Kenia Küste
Die Küstenregion von Kenia ist die Region, die an den Indischen Ozean grenzt.
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![]() Lagekarte von Kenia Kenia Küste | |
Hier befinden sich die bekannten Strände und Badeorte, die neben den Safaritouren zu den Hauptattraktionen des Landes zählen. Besonders im Winter füllen sich die Strände mit Touristen aus Europa, die für 1-2 Wochen dem Winter entfliehen wollen, aber auch mit vielen Rentnern, die hier überwintern.
Regionen
Das kenianische Küstenland ist die Region Kenias, die in einer durchschnittlichen Breite von 40 km an den Indischen Ozean grenzt. Es umfasst von Norden nach Süden die Regionen Lamu, Tana River (südlicher Teil), Kilifi, Mombasa und Kwale.
In Reiseführern und Reisebüros ist es üblich, den Teil der Küste südlich von Mombasa, also weniger als 100 km, als „Südküste“ und den Rest als „Nordküste“ zu bezeichnen, 430km.
Hintergrund
Reiseveranstalter bieten normalerweise Strandurlaube an der Südküste oder Nordküste an, was einfach südlich oder nördlich von Mombasa bedeutet. Neben Safarireisen, ist der Strandurlaub einer der Hauptgründe Kenia zu besuchen. Viele der Besucher teilen ihren Urlaub in eine Woche Safari in den Nationalparks und 1-2 Wochen Strandurlaub, um dem Winter eine Weile zu entfliehen. Kenia ist eines der wenigen sicheren Reiseländer in Afrika dafür.
Südküste
Die Südküste (etwa 100km mit Tiwi Beach, Diani Beach, Galu Beach, Gazi Beach, Msambweni Beach, Mwazaro Beach) hat die schöneren Strände und die ursprünglichere Natur im Vergleich zur Nordküste. Allerdings gibt es auch weniger Attraktionen, Geschäfte, Märkte, Restaurants, Nachtleben, als an der Nordküste. Diese Gegend ist auf Tourismus eingestellt und so hat man auch weniger landestypische Begegnungen und Eindrücke. Die Südküste ist das Haupttouristengebiet Kenias.
Nordküste

Die Nordküste bei Mombasa und Mtwapa (Njali Beach, Bamburi Beach, Shandzu Beach, Mtwapa Beaches, Kikambala) bietet viel mehr Aktivitäten und Attraktionen und ist landestypischer, als der ganz auf Tourismus ausgerichtete Teil der Südküste um Diani. Dafür können die Strände nicht mit der Schönheit der Südküste mithalten. Besonders die Nähe zu Mombasa ermöglicht interessante Besichtigungs- und Einkaufstouren. Mtwapa ist Zentrum des Nachtlebens (auch Prostitution) und bekannt als der Ort, der niemals schläft.
Die Strände weiter nördlich (Kilifi, Watamu, Malindi) sind wie Südküste, ursprünglich und ruhig, nicht so lang und breit wie Diani Beach, aber noch fotogener und werden gerne von italienischen Touristen besucht. Die Zahl der touristisch interessanten Attraktionen ist auch hier geringer als an den Stränden nahe Mombasa.
Ganz im Norden liegt Lamu. Es hat zwar auch wunderschöne Strände, ist aber mehr ein Ort um die Swahili-Kultur zu erleben. Lamu liegt recht isoliert und wegen der Nähe zu dem politisch instabilen Somalia, kann man in der Umgebung wenig unternehmen.
Orte
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- 1 Lamu . historische touristische Stadt an der Nordküste. Die Stadt wurde im 14. Jahrhundert gegründet und enthält viele Beispiele der Swahili-Architektur. Die alte Stadt ist auf der Liste des Weltkulturerbes als "die älteste und am besten erhaltene Suaheli-Siedlung in Ostafrika" eingetragen.
- 1 Kilifi . Der Fischereihafen Kilifi ist eine nicht-touristische Stadt mit etwa 120.000 Einwohnern, die an der Mündung des gleichnamigen Flusses liegt und einen sicheren Anlegeplatz für Freizeitboote und Überseeyachten bietet. Kilifi ist bekannt für seine nahe gelegenen kilometerlangem Strände und auch für die nahe gelegenen Ruinen von Mnarani, zu denen Moscheen und Gräber gehören, die zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert erbaut wurden.
- 1 Mtwapa . eine Küstenstadt, in der viele Europäer leben und bekannt und berüchtigt ist für sein Nachtleben und Sextourismus ("der Ort, das niemals schläft").
- 1 Mombasa . Kenias zweitgrößte Stadt, die wegen ihrer Strände und ihres kolonialen Erbes einen Besuch wert ist.
- 1 Diani Beach . bekannteste und touristischste Strandregion Kenias. In der Hochsaison von Dezember bis März fest in nordeuropäischer Hand. Beste Hotel, viele Restaurants, Beach Bars, Wassersport aller Art.
- 1 Msambweni . Dorf an der abgelegeneren Südküste. Etwas für Leute, die das Ursprüngliche lieben und denen touristische Angebote nicht so wichtig sind.
Weitere Ziele
Südküste



- 1 Shimba Hills Nationalreservat (Shimba Hills National Reserve) . waldreiches Schutzgebiet. Tiersichtungen wegen der Vegetation etwas schwierig, aber schöne Naturattraktionen und Aussichtspunkte.
- 1 Elefantenschutzgebiet Mwaluganje (Mwaluganje elephant sanctuary) . ist ein genossenschaftseigener Elefantenpark, ein Naturschutzgebiet für Elefanten und Encephalartos-Palmfarne .
- 1 Kisite-Mpunguti-Meeres-Nationalpark . Meeresgebiet mit vier kleinen Inseln, die von einem artenreichen Korallenriff umgeben sind.
- 1 Chale Insel (Kisiwa cha Chale) . 600 Meter vom kenianischen Festland entfernt. Die Insel ist 1,2 Kilometer lang und 800 Meter breit, teilweise von einem Mangroven-Urwald bedeckt und befindet sich in Privatbesitz. Es gibt ein Hotel.
- 1 Funzi Insel (Kisiwa cha Funzi (Kwale)) . Funzi Island besteht aus vier mit Mangroven bewachsenen Inseln, wobei Funzi Island die Hauptinsel und die einzige mit ständigen Einwohnern ist. Es gibt ein Dorf auf der Insel mit ungefähr 1500 Mitgliedern des Shirazi-Stammes. Die absolute Mehrheit sind Muslime und ernähren sich von Fischerei und Landwirtschaft. Die Insel ist bekannt für ihre unberührten Strände und als Kenias bester Nistplatz für eine Vielzahl von Meeresschildkröten.
- 1 Wasini Insel (Kisiwa cha Wasini) . Die Insel ist Teil des Meeresnationalparks Kisite-Mpunguti und ist dank der Anwesenheit von Korallenformationen und echten Unterwassergärten das beste Ziel für Tauchbegeisterte. Wasini ist mit einer kurzen Bootsfahrt vom Shimoni Pier auf dem Festland aus erreichbar.
Nordküste




- 1 Takwa . ist eine Ruinenstadt auf der Insel Manda. Takwa war eine Swahili-Handelsstadt aus dem 15./16. Jahrhundert. Geöffnet: dauerhaft geschlossen.
- 1 Kiunga-Marine-Nationalreservat . Der Park umfasst ein Gebiet mit etwa 50 Inseln und Korallenriffen im Lamu-Archipel. Die äußeren Inseln des Reservats beherbergen viele Seevögel.
- 1 Dodori-Nationalreservat . Im Dodori-Nationalreservat kommen Topis, Kleine Kudus, Giraffen, Flusspferde und Löwen vor. Es dient als Brutgebiet für viele Vogelarten, darunter der Pelikan. Im Flussdelta leben Suppenschildkröten, die an den Flussufern brüten, sowie Dugongs.
- 1 Boni-Nationalreservat (Boni National Reserve) . Der Boni-Wald, nach dem das Reservat benannt ist, ist ein einheimischer offener Baumkronenwald. Der Wald beherbergt eine hohe Dichte an Pflanzenarten, die zu den höchsten der Welt gehören, und wurde zum Biodiversitäts-Hotspot erklärt. Häufige Pflanzenfresser in der Region sind Flusspferde, Buschschweine, Warzenschweine, Büffel, Ducker, Topi und Wasserböcke. Häufige Fleischfresser im Reservat sind der gefährdete afrikanische Wildhund und der Erdwolf.
- 1 Tana River Primatenreservat . Die üppigen Flusswaldflecken sind Reste westafrikanischer Wälder. Der Fluss schneidet durch trockenes Waldland und offene Savanne. Es gibt dort 262 registrierte Vogelarten und mindestens 57 Säugetierarten leben dort. Es gibt mehrere endemische Baumarten sowie eine Vielzahl anderer Tiere und Pflanzen. Viele der Vogel- und Tierarten im Reservat sind in Ostafrika ungewöhnlich und typisch für den zentralafrikanischen Tieflandregenwald.
- 1 Marafa Canyon . Marafa ist eine Siedlung etwa 40km nordöstlich von Malindi, bekannt für den Marafa-Canyon, eine durch Bodenerosion entstandene bizarre, sehr fotogene Schlucht. Der Canyon wird auch „Hells Kitchen“ (Höllenküche) genannt, wegen der enormen Hitze, die sich dort staut.
- 1 Watamu-Meeres-Nationalpark . Der Meeres-Nationalpark besteht aus einem Korallenriff mit bis zu 200 verschiedenen Fischarten wie Doktor- und Papageifische, Muränen, Weißspitzen-Riffhaie und Meeresschildkröten.
- 1 Ruinen von Gedi (Gedi) . Ab dem 9. Jahrhundert entstand an der Ostküste Afrikas eine Reihe von wichtigen Handelsstädten, die einerseits mit den Ländern am Indischen Ozean, andererseits auch mit dem Hinterland Handel trieben. Gedi liegt fünf Kilometer vom Meer entfernt und war daher wohl am Seehandel weniger beteiligt aber dennoch war es eine wohlhabende Stadt. Die Ruinen der Häuser aus Korallenkalk sind noch sehr gut erhalten und gelten als Musterbeispiel ostafrikanischer Architektur.
- 1 Malindi-Meeres-Nationalpark . Der Meeres-Nationalpark bietet Lebensraum für über 300 Fischarten. Das Watt und die Saumriffe beheimaten Hummerartige, Krabben, Muscheln, Kraken, Seesterne und etwa 140 Korallenarten. Zudem leben Delfine und verschiedene Schildkrötenarten wie die Unechte Karettschildkröte, die Suppenschildkröte, die Echte Karettschildkröte und die Oliv-Bastardschildkröte in dem Schutzgebiet. An der Küste befindet sich ein Mangrove-Ökosystem. Zudem sind zahlreiche Vogelarten in dem Gebiet beheimatet.
- 1 Arabuko-Sokoke-Nationalpark (Hifadhi ya Taifa ya Arabuko Sokoke) . Der Nationalpark erstreckt sich mit lediglich sechs Quadratkilometern nur über einen kleinen Teil der 420 km² Küstenregenwald in Ostafrika mit seiner großen Anzahl endemischer Säugetiere, Vögel und Pflanzen.
- 1 Heilige Mijikenda Kaya Wälder . Eine Kulturstätte, die im Kilifi County als UNESCO-Weltkulturerbe registriert ist und deren Praktiken und Traditionen, die dort fortgeführt werden, auf der UNESCO-Liste des immateriellen Erbes eingetragen sind, das dringend geschützt werden muss. Die Kayas sind etwa fünfzig befestigte Dörfer, die sich in elf verschiedenen Waldgebieten nördlich von Mombasa befinden. Ab dem 16. Jahrhundert erbaut, wurden sie ab Mitte des 20. Jahrhunderts nach und nach aufgegeben, gelten aber noch heute als Wohnstätten der Vorfahren und werden als Bewahrer spiritueller Überzeugungen verehrt. Da dies ein heiliges Land für die Mijikenda ist, muss der Besucher hier mehr als anderswo den Ort respektieren.
- 1 Mombasa Marine Nationalpark und Reservat . Der Park hat Korallenriffe in seinen Gewässern und bietet eine Heimat für eine Vielzahl von Meeresarten, darunter Krabben, Seesterne, Steinfische, Gurken, Seeigel, Korallen, Schildkröten, Seegräser und Zugvögel.
Sprache
Englisch wird fast überall gut verstanden. Am Diani Beach kommt man auch mit Deutsch recht gut zurecht. Die bei den Einheimischen meist verwendete Sprache ist Swahili .
Anreise
Flugzeug
- 1 Mombasa Airport (Uwanja wa Ndege wa Kimataifa wa Moi, IATA: MBA) . Die meisten Touristen kommen mit dem Flugzeug zum Flughafen Mombasa an die Küste und nur wenige über den Flughafen Nairobi und von dort mit Bus oder Bahn.
- Um vom Flughafen Mombasa an die Südküste zu gelangen, fahren die meisten Besucher entweder mit dem Taxi (ca.50€) oder nutzen die Angebote eines der Reisebüros am Diani Beach, die Abholservices anbieten, um Gäste zu den Hotels zu bringen. Die Strände und Hotels an der Nordküste in der Nähe von Mombasa können mit dem Taxi (ca.25€) oder mit einem Matatu (kleine Minibus-„Taxis“, auf Suaheli Matatus genannt) erreicht werden, während die weiter nördlich gelegenen Strände normalerweise mit Fernbussen von Mombasa aus zu erreichen sind.
Regionalflughäfen: werden von u.a. von Safarifliegern angeflogen
- 1 Ukunda Airport (IATA: UKA)
- 1 Malindi Airport (IATA: MYD)
Flugplätze: für kleine Sportflugzeuge für Besichtigungsflüge
- 1 Bamburi Airport (IATA: BMQ)
- 1 Lamu Airport (Manda Airport, IATA: LAU)
- 1 Kiwayu Airport (IATA: KWY)
Bus
- 1 Busbahnhof Mombasa, Mwembe Tayari Road. Der Busbahnhof von Mombasa ist der Knotenpunkt für alle Reisebusse, die die Küste befahren.Die vier wichtigsten Unternehmen sind: Spanish Coach Express (nach Nairobi), Coast Bus (nach Nairobi), Modern Coast (nach Nairobi, Malindi, Dar es Salaam), TTS Express (nach Lamu), Pwani Tawakal (nach Lamu).
Bahn
Mobilität
- Außer in der Region Mombasa ist das Straßennetz nicht sehr dicht. Internationale Straßen, erkennbar an dem Buchstaben „A“, gefolgt von einer Zahl in Gelb auf grünem Grund, und Nationalstraßen, erkennbar an dem Buchstaben „B“, gefolgt von einer Zahl in Weiß auf rotem Grund, sind asphaltiert. Regionalstraßen, erkennbar am Buchstaben „C“ gefolgt von einer weiß auf braunem Grund geschriebenen Zahl, sind außerhalb geschlossener Ortschaften nicht immer asphaltiert. Lokale Straßen, erkennbar an dem Buchstaben „D“, gefolgt von einer Zahl in Weiß auf gelbem Grund, sind niemals asphaltiert.
- Überlandbusse verbinden die einzelnen Städte. Dies ist das bequemste und sicherste Verkehrsmittel.
- Matatus (Kleinbusse) verbinden ebenfalls die Zentren, sind aber überfüllt und die Fahrer oft sehr risikobereit. Obwohl sehr preiswert, sollte man sich der Gefahr bewusst sein.
- Mietwagen: wegen des teils chaotischen Verkehrs, ist es unüblich sich Mietwagen zu nehmen und wenn doch, dann meist mit einheimischen Fahrer. Als Selbstfahrer ist man gerne ein Opfer der Polizeieiwillkür, die immer auf der Suche nach illegalen Zusatzeinkommen sind. Man wird dann für tatsächliche oder erfundene Vergehen zur Kasse gebeten.
- Taxi: teuerste aber bei weiten sicherste und bequemste Art überall hin zu gelangen (Preis ca.1€/km)
- Tuktuks (Dreirad) oder Mopedtaxi: nur Kurzstrecke.
Aktivitäten

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- Baden und alle Arten des Wassersports entlang der gesamten Küste
- Safari: die nächstgelegenen Parks sind Tsavo-East-Nationalpark, Tsavo-West-Nationalpark, Amboseli-Nationalpark, Shimba Hills National Reserve. Sie können auch per PKW von der Küste relativ schnell erreicht werden.
- Dau-Fahrten: Segeln mit den typischen Booten.
Küche
- Die großen kulinarischen Spezialitäten sind die Zubereitungen von Fisch und Meeresfrüchten (insbesondere Krabben) unter Einbeziehung von Kokosnuss in vielen Rezepten, wie Wali Ya Tui („Basmatireis mit Kokosmilch“), Kuku Wa Kupaka („Hähnchen-Kokos“), Mbaazi („Kichererbsen mit Kurkuma und Kokosnuss“) Milch“), Mahamri („Kokosmilch-Donuts mit Kardamomgeschmack“).
- Eine Spezialität, die angesichts der Artenknappheit vor der kenianischen Küste eher verschwindet, ist die Zubereitung von Haifischfleisch (Papa auf Suaheli). Dieser wird drei Tage lang im Sand vergraben und den Sonnenstrahlen ausgesetzt, bevor er untergebracht wird.
- Eine besondere Spezialität der Giriama und Chonyi der Kilifi-Region ist Rattenfleisch (Panya auf Suaheli und Kadzora auf Giriama). Dieser wird gegrillt und ähnelt optisch gegrilltem Fisch.
- Selbstverständlich werden auch alle Arten von Fast-Food angeboten, sowie auf den Geschmack der Touristen abgestellte internationale Gerichte.
Souvenirs


Wie überall in Afrika ist es üblich, in kleinen Läden und kleinen Handwerkern zu feilschen. Der Preis, den Sie verlangen, ist oft überteuert, besonders wenn man keinen einheimische Begleitung hat.
- Kanga oder Khanga: Ein Stück Stoff, verziert mit farbenfrohen Mustern, das von Frauen um die Taille oder Brust getragen oder auf dem Kopf gebunden wird. Es ist mit einer Bordüre verziert, die entlang der vier Seiten verläuft und verschiedene Muster sowie ein Sprichwort auf Suaheli darstellt;
- Kikoi : mit bunten Streifen oder Karos verziertes Stück Stoff, das um die Taille oder Brust getragen oder auf dem Kopf gebunden wird. In Wolle ist es dann ein Kleidungsstück, das eher für Männer bestimmt ist,
- Batik : Die ursprünglich aus Java stammende Batiktechnik ist an der kenianischen Küste seit Jahrhunderten bekannt. Dies sind Stoffstücke, die nicht gewebt, sondern von Hand bemalt wurden. Aufgrund der Drucktechnik wird eine Maschinenwäsche nicht empfohlen,
- Ndala: mit Perlen geschmückte Ledersandalen. Handgefertigt, kein Paar ist identisch,
- Kunsthandwerk, die in Übereinstimmung mit dem muslimischen Erbe geschnitzt sind, das keine Bilder verwendet, sondern geometrische Muster bevorzugt. Sehr viel werden auch typisch afrikanische Schnitzereien von Tieren und Figuren angeboten.
- Schmuck: Silberschmuck und bunter Perlenschmuck der Massai.
Nachtleben
Das Nachtleben findet in den ländlicheren Gebieten meist in den Hotels oder Beach Bars statt. In Mombasa und Mtwapa ist das Nachtleben besonders ausgeprägt und findet in den zahlreichen Nachtclubs statt. Sowohl an der Nord-, als auch der Südküste ist Prostitution weit verbreitet. Man wird in den Beachbars, Nachtclubs und Stränden unweigerlich angesprochen.
Sicherheit
- Tagsüber gibt es wenige Sicherheitsbedenken. In der Nacht sollte man immer mit dem Taxi zu Restaurantbesuchen fahren, nicht zu Fuß oder mit Motorradtaxis.
- Nördlich von Malindi, Richtung Grenze zu Somalia, ist es ratsam sich aktuelle Sicherheitsinfos zu holen. Hier ist die Sicherheit nicht besonders gut.
- Praktische Tips zu vielen für Kenia wichtigen Dingen
- Safaris: worauf man zu achten hat
- Gesundheit: Tipps zum Gesundbleiben
Klima
- Obwohl das Klima entlang der gesamten Küste tropisch (ganzjährig feucht-warm) ist, sind es die Niederschläge und die Höchsttemperaturen, die die verschiedenen Teilregionen unterscheiden. Im Süden gibt es eine starke Regenzeit zwischen Mitte April und Ende Mai und eine kurze Regenzeit im Oktober und November. Je weiter man nach Norden kommt, desto mehr ist das Klima ähnlich tropischer Savannen mit einer einzigen Regenzeit zwischen Mitte April und Mitte Juni und etwas kühler als im Süden.
- Beste Reisezeit: Ende November bis Anfang März
Die Dau

Dau oder Dhow (داو auf Arabisch und dau auf Suaheli) ist ein umgangssprachlicher Name für verschiedene Arten von Booten im Indischen Ozean, die hauptsächlich zum Fischen und für die Kabotage an der Küste oder zwischen den Inseln verwendet werden. Traditionell sind sie aus Holz gebaut und mit einem oder zwei Masten getakelt, die jeweils ein trapezförmiges Segel mit einer abgeschnittenen Vorspitze tragen, die als "arabisches Segel" bekannt ist. Derzeit werden die größten Dhaus ihrer Segel, sogar ihres Mastes, beraubt und von einem Dieselmotor angetrieben. Die wichtigsten Dau-Typen entlang der kenianischen Küste sind:
- Baggala : 30 bis 50 m lang und in der lage, 150 bis 500 Tonnen zu tragen, ist die größte der Daus. Ihr Heck ist quadratisch, der Bhum oder Boom ähnlich dem Baggala, aber sein Heck ist spitz, Die mit einem Achterdeck und manchmal mit einem Vorderdeck ausgestattete Jahazi ist die typischste der Dhaus der kenianischen Küsten. Gebaut werden sie unter anderem noch heute in Matondoni auf der Insel Lamu.
- Zaroug oder Kidau ist die kleinste und schnellste der Daus. Ausgestattet mit einem einzigen Mast wird es hauptsächlich zum Fischen verwendet. Sechsmal im Jahr werden in Lamu Geschwindigkeitsrennen zwischen Vidau (Plural von Kidau) organisiert.

