Guspini
Guspini ist eine Stadt in der Provinz Medio Campidano auf Sardinien mit 11.499 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019). Guspini liegt 126 m über NN und ist 30 km von Sanluri und 14,6 km von der Bahnstation in San Gavino Monreale entfernt.
| Guspini | ||
|---|---|---|
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| Staat | Italien | |
| Region | Sardinien | |
| Provinz | Medio Campidano (VS) | |
| Lokale Bezeichnung | Gùspini | |
| Koordinaten | 39° 32′ N, 8° 38′ O | |
| Höhe | 126 m s.l.m. | |
| Fläche | 174,73 km² | |
| Einwohner | 11.499 (31. Dez. 2019)[1] | |
| Postleitzahl | 09036 | |
| Vorwahl | 070 | |
| ISTAT-Nummer | 111034 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Guspinesi | |
| Schutzpatron | San Nicolò Vescovo | |
| Website | Guspini | |
Geschichte
Guspini war bereits in vornuraghischer Zeit besiedelt. Der heutige Ort entstand im Hochmittelalter. Im 19. Jahrhundert wurde nahe Guspini, in den Minen von Montevecchio und Gennamari, Bleiglanz und Zinkblende abgebaut. Heute hingegen lebt man in Guspini von der Landwirtschaft, vom Tourismus und von kleineren bis mittleren Unternehmen. In der Nähe von Guspini gibt es einige sehr gut erhaltene Nuraghen und Menhire (Genna Prunas, Nuraghe Melas, Perdas Longas). An der Straße nach San Nicolo liegt das Brunnenheiligtum von Sa Mitza de Su Nieddinu. Südlich der Stadt liegt das Gigantengrab San Cosimo und die Nuraghenfestung von Saurecci (italienisch Fortezza nuragica di Saurecci auch Sa Urecci).
- Guspini
Guspini von Arbus aus gesehen
Sa Mitza de Su Nieddinu
Menhire von Guspini
Im Zweiten Weltkrieg lag bei Guspini (Sa Zeppara) ein Militärflugplatz (⊙). Einige wenige Reste der Anlage sind noch vorhanden.[2]
Weblinks
Einzelnachweise
- Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
- Details zum Flugplatz Sa Zeppara auf tiscali.it


