Kraiburg am Inn
Kraiburg am Inn ist eine Marktgemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf in der Region Inn-Salzach.
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| Kraiburg am Inn | |
| Bundesland | Bayern |
|---|---|
| Einwohnerzahl | 3.999 (2019) |
| Höhe | 462 m |
![]() Lagekarte von Bayern Kraiburg am Inn | |
Hintergrund
Kraiburg liegt rund 8 km westlich von Mühldorf am Inn am rechten Ufer des Inns. Urkundlich ist der Ort erstmals im Jahr 1123 nachgewiesen. Die Burg wurde 1100 errichtet. Die männliche Linie de Kraiburger Grafen starb 1248 aus und Kraiburg kam in der Folge an Niederbayern. Der Ort, seit 1385 mit dem Marktrecht begabt, wurde unter Wittelsbachischer Herrschaft Sitz eines Pfleggerichts. Bis etwa 1800 war >Kraiburg mit seiner Innschifffahrt und einer Innbrücke ein Verkehrsknoten, jedoch erfolgte mit dem Bau der Eisenbahnlinie im 19. Jahrhundert ein wirtschaftlicher Niedergang. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Ort kaum Schäden.
Die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg umfasst neben der namengebenden Marktgemeinde auch die Gemeinden Taufkirchen und Jettenbach.
Auf der gegenüberliegenen Innseite wurden um den Bahnhof zu Beginn des Zweiten Weltkriegs im Pürtener Hart große Rüstungsfabriken errichtet, aus denen in der Folge die Stadt Waldkraiburg hervorging, die heute die größte Gemeinde im Landkreis ist.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Nächster Flughafen ist der Flughafen München (IATA: MUC) . Mit der Bahn muss vom/zum Flughafen mehrmals (München-Ost; Mühldorf) umgestiegen werden.
Mit der Bahn
Kraiburg liegt an der Bahnstrecke Rosenheim - Wasserburg am Inn - Mühldorf am Inn (Betrieb durch die Südostbayernbahn im Stundentakt).
Mit dem Bus
Die Buslinie 6225 verbindet den Marktplatz in Kraiburg mit dem Stadtplatz in Mühldorf. Anschluss an die Buslinie 7516 zum Gymnasium Gars am Inn.
Auf der Straße
Von München auf der Bundesautobahn 94 zur Anschlussstelle 18 Waldkraiburg/Ampfing, von dort noch rund 7 km nach Süden.
Mobilität
Parkplätze um den Marktplatz sind eher rar! Der Aufstieg zur Schlossbergkapelle verheißt einige Schweißtropfen.
Sehenswürdigkeiten


- Neuromanische Pfarrkirche St. Bartholomäus:
- Aukapelle an der Bahnhofstraße, 1614 gestiftet, 1730 barockisiert.
- Schlossbergkapelle St. Georg, neugotisch, 1838 am höchsten Punkt des Schlossbergs erbaut.
- 'Marktbrunnen, 1781, die Säule 1887.
- Bürgerhäuser am zum Trostberger Tor trichterförmig zulaufenden Marktplatz und in der Langgasse, meist im Inn-Salzach-Stil.
- Heimatmuseum, 1935 gegründet.
- Das Römermuseum, ehemals Marktplatz 22, im alten Benefiziatenhaus, ist seit 2014 geschlossen, Teile der Ausstellungsobjekte im Heimatmuseum.
- Schloss der Grafen Toerring im benachbarten Jettenbach.
Aktivitäten
Das Bischof-Bernhard-Haus am Marktplatz mit seinem Großen Saal bietet Gelegenheit für Festivitäten.
Küche
- Hardthaus, Marktplatz 31, 84559 Kraiburg. Tel.: +49 8638 73067. mit Zimmern.
- Wuhrmühle, Wuhrmühle 1, 84559 Kraiburg. Tel.: +49 8638 72477. Wildgehege.
- Gasthof Unterbräu, Bahnhofstr. 12, 84559 Kraiburg. Tel.: +49 86387807. mit Zimmern.
Unterkunft
- Hardthaus, siehe unter Küche
Ausflüge
- Mühldorf am Inn
- Wasserburg am Inn
- Gars am Inn mit seinen Klöstern
Literatur
- Hans-Michael Körner/Alois Schmid/Martin Ott: Handbuch der historischen Stätten: Bayern I - Altbayern und Schwaben, Stuttgart 2006: Alfred Kröner Verlag, S. 405 f., ISBN 978-3-520-32401-6.
Weblinks
www.markt-kraiburg.de – Offizielle Webseite von Kraiburg am Inn

