Bischofszell

Bischofszell ist eine schweizerische Stadt im Kanton Thurgau. Sie ist zugleich der Hauptort des gleichenamigen Bezirkes.

Bischofszell
KantonThurgau
Einwohnerzahl6.016(2018)
Höhe506 m
Lagekarte der Schweiz
Bischofszell

Hintergrund

Die Stadt wurde von den Bischöfen von Konstanz noch vor 1000 gegründet. An dieser Stelle, an der Stelle des Zusammenflusses der beiden Flüsse Sitter und Thur, grundeten sie an strategisch günstiger Lage eine befestigte Stadt, welche ihre Ländereien gegen den Anspruch von St. Gallen absicherte.

Beim Stadtbrand im Jahr 1743 wurde rund 70 Häuser zerstört. Der Wiederaufbau wurde durch den Gesamtplan der Brüder Ulrich, Jakob und Johann Grubenmann vollzogen, welche selbe einige Gebäude errichteten. Dieser Wiederaufbau gab der Altstadt ihre heutige Gliederung.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Bischofszell ist gut erreichbar über den internationalen Flughafen Zürich internet wikipedia commons wikidata (IATA: ZRH) . Die Alternativen, der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein wikipedia commons wikidata (IATA: ACH) und der Flughafen Friedrichshafen internet wikipedia commons wikidata (IATA: FDH) , haben vergleichsweise wenig Verbindungen.

Das eigene FLUGFELD Sitterdorf-Bischofszell (Flughafen mit Rasenpiste) ist geeignet für Kleinflugzeuge und Helikopter. .

Mit der Bahn

Die Stadt besitzt zwei Bahnhöfe an der Bischofzellerlinie die (Weinfelden) Sulgen mit Gossau (St.Gallen) verbindet. Der 1 Bahnhof Bischofszell Stadt liegt unmittelbar südlich des Stadttores, während der Bahnhof 1 Bahnhof Bischofszell Nord das nördlich des Flusses gelegene Industriequartier erschliesst. Es halten an beiden Bahnhöfe die Regionalzüge der S5, welche St. Gallen mit Weinfelden verbinden, die S-Bahnen verkehren mindestens stündlich.

Auf der Strasse

Die Stadt liegt an keiner Hauptverkehrsachse, sondern nur an der Verbindungstrasse von Gossau nach Sulgen. Die nächstgelegene Autobahnausfahrt ist die Ausfahrt von Gossau an der A1 resp. Ausfahrt Oberbüren (ebenfalls A1).

Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Pfarrkirche St. Pelagius. Die Pfarrkirche wurde ursprünglich als Kollegiatskirche des Chorherrenstiftes von Konstanz erbaut. Der Chor, die dreischiffige Basilika und die Allerheiligen Kapelle stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Turm und das neuerbaute Schiff stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Sakristei wurde zwischen 1708 und 1709 an der östlichen Stirnfrint des Chores angebaut. Der Chor wurde um 1770 barokisiert. Im Innern finden sich Fragmente spätgotischer Ausmalungen. Der frühbarocke Hochaltar entstand zwischen 1639 und 1640.
  • Michaelskapelle. Die Kapelle steht frei nördlich der katholischen Kirche. Sie wurde Anfangs des 15. Jahrhunderts erbaut. Im Innern ist sie spätgotisch ausgemalt und das Michaelsbild stammt aus dem Jahr 1731.
  • Reformierte Kirche. Die reformierte Kirche wurde erst zwischen 1968 und 69, nach den Plänen von Benedikt Huber errichtet.
  • Rathaus. Zwischen 1747 und 1750 von Gspare Bagnato errichtet.
  • Schloss. Ursprünglich die bischöfliche Burg. Der Unterbau des Wohnhauses stamt aus dem 13. Jahrhundert, der Oberbau wurde nach dem Stadtbrand von 1419 errichtet. Der östliche Anbau stammt von 1813.
  • Bürklerscher Freihof, Kirchgasse 35.
  • Helmsdorfischer Freihof, Hofplatz 27.
  • Blarerhof, Schottengasse 13.
  • Grüner oder von Anwilischer Hof, Kirchgasse 25.
  • Doppelhaus zum Rosenstock und zum Weinstock, Marktplatz 7+9. Im Innern ist es mit Wesserbrunner Stukkaturen geschmückt.
  • Bogenturm. Einst das östliche Außenwerk, welches nach der Befestigung des Vorstadt 1437 errichtet wurde.
  • Achtjochige Thurbrücke. Die Brücke gehört zu den bedeutendsten spätmittelaterlichen Brückenbauten der Schweiz.
  • Ortmuseum, am Marktplatz im Haus Nummer 4.

Küche


Unterkunft


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