Saronische Inseln
Die Saronischen Inseln liegen im Ägäischen Meer im Saronischen Golf zwischen der Halbinsel Attika und der östlichen Halbinsel Argolis des Peloponnes in Griechenland.
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| Saronische Inseln | |
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![]() Lagekarte von Griechenland Saronische Inseln | |
Regionen
Sie bestehen aus einer Gruppe von sieben größeren bewohnten und zahlreichen kleineren, unbewohnten Inseln

- 1 Salamis (Σαλαμίνα) . Sie ist eine große, geschäftige Insel und praktisch ein Vorort von Athen. Sie liegt nur 2 km vor der Küste. Ihre Küste ist fast durchgehend bebaut. Sie bietet einige brauchbare Strände und keine wirklichen Sehenswürdigkeiten.
- 1 Ägina (Αίγινα) . ist kaum eine Stunde mit der Fähre entfernt, daher auch einfach für Tagesausflüge. Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Tempel der Aphaia.
- 1 Methana (Μέθανα) . eigentlich eine Halbinsel, sie liegt südlich von Angistri am Golf von Epidauros. Durch ihren vulkanischen Ursprung verfügt sie über Thermalbäder.
- 1 Dokos (Δοκός Ύδρας) . in der Nähe von Hydra, ist ein sehr ruhiger Ort, der nur von wenigen Mönchen und Schafhirten bewohnt wird. Felsenküste ohne wirkliche Strände. Nicht touristisch.
Weitere Ziele
Es gibt noch etliche weitere Inseln im Bereich des Saronischen Golfes, teilweise sind sie unbewohnt und nur von geringem touristischen Interesse, teils sind sie im Privatbesitz vermögender griechischer Familien.
Hintergrund
Der Name leitet sich ab von einem mythischen König Saron.
Die Saronischen Inseln sind die Hausinseln der Athener und auch beliebt bei Segel-Anfängern. Durch die Nähe zu Athen (wo ca. die Hälfte aller Griechen lebt) sind sie leicht erreichbar, auch für einen Wochenendtrip von Athen aus. So kann es im Sommer an den Wochenenden und an Feiertagen recht voll werden. Einige Inseln, wie Hydra, werden auch von Kreuzfahrtschiffen besucht. Das macht sie ziemlich touristisch, aber es ist insgesamt fast alles griechischer Tourismus. Es sind nicht die typischen Ferieninseln der ausländischen Touristen, sondern schöne Ziele für einen Tages-/Wochenendtrip von Athen aus oder vom Peleponnes.
Anreise
Alle touristisch bedeutenden Inseln sind sehr gut von Piräus über Fähren erreichbar.
Mobilität
Fähren verbinden die Hauptinseln mit Piräus und dem Peloponnes-Festland. Meist lohnt es nicht mit dem eigenen Fahrzeug überzusetzen, besonders nicht an den Sommerwochenenden wenn sich die Flut der Athener über die Inseln ergießt. Die Inseln sind meist nicht so groß oder bieten wenig touristisch Interessantes abseits des Hauptortes. Ein Moped mieten ist meist völlig ausreichend. Busse sind eher spärlich und nicht für Sightseeingtouren ausgelegt.
Küche
Der Fährhafen jeder Insel bietet immer die beste Auswahl an Tavernen.
Nachtleben
Dies ist nur sehr begrenzt vorhanden, schliesslich gehen die Athener, die den Hauptteil an Touristen darstellt, dorthin zur Entspannung. Nachtleben findet man in Athen.
Sicherheit
Verwenden Sie auch an bewölkten Tagen Sonnenschutz. Die Hauptgefahr sind übermütige Touristen, die zum ersten Mal Motorrad fahren wollen, und Kleindiebe an überfüllten Orten.
Klima
Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober. Juli und August sind die heißesten Monate und auch die Hochsaison.

