Truckradio
Truckradio (Eigenschreibweise: TruckRadio) war ein privater Rundfunksender der Starlet Media AG mit Sitz in Fürth, Bayern. Truckradio sendete ein vor allem aus Country- und Rockmusik bestehendes Programm und wandte sich an die Zielgruppe der Berufskraftfahrer („Trucker“) und Langzeitautofahrer.
| Truckradio | |
|---|---|
| Hörfunksender (Privatrechtlich) | |
| Programmtyp | Country- und Rockmusik |
| Empfang | analog terrestrisch (UKW, MW), Satellit, Internet |
| Empfangsgebiet | Deutschland, Österreich |
| Betrieb | 6. Dez. 2004 bis Sep. 2009 |
| Eigentümer | Starlet Media AG |
| Geschäftsführer | Michael Meister |
| Programmchef | Thomas G. Gsell |
| Liste von Hörfunksendern | |
Geschichte
Der Sender startete am 6. Dezember 2004 den Sendebetrieb über die Mittelwellensender in Jülich und Nordkirchen.[1] Das Programm sollte sich an eine Zielgruppe der 25–65-Jährigen richten. Der Wortanteil lag dabei zwischen 5 % und 25 %. Das Programm wurde Montag bis Samstag live moderiert und es gab stündlich Nachrichten.
Der Sender war bis September 2008 in Deutschland auf mehreren Mittelwellenfrequenzen und in Österreich auch über UKW empfangbar.
Empfang
- 531 kHz (Sender Burg)
- 702 kHz (Sender Jülich)
- 738 kHz (Sender Hirschlanden)
- 855 kHz (Sender Nordkirchen) – wurde schon am 15. Mai 2008 eingestellt.
- teilweise lokal in Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Hamburg und im Saarland
UKW (nur Österreich)
- 102,5 MHz (Spittal an der Drau)
- über einen Internetstream
Es wurde auch geplant, das Programm über einen Mittelwellensender in Frankfurt auf der Frequenz 1080 kHz und über Digitalradio in ganz Hamburg und in Sachsen zu verbreiten. Dies wurde jedoch nie durchgeführt.
Das Ende des Sendebetriebs
In Österreich wurde Truckradio terrestrisch über UKW auch in Spittal an der Drau verbreitet, eine Ausweitung dank zweier neuer Frequenzen[3][4] wurde aber nie durchgeführt. Die Lizenz wurde seitens der KommAustria Anfang 2008 nicht verlängert.[5]
Infolgedessen meldete der Sender Mitte Mai 2008 Insolvenz an.[6]
Nach der Abschaltung der terrestrischen Frequenzen im September 2008[7] hat man bis Anfang September 2009 lediglich über das Internet gesendet.
Weblinks
- offiziellen Webpräsenz (Memento vom 19. Juli 2008 im Internet Archive) (vom 19. Juli 2008)
Einzelnachweise
- Dr. Hansjörg Biener: Nordkirchen 855 kHz. In: Biener Media. August 2010, archiviert vom Original am 13. Juni 2012.
- Erteilung einer Zulassung zur Veranstaltung von Satellitenhörfunk für TruckRadio (KOA 2.100/05-29) (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Bescheid vom 7. Juni 2005, gültig für 10 Jahre, zuletzt abgerufen 31. März 2016.
- (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Bescheid der KommAustria betreffen Übertragungskapazität „Lind Drautal 102,3 MHz“ (KOA 1.214/05-003)) Bescheid vom 19. März 2005, zuletzt abgerufen 31. März 2016.
- (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Rundfunk-Newsletter RF2-2007 der RTR) (PDF; 147 kB), abgerufen am 11. August 2022.
- (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Bescheid der KommAustria vom 9. Januar 2008, KOA 1.214/08-001) zuletzt abgerufen 31. März 2016. – Radio Maria erhält ab 1. April 2008 die Frequenzen "Spittal Drau 4, 102,5 MHz" und "Lind im Drautal 102,3 MHz". Antrag der Radio Starlet Programm- und Werbegesellschaft m.b.H. (dem bisherigen Zulassungsinhaber) wurde im Zuge des Auswahlverfahrens nach § 6 PrR-G abgewiesen.
- Stuttgart-Hirschlanden 738 kHz. Archiviert vom Original am 3. September 2011; abgerufen am 11. August 2022.
- blm.de: Informationen über den Radiosender auf der Webseite der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (Memento vom 13. Dezember 2009 im Internet Archive)