St. Georg (Zellingen)
Die römisch-katholische, denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Georg steht in Zellingen, einem Markt im Landkreis Main-Spessart (Unterfranken, Bayern). Die Kirche ist unter der Denkmalnummer D-6-77-203-27 als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen. Die Pfarrei gehört zur Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel (Zellingen) im Dekanat Karlstadt des Bistums Würzburg.
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Beschreibung
Ein erhaltener Gebäudetrakt vom ursprünglichen barocken Schloss, das Johann Philipp von Greiffenclau zu Vollraths 1717 gebaut hatte, wurde von Franz Ludwig von Erthal der Gemeinde geschenkt, und 1785–87 nach Plänen von Johann Philipp Geigel zur klassizistischen Saalkirche umgebaut. Sie besteht aus einem Langhaus, das mit einem Satteldach bedeckt ist, einem eingezogenen, rechteckigen Chor im Südwesten und einem ihm vorgestellten dreigeschossigen Kirchturm, der mit einer Glockenhaube mit Laterne bedeckt ist. Die Fassade im Nordosten hat einen Schweifgiebel. Über ihrem Portal steht in einer Nische die Statue mit dem Drachentöter.
Der Innenraum des Langhauses ist mit einer Muldendecke überspannt. Der Stuck an den drei Altären und der Kanzel stammt von Materno Bossi.
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. Deutscher Kunstverlag, München 1999, S. 1233.