Teide-Veilchen
Das Teide-Veilchen (Viola cheiranthifolia) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Veilchen (Viola) innerhalb der Familie der Veilchengewächse (Violaceae).
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Teide-Veilchen (Viola cheiranthifolia) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Viola cheiranthifolia | ||||||||||||
| Humb. & Bonpl. |
Beschreibung

Vegetative Merkmale
Das Teide-Veilchen wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 15 Zentimetern erreicht. Der Wuchs ist kugelig. Die Laubblätter sind dicht behaart, dicklich und ganzrandig oder etwas geschweift.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Die zwittrige Blüte ist zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es ist ein kurzer Sporn vorhanden. Die fünf Kronblätter sind überwiegend blau mit weißer und gelber Zeichnung.
Vorkommen
Das Teide-Veilchen ist die höchsteigende Blütenpflanze der Kanaren. Es wächst nur auf Teneriffa in Höhenlagen von 2500 bis über 3500 Metern am Pico del Teide und benachbarten Bergen in dieser Höhenlage. Die Schneeschmelze am Berg des Teides liefert gerade genug Wasser für das Teide-Veilchen in der öden, lebensfeindlichen Umgebung zum Gedeihen.
Botanische Geschichte
Aimé Bonpland und Alexander von Humboldt entdeckten und im Juni 1799, zu Beginn ihrer großen Expedition. Die Erstveröffentlichung von Viola cheiranthifolia erfolgte 1807.
Literatur
- Richard Pott, Joachim Hüppe, Wolfredo Wildpret de la Torre: Die Kanarischen Inseln: Natur- und Kulturlandschaften. Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3284-2.
- Peter Schönfelder: Kosmos Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora, Stuttgart 2002, ISBN 3-440-09361-1.
- Adalbert Hohenester, Walter Welß: Exkursionsflora für die Kanarischen Inseln, Ulmer, Stuttgart 1993, ISBN 3-8001-3466-7.
