Hans Bone von Schwerin
Hans Bone von Schwerin (* 10. Juli 1898 in Börnicke (Bernau bei Berlin); † 10. Juli 1965[1]) war Landrat des Landkreises Gießen.
Ausbildung und Beruf
Nach einer landwirtschaftlichen Lehre besuchte er ab 1919 die Landwirtschaftliche Hochschule Berlin und studierte anschließend Staatswissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Berlin. 1922 erhielt er sein Diplom als Landwirtschaftslehrer. Ihn interessierten Fragen der landwirtschaftlichen Selbstverwaltung. Nach der Mitarbeit auf dem väterlichen Gut war er ab 1929 Geschäftsführer einer Kreisbauernkammer in Mittelfranken. 1937 übernahm er eine Ziegelei in Marburg.[2]
Politik
Ab 1945 war er dort Stadtverordneter, trat der CDU bei, wurde Vorstandsmitglied der Städtischen Sparkasse Marburg und Mitglied der Spruchkammer. 1947 wurde er zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Marburg der CDU gewählt. 1949 wählte ihn der Kreistag des Landkreises Gießen zum Landrat. 1954 wurde er wiedergewählt und war bis 1961 im Amt.[3]
Literatur
- Thomas Euler und Sabine Raßner: 200 Jahre Landkreis Gießen und 75 Jahre Kreistag. Hg.: Landkreis Gießen in Kooperation mit dem Oberhessischen Geschichtsverein Gießen. Gießen, 2021. ISBN 978-3-935623-50-6, S. 82.
Einzelnachweise
- Euler / Raßner.
- Euler / Raßner.
- Euler / Raßner.
