Werder Feinkost

Werder Feinkost ist ein Hersteller von Tomatenketchup, Fruchtaufstrich, Fruchtsaft und Fruchtwein aus der brandenburgischen Stadt Werder.

Werder Feinkost GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1990 (heutige Rechtsform)
Sitz Werder (Havel)
Leitung Jutta Geiger-Saumweber, Tim Walter, Dénes Radmacher (Geschäftsführer)
Mitarbeiterzahl 74[1]
Umsatz 23 Mio. €[1]
Branche Lebensmittelindustrie
Website www.werder-feinkost.de
Stand: 31. Dezember 2020

Produkte

Das bekannteste Produkt von Werder Feinkost ist der „Werder Tomaten Ketchup“, der seit 1958 hergestellt wird.[2] Dieser ist, so schildert es der Tagesspiegel in einer Ausgabe von 2014, mit einem Marktanteil von 45 Prozent in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Marktführer.[3] In Gesamtdeutschland ist Werder Feinkost nach dem Bundesanzeiger 2020 der drittgrößte Ketchup-Markenhersteller.[1] Von der Lobbyorganisation Natürlich Brandenburg, pro agro e.V. wurde Werder Ketchup in der Ausgabe von 2022 die absolute Marktführerschaft in Ostdeutschland attestiert.[4]

Geschichte

Werder Feinkost ist aus ursprünglich vier Betrieben entstanden: Lamparski, Behrens & Burmeister, Beerbaum und Lendel.[5] 1980 wurden diese vier Betriebe in das Volkseigene Kombinat „Havelland Werder“ zusammengeschlossen. 1990 übernahm die Treuhand den Betrieb. Aus Teilen des Kombinates wurde die Werdersche Wein & Früchte GmbH gegründet, die das bestehende Sortiment weiterführte und neue Produktideen entwickelte. 1992 wurde das Unternehmen an die Alteigentümer zurückgegeben und anschließend an die heutigen Eigentümer verkauft.[6][1]

Einzelnachweise

  1. Jahresabschluss zum 31.12.2020 gem. Bundesanzeiger
  2. Wir sind Werder, abgerufen am 22. Januar 2023
  3. Tagesspiegel von 2014: Der Geruch von Rot, abgerufen am 23. Januar 2023
  4. Proagro: Unternehmen in Brandenburg: Werder Feinkost GmbH, abgerufen am 29. Januar 2023
  5. Erfolgsgeheimnis Ost Survival-Strategien der besten Marken - und was Manager daraus lernen können, abgerufen am 24. Januar 2023
  6. Werder Feinkost: Geschichte, abgerufen am 23. Januar 2023.
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