Kocher

Der Kocher ist ein rechter Nebenfluss des Neckars in Baden-Württemberg.

Hintergrund

Auf der Schwäbischen Alb entspringen die zwei Quellflüsse des Kochers, der Schwarze Kocher bei 1 Oberkochen internet wikipedia commons wikidata in ca. 500 m ü. NN und der Weiße Kocher in 520 m ü. NN bei 1 Unterkochen wikipedia commons wikidata in der Nähe von Aalen. In der Ortsmitte von Unterkochen vereinigen sich die beiden Gewässer. Nach insgesamt 182 km mündet der Kocher bei Bad Friedrichshall in 140 m ü. NN in den Neckar, nur wenige Kilometer entfernt von seinem ständigen Begleiter, der Jagst.

Regionen und Orte

Oberes Kochertal

Die ersten Kilometer des Flussbetts liegen im Bereich der Schwäbischen Alb.

  • In 1 Aalen internet wikipedia commons wikidata liegt das Flussbett noch 430 m hoch, im Stadtteil
  • 1 Wasseralfingen wikipedia commons wikidata sind es noch rund 400 m. Er fließt weiter durch
  • 1 Hüttlingen internet wikipedia commons wikidata . Hier können am Kocherufer noch Nachbildungen des Rätischen Limes besichtigt werden. Von hier aus ist die Bundesstraße ständiger Begleiter des Flusses. In der nächsten Ortschaft Niederalfingen steht die Marienburg, heute genutzt als Heimatmuseum. Dann verlässt der Fluss die Schwäbische Alb und gelangt in den Schwäbisch-Fränkischen Wald.
  • Bei 1 Abtsgmünd internet wikipedia commons wikidata mündet die Lein in den Kocher. Sie ist bei Kaisersbach im Welzheimer Wald in ca. 50 km Entfernung entsprungen. Der Kocher fließt weiter Richtung Westen durch Untergröningen, in seinem engen Tal stets begleitet von der . Auf der linken Seite sind die Frickenhöfer Höhen, auf der rechten die Limpurger Berge. Jetzt wird der Abstand zwischen Kocher und Jagst einmal größer, und schon tritt ein weiterer Fluss hinzu, die Bühler. Sie entspringt bei Pommertsweiler nur rund 2 km vom Kocher entfernt, fließt durch Bühlerzell, Bühlertann, Obersontheim und Vellberg nach Norden und mündet schließlich bei Braunsbach in den Kocher.
  • In 1 Sulzbach-Laufen internet wikipedia commons wikidata beginnt der Landkreis Schwäbisch Hall, der Fluss hat jetzt noch eine Höhe von rund 340 m ü. NN. Bald ist
  • 1 Gaildorf internet wikipedia commons wikidata erreicht, von links mündet die Rot, die bei Wüstenrot entsprungen ist. Auf der linken Flussseite ist jetzt der Mainhardter Wald, bis bei
  • 1 Rosengarten internet wikipedia commons wikidata mit einer Höhe von 300 m ü. NN die Haller Ebene erreicht ist.

Hohenloher Kochertal

Kochertalbrücke bei Geislingen am Kocher

Unteres Kochertal

Weitere Ziele

Anreise

In der Regel bei den einzelnen Orten entlang des Flusses beschrieben.

  • Die Kocher ist nicht schiffbar und auch nicht auf dem ganzen Flusslauf durchgehend mit Kanus zu befahren.
  • Anreisen per PKW sind über die Autobahnen A6, A7 und A81 gut möglich.
  • Mit der Bahn gibt es nicht überall direkte Verbindungen.
  • Der Kocher-Jagst-Radweg begleitet den Fluss von der Quelle bis zur Mündung und hat gute Anbindungen an andere Radwege.
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