Stephan Lacant

Stephan Lacant (* 9. September 1972 in Essen) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Lacant studierte nach dem Abitur Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum und Köln, bevor er in die USA übersiedelte und während seines mehrjährigen Aufenthalts in New York das Studium der Regie am Stella Adler Acting Conservatory und an der Film Academy absolvierte. 1996 schrieb und verfilmte er dort sein erstes Drehbuch zum Kurzfilm Little India. In den Folgejahren entstanden in seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur mehrere Kurz- und Dokumentarfilme, die auf verschiedenen internationalen Festivals gezeigt wurden. 2013 feierte er mit Freier Fall sein deutschsprachiges Langfilmdebüt.

Auszeichnungen

  • 2017: Biberacher Filmfestspiele – Goldener Biber für Fremde Tochter[1]
  • 2013: Günter-Rohrbach-Filmpreis in der Kategorie Bester Film für Freier Fall (Film)
  • 2017 WorldFest Houston: Stephan Lacant und Hans W. Geißendörfer, Gewinner des Special Jury Award in der Kategorie „Dramatischer Spielfilm“ sowie Nominierungen für den Grand Remi Award und den Platinum Remi Award in den Kategorien „Beste Unterhaltung“ und „Bester Spielfilm“
  • 2017 Prix Europa: Stephan Lacant nominiert für den Prix Europa Iris in der Kategorie „Bester Film“
  • 2018: Nominierung für den Emmy Award[2]
  • 2018 Civis – Europas Medienpreis für Integration: Stephan Lacant, Benjamin Braeunlich sowie Geißendörfer nominiert für den Civis Europe’s Medienpreis für Integration in der Kategorie „Bester Film“
  • 2018 Banff Television Festival: Stefan Lacant und Hans W. Geißendörfer für den Banff Rockie Award in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“
  • 2019: Torino Underground Cinefest – Bester Spielfilm für Fremde Tochter[3]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Zuschauerrekord bei den Filmfestspielen. Artikel vom 6. November 2017, abgerufen am 7. März 2022.
  2. WDR-Film „Toter Winkel“ für Emmy nominiert wdr.de
  3. The winners of the VI TUC. Abgerufen am 24. Februar 2022 (englisch).
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