Rang 70 im Einzel von Kontiolahti sein damals bestes Resultat auf, wurde aber nach gesamt vier Rennen wieder in den IBU-Cup versetzt. Gut verliefen die Europameisterschaften, wo es mit der Mixedstaffel auf Rang fünf ging. Im September des Jahres wurde Braunhofer hinter Lukas Hofer italienischer Vizemeister im Einzel.[1] Sein erstes Podest auf der zweithöchsten Ebene erzielte der Südtiroler im Dezember 2021 an der Seite von Rebecca Passler in der Single-Mixed-Staffel, ein weiteres verpasste er mit Martina Trabucchi im März des Folgejahres knapp. Im Gesamten stimmten in dieser Saison auch die Einzelergebnisse, nach drei Top-10-Resultaten und weiteren Wertungspunkten beendete er den Winter auf Platz 13 der IBU-Cup-Rangliste.
2022/23 war Braunhofer wieder von Beginn an in der Weltcupmannschaft und pulverisierte seine bisherige Bestleistung im eröffnenden Einzel von Kontiolahti mit Rang 24 und war damit bester Italiener. Zudem lief er erstmals in einer Weltcupstaffel, das ersatzgeschwächte Team schaffte es am Ende aber nur auf Rang 15 von 20 Teams. Auch für den Rest des Kalenderjahres war der Südtiroler eingeplant, verpasste die Rennen aber aufgrund einer Erkältung.
Persönliches
Braunhofer lebt in Ridnaun.
Statistiken
Weltcupplatzierungen
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).
- 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
- Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
- Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
- Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
- Staffel: inklusive Mixedstaffeln
| Platzierung | Einzel | Sprint | Verfolgung | Massenstart | Staffel | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Platz | ||||||
| 2. Platz | ||||||
| 3. Platz | ||||||
| Top 10 | ||||||
| Punkteränge | 1 | 1 | 2 | |||
| Starts | 2 | 5 | 1 | 8 | ||
| Stand: 31. Dezember 2022 | ||||||
Juniorenweltmeisterschaften
Ergebnisse bei den Juniorenweltmeisterschaften:
| Weltmeisterschaften | Einzel | Sprint | Verfolgung | Staffel | |
|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Ort | ||||
| 2017 | 11. | 7. | 12. | 4. | |
| 2018 | 37. | 19. | 12. | 4. | |
| 2019 | 8. | 33. | 20. | 3. | |
| 2020 | 21. | 36. | 34. | DSQ | |
Junior-Cup-Siege
| Nr. | Datum | Ort | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 1. | 15. Dez. 2018 | Einzel |
Weblinks
- Patrick Braunhofer in der Datenbank der IBU (englisch)
- Patrick Braunhofer bei der FISI
Einzelnachweise
- Italienische Meisterschaften 2021: Wierer, Hofer und Co. endlich wieder vor Fans. biathlon-news.eu, abgerufen am 26. Dezember 2022.
