General Santos City

General Santos City auch Gensan genannt (alter Name: Dadiangas), ist eine provinzfreie Stadt im philippinischen Regierungsbezirk SOCCSKSARGEN.

General Santos
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Hintergrund

Den Namen General Santos City bekam die Stadt von General Paulino Santos, welcher 1939 die ersten Siedler in die Stadt brachte. Die Stadt ist vor allem wegen des Thunfischs bekannt, weshalb sie auch Thunfisch Hauptstadt der Philippinen genannt wird. Im Herbst gibt es dazu ein großes Thunfisch Fest. Die Stadt an sich weist mehr einen dörflichen Charakter als den einer Stadt auf. Viele Menschen leben in großer Armut, weshalb es auch kaum große Häuser gibt. Ein High School Absolvent verdient ca. 4000 Peso pro Monat.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Die Stadt hat einen internationalen Flughafen ist sehr schmutzig und wird täglich von Manila und Cebu City angeflogen:

Flughafen Gensan

Mit dem Bus

  • Yellow Bus Lines. - Verkehrt von Davao City und Koronadal City
  • Holiday Bus. - Verkehrt von Davao City
  • Husky Lines. - Verkehrt von Koronadal City

Mit dem Schiff

Es gibt regelmäßige Fährverbindungen mit Manila, Iloilo City und zur Insel Cebu

Mobilität

In Gensan sind nur wenig Autos zu finden. Auf den Straßen findet man kleine Jeepneys und Tricycles. Taxis gibt es nur sehr wenige am Flughafen in der Stadt sind keine zu finden. Das Haupttransportmittel sind die Tricycle. Der Preis muss abhängig von der Länge der Strecke und der Anzahl der Personen verhandelt werden.

Tricycles in Gensan

Sehenswürdigkeiten

Es gibt keine "traditionellen" Sehenswürdigkeiten in Gensan. Die Stadt und die Menschen machen die Sehenswürdigkeit aus.

Aktivitäten

Es gibt Möglichkeiten zum Baden in einem Fluss oder etwas abseits der Stadt im Meer. Alles ist schwer ohne einheimische Hilfe zu finden. Touren allein sollte man prinzipiell vermeiden.

Einkaufen

  • KCC Mall of Gensan, J. Catolico Ave. - Größtes Einkaufszentrum der Stadt
  • Gaisano Mall Gensan, J. Catolico Ave. Lagao.
  • Fitmart GenSan, Pendatun Ave./CM. Recto St.
  • RD Plaza, Pendatun Ave.

In den Malls sollte man sich nur kurz aufhalten, da die Gefahr durch Bombenanschläge trotz der flughafenähnlichen Sicherheitskontrollen an den Eingängen sehr hoch ist. Elektronische Artikel sind veraltet und teuer und auch Kleidung ist nicht billig, da sie aus Manila eingeflogen wird. Wer shoppen will sollte nach Manila gehen. Alle kleinen Geschäfte haben teilweise mit Pumpguns bewaffnete Wachen, weshalb man drin vor Räubern sicher ist, man muss aber auch wieder nach Hause!

Küche

Eine Spezialität in Gesan ist auf jeden Fall alles was mit Thunfisch zu tun hat wie z.B. Kinilaw, in Essig eingelegter roher Thunfisch, welcher sehr schmackhaft ist. Besonders gut ist auch der Buko Pie (Kokosnuss Kuchen). Wenn man sich unschlüssig ist was man essen möchte sollte man ein Adobo Gericht wählen, da kann man nichts falsch machen. Je nach Jahreszeit sollte man die frischen Durian probieren. Es gibt natürlich auch Niederlassungen der bekannten Fast Food Ketten in der Stadt. Davon sollte man aber die Finger lassen und lieber die Einheimische Küche genießen.

Grill und Adobo Küche in Gensan

Nachtleben

Es gibt kleine Bars mit Karaoke aber man sollte nach Einbruch der Dunkelheit die Straßen aus Sicherheitsgründen verlassen und ins Hotel zurück gehen.

Unterkunft

Es gibt nur zwei Hotels, welche man einem europäischen Gast zumuten kann. Das Phela Grande Hotel und das East Asia Royale Hotel. Die Hotels sind sehr gut bewacht und haben einen eigenen Generator, um die permanenten Stromausfälle zu überbrücken.

Lernen

Es gibt zwei Universitäten in der Stadt, welche aber nicht mit den uns bekannten vergleichbar sind.

Sicherheit

Prinzipiell ist das Reisen ohne einheimische Freunde nicht zu empfehlen. Bei Nacht sollte man nicht auf den Straßen sein. Gensan ist das Ziel von islamischen Gruppierungen welche im Gebiet für ein unabhängiges islamisches Inselreich kämpfen. Man sollte bedenken, dass sich das Land nur wenige Kilometer weiter in einem permanenten Kriegszustand mit den Islamisten befindet. Anschläge und Attentate sind relativ häufig. In den größeren Malls oder bei Menschenmengen sollte man sich nur kurz aufhalten. Die Gefahr eines Anschlages ist sehr hoch.

Durch die Armut der Menschen ist die Hemmschwelle für Entführungen und Überfälle niedrig. Das Auswärtige Amt warnt daher vor Reisen in diese Region.

Typisches Wohnhaus, der Großteil der Bevölkerung lebt in Armut

Gesundheit

Nur original verschweißtes Wasser aus dem Supermarkt trinken. Von den herumlaufenden Tieren und den Abfallhaufen sollte man sich fernhalten.

Praktische Hinweise

Englisch wird verstanden, zur Not mit Händen und Füßen, besser ist Tagalog und Visayas.

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