Ray Müller

Biografie

Müller studierte Anglistik, Romanistik und Film in München, London, Montpellier und Paris. Sein Studium schloss er mit dem Master of Arts ab. 1971 organisierte er in Montpellier das "Festival du Jeune Cinéma Allemand", das Regisseure wir Fassbinder, Werner Herzog oder Wim Wenders in Frankreich bekannt machte. Anschließend arbeitete er als Regisseur und Produzent für den Bayerischen Rundfunk, Arte, den Westdeutschen Rundfunk und das ZDF.

1993 veröffentlichte er den zweiteiligen, insgesamt gut dreistündigen Dokumentarfilm Die Macht der Bilder über die Filmemacherin und Fotografin Leni Riefenstahl, für den er unter anderem mit dem International Emmy Award ausgezeichnet wurde.


Müller hält weltweit Workshops/Seminare und war Gastprofessor in Berkeley/University of California

Literatur

  • Ein Traum von Afrika (historischerRoman)
  • Tote Hose (Kriminalroman)
  • Y – Im Labyrinth der Sinne (erotischer Roman, als Aylin Ashley, München/Grünwald, 2014, ISBN 978 3 8312 0406 9)
  • Das Lächeln des Sisyphos (Sachbuch zum Thema Spiritualität und Naturwissenschaften)
  • Odyssee eines Unvernünftigen (autobiographischer Roman, Winnert, 2022, ISBN 978 3 95765 267 6, ISBN 978 3 95765 268 3)

Auszeichnungen

  • 1993: International Emmy Award für Die Macht der Bilder[1]
  • weitere Preise:
  • Golden Gate Award - San Francisco
  • Japanese Movie Critic Award - Tokyo
  • Best Film (choice of the audience) - Sidney Film Festival
  • Golden Award - New York
  • Silver Award - New York
  • National Film Board Award - Montreal
  • Silver Hugo - Chicago
  • Olympic Media Award - Seoul
  • Prize of the Jury - Graz
  • Migliori Documentario - Trento
  • Deustcher Wirtschaftsfilmpreis - Bonn
  • Golden Space Needle - Seattle

Einzelnachweise

  1. Film101: Die Macht der Bilder. Abgerufen am 9. Mai 2022.
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