Čeminac

Čeminac (ungarisch Laskafalu, serbisch-kyrillisch Чеминац, deutsch Laschkafeld) liegt im Nordosten Kroatiens in der Gespanschaft Osijek-Baranja. Čeminac ist der Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde mit 2502 Einwohnern.[2]

Rathaus in Čeminac
Čeminac
Чеминац

Wappen
Čeminac (Kroatien)
Basisdaten
Staat: Kroatien Kroatien
Gespanschaft:  Osijek-Baranja
Fläche:47,02 km²
Einwohner:2.502 (2021)
Bevölkerungsdichte:53 Einwohner je km²
Telefonvorwahl:(+385) 031
Postleitzahl:31 325
Kfz-Kennzeichen:OS
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2022)
Gemeindeart:Gemeinde
Bürgermeister:Danijel Rešetar[1] (parteilos)
Website:
Čeminac, Römisch-katholische Herz Jesu Kirche

Geographie

Der Ort und die gleichnamige Gemeinde Čeminac liegt in der Mitte der kroatischen Baranja. Sie grenzt an die Gemeinden Jagodnjak, Beli Manastir, Kneževi Vinogradi, Bilje, und Darda.

Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Čeminac, Grabovac, Kozarac, Mitrovac und Novi Čeminac. Čeminac wird in der staatlichen Liste der unterentwickelten Gemeinden aufgelistet.[3]

Geschichte

Der heutige Ort wurde gemäß Unterlagen der Pfarrei "Darda" um 1721 unter dem Namen Laschkafeld gegründet. Die ersten 42 Familien kamen als Kolonisten aus der südthüringischen Stadt Eisfeld, damals Herzogtum Sachsen-Hildburghausen und aus dem Hochstift Fulda. Gesprochen wurde ein mainfränkischer Dialekt.[4]

Bevölkerung

Die Gemeinde Čeminac hatte laut dem letzten Zensus 2021 insgesamt 2502 Einwohner, die folgendermaßen in den fünf zugehörigen Dörfern verteilt sind:

DorfEinwohner
Čeminac871
Grabovac739
Kozarac622
Novi Čeminac254
Mitrovac16
Commons: Čeminac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Danijel Rešetar izabran za novog načelnika općine Čeminac, bio je jedini kandidat. Večernji list, 19. September 2022, abgerufen am 2. Oktober 2022 (kroatisch).
  2. Popis 2021: Rezultati za općine i sela Osječko-baranjske županije. sib.hr, 14. Januar 2022, abgerufen am 2. Oktober 2022.
  3. Željko Lovrinčević; Mikulić Davor und Jelena Budak: Areas of special state concern in croatia-regional development differences and the demographic and educational characteristics. Juni 2004, archiviert vom Original; abgerufen am 2. Oktober 2022.
  4. Claus Jürgen Hutterer: Soziale und kulturelle Grundlagen sprachlicher Raumbildung am Beispiel der „Schwäbischen Türkei“ in Südungarn. In: Rudolf Grosse (Hrsg.): Sprache in der sozialen und kulturellen Entwicklung. Beiträge eines Kolloquiums zu Ehren von Theodor Frings (1886–1968). De Gruyter, Berlin 1990, ISBN 978-3-11-253287-4, S. 85–100.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.