Gampelen
Gampelen (französisch Champion) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.
| Gampelen | |
|---|---|
![]() Wappen von Gampelen | |
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Verwaltungskreis: | Seeland |
| BFS-Nr.: | 0495 |
| Postleitzahl: | 3236 |
| Koordinaten: | 571064 / 207145 |
| Höhe: | 436 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 424–550 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 10,60 km²[2] |
| Einwohner: | 955 (31. Dezember 2021)[3] |
| Einwohnerdichte: | 90 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 17,1 % (31. Dezember 2021)[4] |
| Gemeindepräsident: | Eric Dietrich |
| Website: | www.gampelen.ch |
| Lage der Gemeinde | |
![]() Karte von Gampelen | |
Das langgezogene Dorf hat seit 2008 einen neuen Bahnhof an der Strecke Bern-Neuenburg der BLS. Ebenfalls auf dem Gemeindegebiet von Gampelen liegt die Haltestelle Zihlbrücke.
Politik
Gemeindepräsidentin ist Barbara Béguin-Jünger (Stand 2017).
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: SVP 38,7 %, BDP 7,8 %, SP 12,1 %, FDP 9,8 %, glp 6,7 %, EVP 4,4 %, GPS 12,3 %, CVP 1,6 %, EDU 1,3 %, PUM 1,0 %.[5]
Wappen
Blasonierung: Das Gemeindewappen zeigt „Auf Rot eine goldene (gelbe) Rohrdommel“, auch Moostier genannt. Sie ist der charakteristische Vogel des Grossen Mooses.[6]
Geschichte
Gampelen wurde erstmals 1179 als Champion in einer Urkunde erwähnt; diese Bezeichnung wurde später mehrmals geändert, 1223 in Camplunen, 1225 in Camplunch, 1228 in Champlun, 1348 in Campul sowie im Jahr 1377 in Gamplon.[7]
Sehenswürdigkeiten

- Das Fanelguet, auch Vanelguet oder Vanel: Ein Bauernhof am Zihlkanal, der schon Anfang des 18. Jahrhunderts nachgewiesen ist, als es von Samuel Bodmer im March-Buch auf einer Ansicht gezeichnet war.[8][9]
Sonstiges
- Der TCS betreibt im Fanel einen Campingplatz.[10][11] Die Anstalten Witzwil liegen unter anderem auf Gampeler Gebiet.
Literatur
- Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese, Basel 1998, (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 90). ISBN 3-909164-63-3. S. 197–221.
Weblinks
Einzelnachweise
- BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
- Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
- Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2022
- Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2022
- Resultate der Gemeinde Gampelen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 20. Oktober 2019, abgerufen am 13. August 2020.
- Wappenbeschreibung im Internetauftritt der Gemeinde Gampelen; abgerufen am 20. September 2022.
- Geschichte im Internetauftritt der Gemeinde Gampelen; abgerufen am 20. September 2022.
- Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, Band 27–28, Verb: Stämpfli+Cie AG, 1924, Seite 10, (Google books, Snippet View)
- Paul Aeschbacher: Die Grafen von Nidau und ihre Herrschaft, Graphische Anstalt Schüler, 1924, Seite 10, (Google books, Snippet View)
- Für Campingplatz zeichnet sich neue Lösung ab. In: bernerzeitung.ch. 19. September 2019, abgerufen am 19. September 2019.
- Beat Kuhn: Streit um TCS-Camping in Gampelen: Gutachten öffnet Hintertürchen für Erhalt des Campingplatzes. In: bernerzeitung.ch. 1. Juli 2022, abgerufen am 11. Juli 2022.


