Praest
Praest ist ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Emmerich am Rhein. Das Dorf liegt an der Straße von Emmerich nach Rees und hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem. Zur Aussprache siehe Rheinische Ortsnamen.
Praest Stadt Emmerich am Rhein | |
|---|---|
| Höhe: | 16 m ü. NN |
| Einwohner: | 1650 (1. Jan. 2021)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 |
| Postleitzahl: | 46446 |
| Vorwahl: | 02822 |
![]() Hofanlage im Ortskern von Praest Hofanlage im Ortskern von Praest | |

Lage von Praest in Emmerich am Rhein

Frühere Lage (bis 1969) von Praest im Amt Vrasselt
Lage
Nördlich von Praest, hin zur Landesgrenze nach den Niederlanden, liegt das Naturschutzgebiet Hetter-Millinger Bruch. Südlich von Praest, zum Rhein, liegt das Naturschutzgebiet Bienener Altrhein.
Baudenkmäler
In der Liste der Baudenkmäler in Emmerich am Rhein sind für Praest sechs Baudenkmäler aufgeführt:
- die Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist
- Gefallenendenkmal und Wegekreuz an der Kirche (Raiffeisenstraße)
- die aus dem Jahr 1670 stammende Reckenburg, heute Pension (Bahnweg 200)
- das Haus Offenberg aus dem 17. Jh. Vorburg, Gutshof und Ringgraben teilweise erhalten (Holländerdeich 30–32)
- eine Hofanlage (Blouswardt 21)
Das Gut Sulen in Praest gilt als Stammsitz des Adelsgeschlechtes Zuylen.
Verkehr

Triebzug des RE 19 in Praest
Vom Haltepunkt Praest bietet die Linie RE 19 stündlich umsteigefreie Verbindungen nach Emmerich, Arnhem, Wesel und Düsseldorf.
| Linie | Verlauf | Takt |
|---|---|---|
| RE 19 | Rhein-IJssel-Express: Arnhem Centraal – Zevenaar – Emmerich-Elten – Emmerich – Praest – Millingen (b Rees) – Empel-Rees – Haldern (Rheinl) – Mehrhoog – Wesel Feldmark – Wesel – Friedrichsfeld (Niederrhein) – Voerde (Niederrhein) – Dinslaken – Oberhausen-Holten – Oberhausen-Sterkrade – Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021 | 60 min |
Galerie
St. Johannes Baptist
Gefallenendenkmal
Reckenburg
Haus Offenberg
Literatur
- Friedrich Freisberg, Eberhard Hövelmann: Praest und Vrasselt. Schwestergemeinden an der großen Straße. In: Heimatkalender Kreis Rees, Jg. 1955, S. 51–53.
- Hubert Keimes, Karl-Heinz Janßen: 500 Jahre Kirche und Dorf Praest. Beiträge zur Ortsgeschichte. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 2001, ISBN 3-923692-28-5.
Einzelnachweise
- Stadt Emmerich | Bevölkerungsstatistik. In: emmerich.de. Stadt Emmerich, abgerufen am 7. September 2021.
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