Herwig Gössl

Herwig Gössl (* 22. Februar 1967 in München) ist Weihbischof in Bamberg.

Bischofswappen von Herwig Gössl

Leben

Herwig Gössl, in München geboren und in Nürnberg aufgewachsen, trat 1986 in das Bamberger Priesterseminar ein und studierte Theologie und Philosophie in Bamberg und Innsbruck. 1993 empfing er die Priesterweihe. Er war in der Seelsorge in Bayreuth, Hannberg, Weisendorf und Erlangen tätig. Im Jahr 2008 wurde er Subregens des gemeinsamen Priesterseminars der Bistümer Bamberg und Würzburg in Würzburg.

Am 24. Januar 2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Titularbischof von Balecium und zum Weihbischof im Erzbistum Bamberg.[1] Erzbischof Ludwig Schick spendete ihm am 15. März desselben Jahres die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren der emeritierte Erzbischof Karl Braun und der emeritierte Weihbischof Werner Radspieler. Sein Wahlspruch Tu solus Dominus (‚Du allein [bist] der Herr‘ aus dem Gloria der heiligen Messe) wurde im März 2014 von Werner Pees vertont. Nach dem Rücktritt von Erzbischof Schick am 1. November 2022 wurde Herwig Gössl vom Bamberger Metropolitankapitel zum Diözesanadministrator gewählt. Er leitet das Erzbistum Bamberg bis zur Ernennung eines neuen Erzbischofs.[2]

Herwig Gössl gehört der Kommission für Ehe und Familie und der Caritaskommission der Deutschen Bischofskonferenz an.[3]

Einzelnachweise

  1. Rinunce e Nomine, 24.01.2014. Presseamt des Heiligen Stuhls, 24. Januar 2014 (italienisch).
  2. Weihbischof Herwig Gössl zum Administrator im Erzbistum Bamberg gewählt. Abgerufen am 3. November 2022.
  3. Mitglieder, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Bischöflichen Kommissionen und Unterkommissionen. Pressemeldung Nr. 175. (Nicht mehr online verfügbar.) Deutsche Bischofskonferenz, 20. September 2016, archiviert vom Original am 30. September 2016; abgerufen am 29. September 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dbk.de
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.