Schliha
Schliha war ein deutscher Motorradhersteller. Die ursprüngliche Firmierung lautete Schlüpmannsche Industrie- & Handelsgesellschaft GmbH.[1]
| Schliha GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1924 |
| Auflösung | 1933 |
| Sitz | Berlin-Niederschöneweide, Deutschland |
| Branche | Motorradhersteller |
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Unternehmensgeschichte
Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Berlin-Niederschöneweide. 1924 begann die Produktion von Motorrädern unter dem Markennamen Schliha, einem Akronym der ersten Firmierung. 1933 endete die Produktion.[1]
Eine andere Quelle bestätigt den Produktionszeitraum,[2] während eine weitere Quelle 1927 bis 1932 nennt.[3]
Motorräder
Die Motorräder hatten Zweitaktmotoren, die das Unternehmen selber herstellte. Sie hatten zwischen 129 cm³ und 596 cm³ Hubraum. Die größeren werden als technisch nicht ganz perfekt bezeichnet.[1] Andere Quellen nennen die Hubraumgrößen 175 cm³, 200 cm³, 300 cm³, 350 cm³ und 500 cm³.[2][3] Eine beschreibt die Motoren als anscheinend nicht ausgereift.[2]
Viele Motorräder waren blau lackiert.[1]
Ein erhaltenes Fahrzeug ist im Motorradmuseum im Jagdschloss Augustusburg ausgestellt. Es hat einen Einzylinder-Zweitaktmotor mit 200 cm³ Hubraum und 6,5 PS Leistung.
Literatur
- Erwin Tragatsch: Alle Motorräder. 1894 bis heute. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-87943-410-7.
- Roger Hicks: Die internationale Enzyklopädie. Motorräder. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02660-5.
- S. Ewald, G. Murrer: Enzyklopädie des Motorrads. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-5364-6.
Weblinks
Einzelnachweise
- Erwin Tragatsch: Alle Motorräder. 1894 bis heute. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-87943-410-7, S. 388–389.
- Roger Hicks: Die internationale Enzyklopädie. Motorräder. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02660-5, S. 443.
- S. Ewald, G. Murrer: Enzyklopädie des Motorrads. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-5364-6, S. 400.