The Mandalorian
The Mandalorian, auch Star Wars: The Mandalorian, ist eine US-amerikanische Space-Western-Serie des Autors und Produzenten Jon Favreau, die seit dem 12. November 2019 auf dem Streaming-Portal Disney+ in ausgewählten Ländern in mehreren Sprachen verfügbar ist, dabei auch mit deutscher Synchronisation und Untertiteln. In Deutschland ist die Serie mit dem hiesigen Start des Streaming-Dienstes Disney+ seit dem 24. März 2020 verfügbar. Die erste Episode wurde zusätzlich zwei Tage zuvor auf ProSieben ausgestrahlt. Die zweite Staffel startete in allen Ländern, in denen Disney+ abrufbar ist, am 30. Oktober 2020.
Es ist die erste Realserie im fiktiven Star-Wars-Universum. Die Hauptrolle des Mandalorianers Din Djarin spielt Pedro Pascal. Die Handlung wird nach der zweiten Staffel in Das Buch von Boba Fett (2021) fortgeführt, ehe ab dem 1. März 2023 die dritte Staffel erscheinen soll.[2]
Handlung
Der mandalorianische Protagonist, Din Djarin, meist „Der Mandalorianer“ oder verkürzt „Mando“ genannt, ist ein Einzelkämpfer, der fünf Jahre nach dem Untergang des Imperiums sein Geld als Kopfgeldjäger verdient. Durch das Aufspüren und In-Gewahrsam-Nehmen von Flüchtigen hat er sich in der Gilde der Kopfgeldjäger einen Namen gemacht. Von einem imperialen Auftraggeber erhält er die Aufgabe, einen Fünfzigjährigen aufzuspüren. Der Mandalorianer stellt fest, dass dieser Fünfzigjährige ein Findelkind und von weit größerer Bedeutung ist, als zunächst vermutet. Das Kind ist von derselben Spezies wie der frühere Jedi-Meister Yoda und trägt den Namen Grogu. Entgegen den Regeln der Kopfgeldjäger-Gilde entschließt er sich, das Kind dem Auftraggeber wieder abzunehmen und ihn stattdessen zu beschützen, wodurch er selbst zur Zielscheibe der übrigen Kopfgeldjäger wird. Der Mandalorianer schlägt sich in der Folge mit Auftragsjobs quer durch die Galaxis und muss dabei stets auf Grogu achten, was ihn zwingt, immer auf der Hut zu sein und niemandem zu trauen.
Einordnung in das Star-Wars-Universum
Die Handlung spielt neun Jahre nach den Ereignissen von Krieg der Sterne bzw. fünf Jahre nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter.[3] Die Serie folgt einem mandalorianischen Kopfgeldjäger und Einzelkämpfer, der sich nach dem Fall des Galaktischen Imperiums durch die äußeren Bereiche der Galaxis kämpft, weit weg vom Einfluss der Neuen Republik.[4]
| Filme und Serien | fiktive Zeitrechnung (in Jahren) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| VSY | NSY | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 33 | 32 | 31 | 30–24 | 23 | 22 | 21 | 20 | 19 | 18 | 17–15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11–31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | ||||||||||||||||
| Die dunkle Bedrohung Angriff der Klonkrieger Die Rache der Sith |
I | II | III | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Krieg der Sterne Das Imperium schlägt zurück Die Rückkehr der Jedi-Ritter |
IV | V | VI | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Das Erwachen der Macht Die letzten Jedi Der Aufstieg Skywalkers |
VII | VIII | IX | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rogue One Solo |
a | R1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| a | S | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| The Clone Wars (+ Kinofilm) The Bad Batch Obi-Wan-Kenobi Rebels Andor Resistance The Mandalorian Das Buch von Boba Fett |
TCW | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| BB | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| K | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rebels | b | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Andor | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| R | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| M | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| BF | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fall der Jedi | Herrschaft des Imperiums | Zeitalter der Rebellion | Die Neue Republik | Aufstieg der Ersten Ordnung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Folgen der Serie Die Mächte des Schicksals spielen jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten, sodass eine Auflistung in der Tabelle nicht sinnvoll möglich ist. Ebenfalls nicht aufgelistet sind Miniserien, Kurzgeschichten, Comics, Bücher und andere Begleitwerke des offiziellen Star-Wars-Kanons sowie der Themenpark Star Wars: Galaxy’s Edge (zwischen VIII und IX). Zur schematischen Einordnung der Handlungen wird die fiktive Zeitrechnung des Star-Wars-Universums verwendet. Diese unterscheidet zwischen den Jahren vor der Schlacht von Yavin (VSY) und nach der Schlacht von Yavin (NSY). Die Schlacht von Yavin IV bildet das Ende von Krieg der Sterne (1977), bei dem Luke Skywalker und die Rebellenallianz den ersten Todesstern zerstören. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Besetzung und Synchronisation
In der Hauptrolle ist Pedro Pascal als namensgebender Mandalorianer zu sehen. Mit Ausnahme des Protagonisten und des Kindes mit dem Namen Grogu, das von mehreren Puppenspielern, ergänzt mit CGI, in Szene gesetzt wird, treten die meisten weiteren Figuren lediglich in wenigen Folgen auf. Diese Figuren sind etwa Gina Carano als Cara Dune, Giancarlo Esposito als Moff Gideon, Emily Swallow als Waffenmeisterin, Carl Weathers als Greef Karga, Omid Abtahi als Dr. Pershing, Werner Herzog als Auftraggeber, Nick Nolte als Kuiil (Stimme), Taika Waititi als IG-11 (Stimme), Amy Sedaris als Peli Motto und Ming-Na Wen als Fennec Shand.
In der zweiten Staffel treten einige Darsteller als wiederkehrende Charaktere aus anderen Star-Wars-Medien auf, wie zum Beispiel Timothy Olyphant als Cobb Vanth, Katee Sackhoff als Bo-Katan Kryze, Rosario Dawson als Ahsoka Tano, Temuera Morrison als Boba Fett und Mark Hamill als Luke Skywalker.
Gastauftritte haben unter anderem Mark Boone Junior, Bill Burr, Natalia Tena, Clancy Brown, Richard Ayoade, Mercedes Varnado, Michael Biehn, die an der Serie als Regisseure beteiligten Dave Filoni, Rick Famuyiwa und Deborah Chow (jeweils als Piloten der Neuen Republik) sowie Showrunner Jon Favreau selbst (Stimme von Paz Vizla).
Die deutsche Synchronisation entstand unter dem Dialogbuch von Björn Schalla und Klaus Bickert sowie unter der Dialogregie von Björn Schalla durch die Synchronfirma FFS Film- & Fernseh-Synchron in Berlin, die auch für die Star-Wars-Filme verantwortlich ist.[9] Martin Keßler, Heide Domanowski und Josephine Schmidt vertonen dabei Figuren die sie bereits zuvor im Star-Wars-Universum in mehreren Projekten einsprachen. Jan Makino übernahm in der Serie die Rolle seines Vaters Hans-Georg Panczak, Luke Skywalker. Die Synchronisation der ersten Staffel wurde bereits vor dem Deutschland-Start zum Start von Disney+ in den Vereinigten Staaten, Kanada und den Niederlanden bearbeitet, wo die Episoden wöchentlich veröffentlicht wurden.
| Rollenname | Darsteller | Porträt | Hauptrolle (Episoden) |
Nebenrolle (Episoden) |
Gastrolle (Episoden) |
Deutsche Synchronstimme[9] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| „Der Mandalorianer“ Din „Mando“ Djarin |
Pedro Pascal | ![]() |
1.01– | Sascha Rotermund | ||
| Greef Karga | Carl Weathers | ![]() |
1.01–1.03, 1.06–1.08, 2.04 | Jürgen Kluckert | ||
| Dr. Pershing | Omid Abtahi | ![]() |
1.01, 1.03, 2.04, 2.08 | Florian Hoffmann | ||
| Kuiil | Misty Rosas Nick Nolte (Stimme) |
![]() |
1.01–1.02, 1.07 | Thomas Kästner | ||
| Auftraggeber | Werner Herzog | ![]() |
1.01, 1.03, 1.07 | Hubert Burczek | ||
| IG-11 | Rio Hackford (Motion Capture) Taika Waititi (Stimme) |
![]() |
1.01, 1.07–1.08 | Marius Clarén | ||
| Carasynthia "Cara" Dune | Gina Carano | ![]() |
1.04, 1.07–1.08, 2.04, 2.06–2.08 | Friederike Walke | ||
| Fennec Shand | Ming-Na Wen | ![]() |
1.05, 2.06–2.08 | Vera Teltz | ||
| Peli Motto | Amy Sedaris | 1.05, 2.01–2.02 | Denise Gorzelanny | |||
| Toro Calican | Jake Cannavale | 1.05 | Tobias Diakow | |||
| Q9-0 "Zero" | Christopher Bartlett Richard Ayoade (Stimme) |
1.06, 2.02 | Axel Malzacher | |||
| Migs Mayfeld | Bill Burr | ![]() |
1.06, 2.07 | Sven Hasper | ||
| Ranzar „Ran“ Malk | Mark Boone Junior | ![]() |
1.06 | Jörg Hengstler | ||
| Xi’an | Natalia Tena | ![]() |
1.06 | Marie Bierstedt | ||
| Burg | Clancy Brown | ![]() |
1.06 | Matti Klemm | ||
| Qin | Ismael Cruz Córdova | ![]() |
1.06 | Tobias Schmidt | ||
| Moff Gideon | Giancarlo Esposito | ![]() |
1.07–1.08, 2.03–2.04, 2.06–2.08 | Frank Röth | ||
| Waffenmeisterin | Emily Swallow | 1.08 | 1.01, 1.03 | Aline Staskowiak | ||
| Boba Fett | Temuera Morrison | ![]() |
2.01, 2.06–2.08 | Martin Keßler | ||
| Gor Koresh | John Rosengrant John Leguizamo (Stimme) |
2.01 | Dieter B. Gerlach | |||
| Cobb Vanth | Timothy Olyphant | ![]() |
2.01 | Nicolas Böll | ||
| Froschfrau | Misty Rosas Dee Bradley Baker (Stimme) |
![]() |
2.02–2.03 | –1 | ||
| Koska Reeves | Mercedes Varnado | ![]() |
2.03, 2.08 | Flavia Vinzens | ||
| Bo-Katan Kryze | Katee Sackhoff | ![]() |
2.03, 2.08 | Heide Domanowski | ||
| Axe Woves | Simon Kassianides | 2.03 | Georgios Tzitzikos | |||
| Imperialer Captain | Titus Welliver | ![]() |
2.03 | Matthias Klie | ||
| Mythrol | Horatio Sanz | 2.04 | 1.01 | Christian Intorp | ||
| Captain Lang | Michael Biehn | ![]() |
2.05 | Johannes Berenz | ||
| Ahsoka Tano | Rosario Dawson | ![]() |
2.05 | Josephine Schmidt | ||
| Magistratin Morgan Elsbeth | Diana Lee Inosanto | ![]() |
2.05 | Anke Reitzenstein | ||
| Luke Skywalker | Max Lloyd-Jones (Double) Mark Hamill |
![]() |
2.08 | Jan Makino | ||
| Speeder-Pilot | Brian Posehn | ![]() |
1.01 | Hans Bayer | ||
| Paz Vizsla | Tait Fletcher Jon Favreau (Stimme) |
![]() |
1.03 | Wolfgang Wagner | ||
| Omera | Julia Jones | ![]() |
1.04 | Mareile Moeller | ||
| Winta | Isla Farris | 1.04 | Chiara Moon Schalla | |||
| Trapper Wolf | Dave Filoni | ![]() |
1.06, 2.02 | Björn Schalla | ||
| Lant Davan | Matt Lanter | ![]() |
1.06 | Stefan Bergel | ||
| Jib Dodger | Rick Famuyiwa | ![]() |
1.06 | Marko Bräutigam | ||
| Sash Ketter | Deborah Chow | 1.06 | Betty Förster | |||
| Imperiale Scouttruppen | Jason Sudeikis | ![]() |
1.08 | Norman Matt | ||
| Adam Pally | ![]() |
Kaze Uzumaki | ||||
| Weequay-Barkeeper Taanti | W. Earl Brown | ![]() |
2.01 | Sascha Krüger | ||
| Jo | Karisma Gideon | 2.01 | Muriel Bielenberg | |||
| Captain Carson Teva | Paul Sun-Hyung Lee | ![]() |
2.02, 2.04 | Hans Hohlbein | ||
| Valin Hess | Richard Brake | ![]() |
2.07 | Ronald Nitschke | ||
| Imperialer Co-Pilot | Thomas E. Sullivan | 2.08 | Marcel Collé | |||
| Bib Fortuna | Matthew Wood | ![]() |
2.08 | –1 |
Produktion
Entstehungsgeschichte

Die ersten Ideen für eine Star-Wars-Realserie hatte George Lucas im Jahr 2010. Lucas plante unter dem Arbeitstitel Star Wars: Underworld eine Serie über die Unterwelten des Planeten Coruscant, die zwischen den Filmen Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith und Krieg der Sterne spielen sollte. Für die Serie wurden insgesamt etwa 50 fertige Drehbücher geschrieben. Die Arbeiten an weiteren Drehbüchern wurden durch den Autorenstreik der Writers Guild of America behindert.[10] Im Januar 2012 erklärte der Produzent Rick McCallum, dass das Projekt erst in einigen Jahren weiter vorangetrieben werden solle, da die notwendigen Technologien, um die Serie innerhalb des Budgets umzusetzen, noch nicht vorhanden seien.[11] Mit dem Verkauf von Lucasfilm an die Walt Disney Company im Jahr 2012 wurden alle zu diesem Zeitpunkt in Planung befindliche Projekte gestoppt und verworfen, da man sich auf die Entwicklung einer neuen Filmtrilogie konzentrieren wollte.[12] Einige der Ideen und Elemente für Star Wars: Underworld wurden in anderen Star-Wars-Produktionen übernommen. Zum Beispiel wurden die ersten zwei Anthology-Filme, Rogue One und Solo, ursprünglich als Teil der Realserie konzipiert und Ideen für die Serie The Clone Wars übernommen.[13]
Im November 2017 kündigte Disney an, dass an einer Star-Wars-Realserie gearbeitet werde.[14] Diese hat jedoch nichts mit der damals geplanten Serie gemein. Der Regisseur Jon Favreau hatte dem leitenden Studio Lucasfilm mehrere Drehbuchentwürfe für eine eventuelle Star-Wars-Serie vorgelegt.[15] Die Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy schlug Favreau daraufhin vor, die Idee mit Dave Filoni, dem Executive Producer der Serien Star Wars: The Clone Wars und Star Wars Rebels, zu besprechen.[16] Mit diesem arbeitete Favreau 2008 im Zuge der zweiten Staffel von Star Wars: The Clone Wars bereits einmal zusammen. Gemeinsam entwarfen sie damals auf der Skywalker Ranch die von Favreau gesprochene mandalorianische Figur Pre Vizsla. Für die Aufarbeitung von Favreaus Ideen kam es schlussendlich zu einem zweiten Treffen der beiden Regisseure, bei dem Favreau das Bild eines Babys derselben Art wie ihr die Figur Yoda angehört kritzelte. Aus diesem wurde im späteren Verlauf der Entwicklung die Figur des Kindes.[16] Darüber hinaus wollte Favreau den „Abschaum und die Schurkerei“ des Star-Wars-Universums nach den Ereignissen des Films Die Rückkehr der Jedi-Ritter erforschen.[17] Nachdem er im August 2018 letztendlich als Autor und Executive Producer der Serie engagiert wurde, verbrachte er parallel zur Inszenierung von Der König der Löwen die Abende mit der Konzipierung der Serie.[16]
Für die ersten acht Folgen wurden Produktionskosten um 100 Millionen US-Dollar eingeplant.[18] Als Regisseure für die erste Staffel wurden Dave Filoni, Taika Waititi, Deborah Chow, Rick Famuyiwa und Bryce Dallas Howard verpflichtet. Filoni wurde zudem auch als Executive Producer und Storyboard Artist verpflichtet.
Noch vor der Veröffentlichung der ersten Staffel bestätigte Jon Favreau, dass bereits am Drehbuch und der Vorproduktion einer zweiten Staffel gearbeitet werde.[19] Die Veröffentlichung begann exklusiv auf Disney+ am 30. Oktober 2020. Die Vorproduktion und die Arbeiten am Drehbuch der dritten Staffel begannen im Frühjahr 2020.[20] Im Februar 2021 wurde bekannt, dass Lucasfilm Gina Carano entlassen hat. Begründet wurde dies mit ihren Social-Media-Posts, in denen sie nach Ansicht von Lucasfilms „Menschen aufgrund ihrer kulturellen und religiösen Identität“ verunglimpfe.[21] Die dritte Staffel soll ab dem 1. März 2023 auf Disney+ veröffentlicht werden.[22]
Dreharbeiten und visuelle Effekte
Die Dreharbeiten der ersten Staffel begannen im Oktober 2018 in Kalifornien.[23] Dort besuchte auch Star-Wars-Erfinder George Lucas das Set.[24] Während der Dreharbeiten kam es zu einem Einbruch am Set in Manhattan Beach, bei dem mehrere nicht näher bezeichnete Gegenstände der Crew entwendet wurden.[25] Die Dreharbeiten der ersten Staffel waren Ende Februar 2019 abgeschlossen.[26] Ein Jahr nach Beginn der Dreharbeiten begannen im Oktober 2019 Arbeiten an der zweiten Staffel, für die auch Serienentwickler Jon Favreau für eine Folge die Regie übernahm. Als weitere Regisseure wurden Dave Filoni und Carl Weathers verpflichtet.[27][28] Die Dreharbeiten der zweiten Staffel wurden Anfang März 2020 beendet.[29]
StageCraft
Die visuellen Effekte werden wie schon zuvor bei allen weiteren Star-Wars-Projekten durch die von George Lucas 1975 für Krieg der Sterne gegründete Firma Industrial Light & Magic (ILM) produziert. Diese Firma nutzte (statt wie bisher Greenscreens) auf MicroLED-Technik von Sony basierende[30] Videowände, auf denen die Umgebung bzw. der Hintergrund (das Szenenbild) abgespielt bzw. angezeigt wurde. So wurde vor den Dreharbeiten mit Schauspielern die Umgebung der eigentlichen Drehorte aufgenommen und auf Grundlage dieser Aufnahmen dann mithilfe der von Epic Games entwickelten Unreal Engine 4[31] ein virtueller Raum (wie in Computerspielen) aufgebaut.[32][33][34][35] Diese von ILM als StageCraft getaufte Technik (alias The Volume) ermöglichte es, eine auf den jeweiligen Blickwinkel abgestimmte Aufnahme auf den LCD-Wänden angezeigt zu bekommen.[32][33][34][36] Ein Nebeneffekt ist, dass es den Schauspielern hilft, sich in Szenen besser hineinzuversetzen.[32][36] Zudem reduziert sich der Aufwand und die Kosten der Logistik, die entstanden wären, hätte der Dreh nicht in den Studios stattgefunden.[32][33][34][36][35][37]
Musik
Für die Musik zur Serie zeichnet der schwedische Komponist und Musikproduzent Ludwig Göransson verantwortlich, der zuvor unter anderem mit den Filmmusiken zu Creed – Rocky’s Legacy, Creed II – Rocky’s Legacy und Black Panther, für dessen Filmmusik er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, internationale Bekanntheit erreichen konnte.[38] Für jede Folge wurde ein jeweils etwa 20–30 Minuten langer Soundtrack veröffentlicht.
Disney Galerie / Star Wars: The Mandalorian
Am Star Wars Day 2020 (4. Mai) startete auf Disney+ die Dokumentarserie Disney Galerie / Star Wars: The Mandalorian. Die vorerst acht Episoden lange Serie thematisiert die Entstehung und das Making-of von The Mandalorian. Jon Favreau führt mit Interviews, Video und Diskussionsrunden durch die einzelnen Episoden.[39][40] Die weiteren sieben Episoden wurden wöchentlich freitags veröffentlicht. Für die zweite Staffel von The Mandalorian erschien am 25. Dezember 2020 ein einstündiges Special.
Episoden und Staffeln
Staffel 1
Die Handlung setzt fünf Jahre nach der Schlacht von Endor während der Ära der Neuen Republik an, in der es in der Galaxis trotz des Sieges der Rebellenallianz über das Galaktische Imperium immer noch vereinzelt Imperiale gibt, die sich in Kleingruppen organisieren und weiterhin unter dem bereits gefallenen Banner des Imperiums kämpfen. In diesen teils gesetzlosen Zeiten folgt die Handlung dem mandalorianischen Kopfgeldjäger Din Djarin, der im Auftrag seiner Gilde mit seinem Schiff, der Razor Crest, auf zahlreichen Planeten skrupellos, aber gewissenhaft sein Handwerk ausübt. Din wurde als Kind von den Mandalorianern der Death Watch als Findelkind gefunden und aufgenommen, nachdem seine Eltern von Kampfdroiden der Separatisten getötet worden waren. Seitdem lebt er strikt nach dem Kodex seines Clans, der es ihm unter anderem nicht gestattet, seinen Helm vor anderen Lebewesen abzunehmen, um sein Gesicht zu zeigen.
Die Staffel beginnt damit, dass der Mandalorianer von einem mysteriösen Auftraggeber des Restimperiums angeheuert wird, auf einem Stützpunkt auf dem Planeten Arvala-7 ein unbekanntes Zielobjekt zu bergen und den Imperialen auszuliefern. Als der Mandalorianer dieses findet, entdeckt er, dass es sich bei diesem so begehrten Ziel des Imperiums um ein Kind, namens Grogu handelt, welches derselben Spezies des einst legendären Jedi-Meisters Yoda angehört. Vorerst liefert Din Djarin das Kind, wie geplant, an die Imperialen aus, befreit dieses jedoch kurz darauf wieder, als er erfährt, dass das Imperium grausame Experimente an dem Kind vorhat. Fortan begleitet Grogu den Mandalorianer auf seinen Abenteuern, während sie jedoch ins Radar der Imperialen geraten sind, die nun unbarmherzig Jagd auf sie machen. Im Laufe ihrer Reisen bemerkt Din, dass Grogu die Macht nutzen kann, was das Interesse der Imperialen an ihm erklärt.
Als Gejagte suchen Din und Grogu zunächst Unterschlupf in einem abgelegenen Dorf des Planeten Sorgan, wo der Mandalorianer den Dorfbewohnern bei einem Angriff von Plünderern zur Seite steht. Zunächst hat er vor, Grogu ein sicheres Leben zu ermöglichen und bei den Dorfbewohnern zu lassen, nimmt ihn jedoch wieder mit sich, als das Kind auf Sorgan von Kopfgeldjägern der Gilde angegriffen wird. In weiteren Episoden der Serie erledigt der Mandalorianer einige Nebenjobs, als er beispielsweise einer kriminellen Bande dabei hilft, einen ihrer Kameraden aus einem Gefängnistransporter der Republik zu befreien, wobei Din erstmal ins Visier der Gesetzeshüter der Neuen Republik gerät.
Später wird Din von dem Gildenführer Greef Karga auf den Planeten Nevarro berufen, der ihm das Angebot macht, die Verfolgung durch die Gilde zu beenden, wenn der Mandalorianer dafür den imperialen Auftraggeber eliminiert. Din weiß nicht, dass Karga dies zunächst als Falle für den Mandalorianer plant. Diesen Komplott gibt der aber auf, nachdem Karga verletzt und lebensbedrohlich vergiftet wird, woraufhin ihn Grogu mit der Macht heilt und ihm somit das Leben rettet. Der Mandalorianer konfrontiert schließlich den Auftraggeber, wobei ihm jedoch die Restimperialen unter der Führung des imperialen Moffs Gideon zuvorkommen, den Auftraggeber töten und dessen Wirkungsstätte umzingeln. Gideon war in seinem Dienst für das Imperium unter anderem für den Völkermord an den Mandalorianern verantwortlich. Zwischenzeitlich gelingt es den Imperialen schließlich auch, Grogu in ihre Gewalt zu bekommen. Mithilfe von Greef Karga, der Söldnerin Cara Dune, sowie dem Attentäter-Droiden IG-11, wird Grogu wieder befreit, und die Gruppe muss vor den Imperialen fliehen, wobei Din Djarin schwer verwundet wird. Ihre Flucht führt sie in ein unterirdisch angelegtes Lager auf Nevarro, in dem – versteckt vor dem Imperium – eine Gruppe Mandalorianer leben, die die Gruppe jedoch zum Großteil von den Imperialen abgeschlachtet vorfindet. Din schickt die anderen vor, weil er glaubt es nicht zu schaffen. IG-11 bleibt bei ihm und heilt die Verletzungen des Mandalorianers, nachdem dieser dafür erstmals widerwillig seinen Helm abzieht, damit jedoch nicht den Kodex bricht, da es sich bei dem Droiden um kein Lebewesen handelt, und sie schließen zu den anderen auf. Um seinen Begleitern die weitere Flucht zu ermöglichen, aktiviert IG-11 wenig später seine Selbstzerstörung, um eine Überzahl an Angreifern mit in den Tod zu reißen. Kurz darauf werden sie von Moff Gideon in einem TIE-Jäger angegriffen, woraufhin ein Duell zwischen ihm und Din Djarin, der inzwischen mit einem Raketenrucksack ausgestattet ist, entbricht, dem es gelingt, Gideon in seinem Jäger zum Absturz zu bringen, woraufhin er zunächst für tot gehalten wird.
Der Mandalorianer verabschiedet sich von Greef Karga und Cara Dune, die sich vorgenommen haben, mit dem Sieg über die Imperialen auf Nevarro auf dem Planeten zu bleiben, um dort eine lebenswerte Siedlung zu gründen. Gemeinsam mit Grogu bricht Din Djarin nun auf, um seinen Begleiter zu einem Jedi zu bringen, die er für Grogus Spezies hält. In der letzten Szene wird enthüllt, dass Gideon den Absturz überlebt hat, und sich mithilfe des mandalorianischen Dunkelschwerts, der traditionellen Waffe der Mandalorianer, freischneiden kann. Jenes alte Schwert spricht dem Träger der Waffe Herrschaftsanspruch auf den Thron des Planeten Mandalore zu.
Staffel 2
Auf seiner Suche nach den Jedi, um Grogu wieder mit seinesgleichen zu vereinen, verschlägt es Din Djarin und seinen kleinen Begleiter zunächst nach Tatooine, wo sich laut mehrerer Gerüchte andere überlebende Mandalorianer aufhalten sollen. Als sie in dem Dorf Mos Pelgo eintreffen, lernen sie den Marschall Cobb Vanth kennen, bei dem es sich um den vermeintlichen Mandalorianer handelt – dieser trägt jedoch lediglich die mandalorianische Beskar-Rüstung des ehemaligen Kopfgeldjägers Boba Fett, die sich Vanth kurz nach der Zerstörung des zweiten Todessterns aneignete, als ein verbrecherisches Kollektiv sich gegen ihn und sein Dorf richtete. Ihm hilft Din gemeinsam mit den einheimischen Tusken-Räubern von Tatooine bei der Erlegung eines Krayt-Drachen, wofür er als Gegenleistung Boba Fetts Rüstung bekommt. Bei ihrer Abfahrt von Mos Pelgo bemerken sie nicht, dass der überlebende Boba Fett sie aus der Ferne beobachtet.
Nachdem Din für einen kleinen Nebenverdienst eine brütende Mutter mit ihren Eiern auf einen Planeten chauffiert, und dabei erneut mit der Neuen Republik aneinandergerät, treffen er und Grogu auf dem Wassermond Trask auf Bo-Katan Kryze und einige weitere Mandalorianer, die sich im Kampf gegen die Restimperialen befinden. Entgegen dem Kenntnis von Din leben Bo-Katan und ihr Clan nicht nach dem Kodex der Watch und nehmen ihre Helme vor ihm ab. Von ihr bekommt der Mandalorianer den Tipp, auf dem Planeten Corvus nach der ehemaligen Jedi-Ritterin Ahsoka Tano zu suchen, um dort Grogu in sichere Obhut zu geben.
Bevor er sich nach Corvus begibt, stattet Din der inzwischen neu aufgebauten Stadt von Greef Karga und Cara Dune auf Nevarro einen Besuch ab. Karga ist inzwischen Magistrat der neuen Siedlung und Cara Dune hat den Posten des Stadtmarschalls eingenommen. Ihnen hilft der Mandalorianer bei der Zerstörung einer naheliegenden Basis des Imperiums auf Nevarro. Bei der Infiltration des Stützpunktes machen sie jedoch eine unerwartete Entdeckung, als sie in einem Labor geklonte Körper in einem Wassertank entdecken, sowie Wissenschaftler, die ihre Arbeit offenbar vertuschen zu versuchen. Sie finden eine Nachricht von Moff Gideon an den Wissenschaftler Dr. Pershing, in der davon die Rede ist, dass Grogu und dessen Blut eine wichtige Rolle bei diesem geheimen Experiment spielen, weshalb dieser auch nach wie vor ein begehrtes Zielobjekt für sie ist. Durch diese Nachricht erfährt Din auch erstmals, dass Gideon seinen Absturz mit dem Jäger überlebt hat.
Nachdem sie die Basis erfolgreich dem Erdboden gleichgemacht haben, begibt Din sich mit Grogu nach Corvus in die Stadt Calodan. Dort herrscht eine finstere Magistratin über die Bürger der Stadt und unterdrückt diese mit einem paramilitärischen Regime. Die Magistratin Elsbeth ist ebenso wie der Mandalorianer auf der Suche nach Ahsoka Tano, die als ihre Gegnerin bereits stadtbekannt ist. Elsbeth heuert Din an, Ahsoka zu eliminieren und bietet ihm als Bezahlung einen Speer aus purem Beskar. Im Wald von Calodan trifft Din schließlich auf Ahsoka Tano, mit der er ins Gespräch kommt, als er zu erkennen gibt, von Bo-Katan Kryze geschickt worden zu sein, die an der Seite von Ahsoka in den Klonkriegen gekämpft hat. Sie nimmt telepathisch Kontakt zu Grogu auf, wobei man erstmals seinen Namen erfährt, sowie dessen Hintergrundgeschichte als Jedi-Jüngling, der die Order 66 – der von Imperator Palpatine angeordneten Vernichtung aller Jedi – im Tempel von Coruscant überlebte. Aus Angst, Grogu könne dasselbe wie einst ihrem Meister Anakin Skywalker, der später zu Darth Vader wurde, passieren, verweigert Ahsoka, das Kind in den Lehren der Macht auszubilden und rät dem Mandalorianer stattdessen, auf Tython Kontakt zu anderen Jedi aufzunehmen. Im Gegenzug für Ahsokas Unterstützung hilft Din ihr dabei, Calodan von der Schreckensherrschaft der Magistratin zu befreien. In einem Kampf zwischen Ahsoka und Elsbeth erfährt man, dass diese eine Vertraute des verschollenen Großadmirals Thrawns ist, auf dessen Suche sich Ahsoka seit den Ereignissen aus Star Wars Rebels befindet. Bei ihrer Verabschiedung übergibt Ahsoka dem Mandalorianer den Beskar-Speer, den sie der Magistratin im Kampf abgenommen hat.
Auf dem Planeten Tython suchen Din und Grogu – schließlich wie Ahsoka ihnen geraten hat – den singenden Stein, einen alten Ort der Jedi auf, von dem aus Grogu damit beginnt, andere Jedi in der Galaxis zu kontaktieren. Jedoch trifft kurz darauf unerwartet Boba Fett auf dem Planeten ein, der sich seine Rüstung zurückholen will, die Din von Cobb Vanth auf Tatooine bekam. Als aber auch die Imperialen nur kurze Zeit später aufkreuzen, verbünden sich Boba Fett und seine Handlangerin Fennec Shand mit Din Djarin und ein wilder Kampf gegen die imperialen Sturmtruppen beginnt, bei dem sich Fett wieder in voller Montur ausrüstet. Jedoch ist das Ganze ein Ablenkungsmanöver und den Dunkeltruppen – mechanischen Elite-Soldaten des Imperiums – gelingt es ihm Auftrag Moff Gideons, Grogu zu entführen, nachdem Gideons Sternenzerstörer die Razor Crest zerstören kann. Boba Fett und Fennec Shand bieten Din ihre Hilfe bei der Befreiung des Kindes an und begleiten ihn zurück nach Nevarro.
Um Grogu aus den Fängen des Imperiums zu befreien, schmiedet Din, gemeinsam mit Boba Fett, Fennec, sowie Cara Dune, einen Plan. Dafür holen sie den Häftling Migs Mayfeld zur Unterstützung aus dem Arbeitslager, in welches er inhaftiert wurde, als er sich an der Infiltration des Gefängnistransporters aus Staffel 1 beteiligte. Mit ihm begibt sich die Truppe auf eine imperialen Raffinerie auf den Planeten Morak, wo sie Zugriff zu einem Terminal erhalten müssen, um den Aufenthaltsort von Gideons Sternenzerstörer herauszufinden. Bei der verdeckten Einschleusung in die Basis tarnen sich Din und Migs in imperialen Rüstungen. Als er am Terminal angekommen ist, nimmt er erstmals vor anderen Menschen seinen Helm ab, da für die gewünschten Daten ein Gesichts-Scan erforderlich ist. In diesem ohnehin heiklen Moment für Din geraten er und Migs in den Fokus des imperialen Offiziers Valin Hess, den Migs noch aus seinen Zeiten als imperialer Soldat kennt. Als Hess die Gräueltaten des Imperiums im Krieg verherrlicht, erschießt ihn Migs, bei dem traumatische Erinnerungen geweckt wurden, in seinem Wahn, woraufhin er und Din unter Beschuss geraten. Jedoch gelingt ihnen mithilfe von Boba, Fennc und Cara die Flucht, sowie Zerstörung der Raffinerie. Migs Mayfeld wird für seine Hilfe von Marschall Dune freigelassen.
Als Vorbereitung für die Rettungsmission entführen Din und seine Begleiter den imperialen Wissenschaftler Dr. Pershing, um von diesem zu erfahren, wo sich Grogu auf Gideons Schiff aufhält. Als weitere Unterstützung rekrutieren Din und Boba Fett Bo-Katan und ihre Gruppe an Mandalorianern. Dabei gerät Boba mit ihr zunächst aneinander, da diese erkennt, dass er kein echter Mandalorianer, sondern "nur" ein Klon ist. Schließlich beginnt die Mission und die Crew – bis auf Boba, der für ein Ablenkungsmanöver zuständig ist – gelangt auf Moff Gideons Sternenzerstörer. Der Mandalorianer stellt sich mit seinem Beskar-Speer gegen Moff Gideon, der nach wie vor das Dunkelschwert führt. Ihm gelingt es, Grogu mit sich zu nehmen, Gideon zu überwältigen und das Dunkelschwert an sich zu nehmen. Dies bringt ihn jedoch in einen Konflikt mit Bo-Katan, da Din sich mit seinem ehrlichen Sieg über Gideon nun traditionell zum Thronerben Mandalores erkämpft hat und Bo-Katan den Thron nun nur für sich beanspruchen kann, wenn sie den Mandalorianer ebenfalls im Kampf besiegt. Sie werden jedoch von den imperialen Dunkeltruppen unterbrochen, die nun versuchen, sich Zugang zu der Brücke des Schiffes, in der die Gruppe jetzt eingekesselt ist, zu verschaffen. Zur Rettung in letzter Sekunde erscheint urplötzlich der Jedi-Meister Luke Skywalker mit seinem X-Flügler auf dem Schiff, der den Ruf Grogus auf Tython vernommen hat. Luke besiegt die Dunkeltruppen und nimmt Grogu mit sich, um diesen in den Lehren der Jedi zu unterweisen. Bei ihrer Verabschiedung zeigt der Mandalorianer dem kleinen Grogu zum ersten Mal sein Gesicht und nimmt entgegen seinem Dogma den Helm ab.
In einer abschließenden Post-Credit-Szene erscheinen Boba Fett und Fennec Shand im Palast des verstorbenen Verbrecherlords Jabba dem Hutten auf Tatooine. Inzwischen hat dessen Majordomus Bib Fortuna den Posten seines alten Gebieters eingenommen. Boba tötet Fortuna und erkürt sich zum neuen Herrscher über Jabbas ehemaliges kriminelles Imperium. Die Handlung dieser Szene wird nahezu nahtlos in der Serie Das Buch von Boba Fett (2022) fortgeführt, die auch den Handlungsstrang von Din Djarin nach den Ereignissen aus dem letzten Staffelfinale weiterführt.
Genre und Referenzen
Für Andreas Borcholte vom Wochenmagazin Der Spiegel ist der Protagonist „der klassische Fremde ohne Namen, den Clint Eastwood einst als Spaghetti-Western-Ikone etablierte. Allein der Showdown der ersten Folge, ein Shootout in einem mexikanisch anmutenden Dorf, ist eine einzige, grandiose Hommage an Spätwestern wie The Wild Bunch und Butch Cassidy And The Sundance Kid – mit einem Kopfgeldjäger-Droiden (Taika Waititi) als Paul-Newman-Ersatz. Der weniger epische als sinistere Soundtrack von Ludwig Göransson zitiert dazu lustvoll Morricone-Themen.“ Zudem seien „Samurai-Motive aus Fernost, Elemente aus der Artus-Sage und griechische Mythologie“ erkennbar: Als einsamer Ritter oder Rōnin „auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung durchforstet“ der Protagonist „in schimmernder Rüstung und flatterndem Cape gekleidete Gunslinger das All“.[41] Laut Axel Weidemann, Redakteur im Feuilleton der FAZ, schöpfen bereits die Spielfilme „aus derselben Quelle wie die amerikanischen Großwestern: den japanischen Historienfilmen, in denen heimatlose Schwertmeister durch die Welt irren, bis das Schicksal ihrem Leben, durch den Schutz jener ohne teuren Stahl in den Händen, einen Sinn verleiht.“[42] Für den Literaturwissenschaftler Adrian Daub von der Wochenzeitung Die Zeit ist die „an David Lean geschulte Optik der Kinofilme […] in der Fernsehserie einer eher an Sergio Leone angelehnten gewichen – noch größere Einstellungen, noch mehr Totalen, mit wortkargen Männern, die in abwechslungsreicher Ödnis ihrem einsamen Handwerk nachgehen.“[43] Dem Redakteur Mike Hale von der Tageszeitung The New York Times kommt John Fords Western Spuren im Sand (1948) mit John Wayne in der Hauptrolle in den Sinn, wo Viehdiebe ein neugeborenes Waisenkind retten.[44] Mehrere Rezensenten haben die Dynamik zwischen dem Kind und dem Mandalorianer mit Lone Wolf & Cub (1970–1976) verglichen, einem Manga vom japanischen Autor Kazuo Koike über einen Samurai-Krieger und seinen jungen Sohn.[45][46][47][48] Richard Newby beschrieb die Serie in der US-amerikanischen Fachzeitschrift The Hollywood Reporter als „die Abenteuer eines alleinerziehenden Vaters auf der Suche nach einem Job“.[49] Laut Susanne Gottlieb vom Online-Magazin Helden der Freizeit besinnt sich die Fernsehserie „auf die Anfänge von Star Wars“, „als George Lucas ein Weltraumimperium schuf, indem er sich von wilden Western und japanischen Samurai-Filmen inspirieren ließ. John Carter, Flash Gordon, The Hidden Fortress, sie alle sind als Hommage an das Kino, das ihn prägte, in Star Wars verarbeitet. Zuschauer sahen so etwas Vertrautes, Altbekanntes in einem frischen Sci-Fi-Anstrich“.[50]
“Because with Star Wars, you can kinda lean into different genres. We’ve had Western, Samurai, a little bit of Heist, a little bit of war movie.”
„Star Wars kann diverse Genres streifen. Wir hatten Western, Samurai, ein bisschen Gauner- und Kriegsfilm.“
Rezeption
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Kritiken
Der Filmkritiker Andreas Borcholte lobt auf Spiegel online den Showrunner Jon Favreau und den „anarchisch-selbstreferenziellen Humor seiner Superheldenstorys“, denn „kaum hat man ein paar Mandalorian-Episoden gesehen, hält man diesen gut gewürzten Space-Spaghetti-Eintopf für eine der besten Serien, die gerade im Fernsehen laufen.“[41] Die Kultur-Redakteurin Kathleen Hildebrand schreibt in der Süddeutsche Zeitung: „The Mandalorian lebt in dieser Halbwelt der galaktischen Gauner, dem Star Wars der kleinen Leute, und es ist nicht verwunderlich, dass gerade diese Geschichte die erste richtig gelungene aus dem Franchise seit Jahren ist. Gerade weil sie weit weg spielt von den zentralen Protagonisten der Kern-Saga, von Han Solo, Luke Skywalker und Leia Organa, hat sie eine Frische, die all den Prequels, Sequels und Spinoffs im Kino weitgehend fehlte.“ Din Djarin und Grogu bestehen „ein Abenteuer pro Folge und das ist so schlicht und spannend erzählt, wie man es sich von der märchenhaft-robusten Fantasy-Science-Fiction von Star Wars wünscht.“[55] Der Germanist Adrian Daub meint in der Wochenzeitung Die Zeit, der „Rhythmus der ersten Episode ist frei von den Schnörkeln und Ziselierungen, die im derzeit herrschenden Barockzeitalter des Fernsehens de rigueur zu sein scheinen und Tiefe oft eher suggerieren, als sie wirklich zu schaffen. Ob und wie viel Tiefe The Mandalorian hat, ist zunächst unklar. Sehr viel Drive hat die Serie jedenfalls nicht. Und auch das ist beides nicht als Kritik gedacht.“[43] Der Kulturjournalist Michael Dirk Scholz lobt im Männermagazin GQ – Gentlemen’s Quarterly die Serie, denn sie habe einen „stilvollen und nostalgischen Look, schrottreife Speedgleiter, Retro-Raumschiffe, tolpatschige Androiden und eine grandios komponierte Filmmusik von Ludwig Göransson, die sich so anhörte, als wäre sie gleichzeitig neu und schon immer da gewesen – sozusagen ein Klassiker bei der ersten Veröffentlichung. The Mandalorian erzählte eine zwar eher simple, dafür aber eigenständige Geschichte, die episodisch angelegt war und trotzdem über einen roten Faden verfügte.“[56] Laut Jonas Ressel von Cinema Strikes Back vom Online-Medienangebot Funk ist The Mandalorian „die Serie, auf die alle Star-Wars-Fans gewartet haben. Sie sieht toll aus, hat großartige Schauspieler, eine dichte Atmosphäre und eine geerdete Handlung. Aber sie verliert sich hin und wieder in den unzähligen Star-Wars-Referenzen und das Erzähltempo könnte an einigen Stellen auch besser flutschen.“[57] Vali Aschenbrenner von der Computerspielezeitschrift GameStar schreibt, The Mandalorian ähnelt mit seiner „in sich abgeschlossenen Handlung, während das übergeordnete, große Ganze nur gemächlich vorangetrieben wird“, sehr „stark einer klassischen Western-Serie oder sogar einem Videospiel: Bevor die Hauptquest angegriffen werden kann, gibt es erstmal ein paar Nebenaufträge abzuarbeiten.“[58]
Die TV-Kritikerin Kelly Lawler bemängelt in der Tageszeitung USA Today, die Serie stelle „aufregende Ästhetik über Erzählung. Die ersten acht Episoden fühlten sich eher wie eine Ansammlung von coolen Bildern an, als eine zusammenhängende Geschichte.“[59] Der Journalist André Pitz schreibt im Musikexpress, die Serie recycelt „altbekannte Blaupausen. Die erste Episode der neuen Staffel liefert zwar ab, zementiert jedoch auch einen sehr konservativen Umgang mit dem Star Wars-Franchise“, schafft aber dennoch „mühelos, die altbekannte und von Die-hard-Fans so hochgehaltene Atmosphäre zu erzeugen. Man fühlt sich direkt zu Hause, muss praktisch keine neuen Kompromisse eingehen und kann sich im scheinbar niemals im Wandel befindenden, abgewetzten Universum ergehen.“[60] Der TV-Kritiker Mike Hale prognostiziert in der US-amerikanischen Tageszeitung The New York Times: „Am Rande des Geschehens drängt sich das Gefühl auf, dass The Mandalorian die grundlegende Mission des Star-Wars-Franchises über vier Jahrzehnte hinweg erfüllen wird: der essentiellen Kitschigkeit und Zweidimensionalität von George Lucas’ ursprünglichem Konzept treu zu bleiben. Favreau und Filoni verlangsamen es, lassen es gut aussehen, nehmen etwas von dessen Sentimentalität heraus, geben ihm etwas Raffinesse und lassen Sie beim Genießen gut fühlen. Das ist kein Kino, das ist Spitzenfernsehen.“[44] Für die Journalistin Marlen Hobrack im Kunstmagazin Monopol liegt das „Geheimnis des Erfolgs“ der Serie weder im „avancierten Storytelling“ noch in den zumeist „klassisch eindimensional gezeichneten“ Figuren, sondern in einer „ausgeprägten Lust an filmischen Zitaten“ sowie der „Rückkehr zum visuellen Erfolgsrezept der ersten ‚Star Wars‘-Trilogie der 70-er und 80er-Jahre“: „Die Space-Western-Serie inszeniert auf faszinierende Art die ‚Echtheit‘ des Dargestellten.“[61]
Auszeichnungen (Auswahl)
Bei der Primetime-Emmy-Verleihung 2020 wurde die Serie in sieben Kategorien ausgezeichnet, zuvor hatte sie 15 Nominierungen erhalten. Gewonnen haben u. a. Greig Fraser und Barry „Baz“ Idoine für ihre Kameraarbeit und Komponist Ludwig Göransson.[62] Die Motion Picture Sound Editors zeichneten die Serie mit einem Golden Reel Award für Outstanding Achievement in Sound Editing – Sound Effects and Foley for Episodic Short Form Broadcast Media aus. Bei den Verleihungen des OFTA Television Award der Online Film & Television Association erhielt die Serie fünf Preise.[63]
Spin-offs
Im November 2019 kündigte Alan F. Horn, Chief Communications Officer der Walt Disney Studios, an, dass bei Erfolg der Serie ein Spielfilm mit dem Mandalorianer entwickelt werden könnte.[64] Im darauffolgenden Monat sagte Favreau, dass die Möglichkeit bestehe, Charaktere der Serie in weiteren Star-Wars-Spielfilmen oder Fernsehserien zu erforschen.[65] Im Februar 2020 deutete CEO Bob Iger an, dass Spin-offs von The Mandalorian in Erwägung gezogen werden, einschließlich der Möglichkeit, weitere Charaktere in die Serie einzuführen, um ihnen dann eine eigene Serie zu geben.[66] Im Oktober 2020 sagte Favreau, da weitere Charaktere durch die Serie eingeführt werden, „beginnen wir zu erkunden, wohin wir gehen können“. Und angesichts der kürzeren Produktionszeit von Fernsehserien gegenüber Spielfilmen sei Lucasfilm bezogen auf die Zuschauerresonanz „reaktionsfähiger“ („more responsive“), um potenzielle Spin-offs zu bestimmen. Darüber hinaus verwies Favreau auf seine Erfahrungen im Marvel Cinematic Universe, wo kleinere Geschichten innerhalb einer übergeordneten Narration existieren, als potenzieller Leitfaden für Spin-offs. Bezüglich der Möglichkeit, dass der Mandalorianer in einem Star-Wars-Spielfilm auftritt, waren Favreau und Pascal beide offen für die Idee, aber Favreau hatte es „nicht eilig“ die Serie zu erweitern.[67]
Im November 2020 wurde eine Miniserie mit dem Fokus auf den Charakter Boba Fett in Betracht gezogen.[68] Im darauffolgenden Monat kündigte Disney die Spin-off-Serien Rangers of the New Republic und Ahsoka an.[69] Beide Serien sind in der Zeitlinie von The Mandalorian angesiedelt und sollen als Crossover in einem „dramatischen Finale“ („climactic story event“) kulminieren.[70] In einer Post-Credit-Szene am Ende der zweiten Staffel von The Mandalorian wurde Boba Fetts eigene Serie Das Buch von Boba Fett angekündigt, die an die Handlung der zweiten Staffel anschließt. Die Serie startete im Dezember 2021 noch vor der dritten Staffel von The Mandalorian.[71] Nach kontroversen Aussagen von Gina Carano, welche als Cara Dune die Hauptrolle von Rangers of the New Republic spielen sollte, wurde sie durch Lucasfilm und Disney entlassen.[72] Demzufolge wurde die Produktion des Projektes gestoppt.[73] Im Mai 2022 wurde dann ein weiteres Spinoff angekündigt und zwar Skeleton Crew. Die Serie stellt Kinder in den Fokus, welche zuerst vor den Imperium aus ihrer Heimat fliehen mussten und nach den Sieg über das Imperium wieder zurück in die Heimat wollen. Jon Watts, Regisseur von Spider-Man: Homecoming, Far From Home und No Way Home, übernimmt die Regie und Christopher Ford verfasst das Drehbuch. Jude Law spielt die Hauptrolle der Serie.[74]
Weblinks
- The Mandalorian in der Internet Movie Database (englisch)
- The Mandalorian bei Fernsehserien.de
- The Mandalorian bei Disney+
Einzelnachweise
- The Mandalorian. In: ilm.com. Industrial Light & Magic. Abgerufen am 12. Juli 2020.
- The Mandalorian: Staffel 3 erst 2023. In: Caschys Blog. 26. Mai 2022, abgerufen am 26. Mai 2022 (deutsch).
- Anthony Breznican: ‘The Mandalorian’ is described as Clint Eastwood in ‘Star Wars’. In: Entertainment Weekly. 14. April 2019, abgerufen am 14. April 2019 (amerikanisches Englisch).
- The Mandalorian First Image, Directors Revealed. In: StarWars.com. 4. Oktober 2018, abgerufen am 19. Oktober 2018 (englisch).
- The Complete Del Rey Books Timeline. In: Random House Books. Abgerufen am 26. Mai 2018 (englisch).
- Emil Fortune: Star Wars: Galaktischer Atlas. Ravensburger, 2017, ISBN 978-3-473-49038-7 (Originaltitel: Star Wars: Galactic Atlas. Übersetzt von Wolfgang Hensel).
- Jamie Lovett: Lucasfilm Reveals Official Timeline of the Star Wars Saga. In: comicbook.com. 24. August 2019, abgerufen am 29. August 2019 (englisch).
- Eric Diaz: The STAR WARS Timeline Has New Official Eras. In: Nerdist. 5. Januar 2021, abgerufen am 28. Mai 2021 (englisch).
- The Mandalorian. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 4. Februar 2022.
- Eric Goldman: Star Wars TV Show: Boba Fett Confirmed. In: IGN Entertainment. Ziff Davis, 14. Januar 2008, abgerufen am 17. April 2016 (englisch).
- Christian Blauvelt: What’s going on with that live-action ‘Star Wars’ TV series? EW found out. In: Entertainment Weekly. 12. Januar 2012, archiviert vom Original am 13. Januar 2012; abgerufen am 17. April 2016 (englisch).
- S. Spichala: Verwirrung um „Star Wars“-Realserie: Doch kein Erwachen der Macht im TV? In: Moviejones. 23. Januar 2016, abgerufen am 13. Januar 2019 (englisch).
- Star Wars: Underworld (Wookieepedia). In: starwars.wikia.com, abgerufen am 20. Dezember 2017.
- Cynthia Littleton: New ‘Star Wars’ Trilogy in Works With Rian Johnson, TV Series Also Coming to Disney Streaming Service. In: Variety. 9. November 2017, abgerufen am 30. September 2018 (amerikanisches Englisch).
- Dan Casey: Exclusive Details on Jon Favreau’s Star Wars TV Series. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Nerdist. 11. Mai 2018, archiviert vom Original am 12. Mai 2018; abgerufen am 30. September 2018 (englisch).
- Rebecca Keegan: In Baby Yoda, Hollywood Sees Its Past, Present and Meme-able Future. In: The Hollywood Reporter. 19. Dezember 2019, abgerufen am 5. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Anthony Breznican: The Mandalorian is described as Clint Eastwood in Star Wars. In: Entertainment Weekly. 14. April 2019, abgerufen am 5. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Brooks Barnes: Disney’s Streaming Service Starts to Come Into Focus. In: The New York Times. 5. August 2018, abgerufen am 30. September 2018 (amerikanisches Englisch).
- Adam Chitwood: Exclusive: Jon Favreau Says He’s Already Writing and Pre-Shooting ‘The Mandalorian’ Season 2. In: Collider. 12. Juli 2019, abgerufen am 22. August 2019 (englisch).
- Will Thorne: ‘The Mandalorian’ Season 3 Already in the Works at Disney Plus (EXCLUSIVE). In: Variety. 21. April 2020, abgerufen am 25. April 2020 (amerikanisches Englisch).
- "Abscheulich und inakzeptabel": Lucasfilm feuert „The Mandalorian“-Star Gina Carano. 11. Februar 2021, abgerufen am 11. Februar 2021.
- Anthony D’Alessandro: ‘The Mandalorian’ Season 3 Sets Premiere Date. In: Deadline.com. 1. Dezember 2022, abgerufen am 1. Dezember 2022.
- Peter Sciretta: The Mandalorian: Directors, First Photo, Details & More Revealed for Jon Favreau’s Star Wars TV Series. In: /Film. 4. Oktober 2018, abgerufen am 13. Dezember 2019 (englisch).
- Adam Chitwood: George Lucas Visits ‘The Mandalorian’ Set in New Behind-the-Scenes Photo. In: Collider. 19. Oktober 2018, abgerufen am 13. Dezember 2019 (englisch).
- Ryan Parker: Grand Theft Investigated at Studio Hosting Star Wars TV Show ‘The Mandalorian’. In: The Hollywood Reporter. 25. Oktober 2018, abgerufen am 13. Dezember 2019 (englisch).
- The Star Wars Show: The Mandalorian Wraps and Matt Lanter Talks The Clone Wars. In: YouTube. 27. Februar 2019, abgerufen am 27. Februar 2019 (englisch).
- Skyler Shuler: Actor Carl Weathers To Direct An Episode of ‘The Mandalorian’ Season 2. In: The DisInsider. 19. Oktober 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019 (englisch).
- Carolyn Giardina: Why Jon Favreau Chose Baby Yoda: „We Don’t Know a Lot of Details About His Species“. In: The Hollywood Reporter. 5. Dezember 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
- Baz Idoine: That’s a wrap on season 2! In: Instagram. 8. März 2020, abgerufen am 9. März 2020 (englisch).
- Axel Metz, Stephan Sediq: Die MicroLED-Displays von The Mandalorian könnten dem Green Screen endgültig den Garaus machen - hier ist der Grund dafür. In: TechRadar. 8. Februar 2021, abgerufen am 11. Februar 2022 (deutsch).
- Kevin Billings: Jon Favreau Confirms Season Two Of ‘The Mandalorian’ Is Already In Pre-Production. In: International Business Times. 12. Juli 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019 (englisch).
- Fabian Behrends: The Mandalorian wird das Kino verändern. (Video; 8:16 min) In: YouTube. GigaTV Mag, 2. Januar 2020, abgerufen am 26. November 2020.
- Bill Desowitz: ‘The Mandalorian’: How ILM’s Innovative StageCraft Tech Created a ‘Star Wars’ Virtual Universe. In: IndieWire. 20. Februar 2020, abgerufen am 26. November 2020 (amerikanisches Englisch).
- Peter Osteried: Stagecraft verändert das Filmemachen – The Mandalorian: Spiel mir das Lied von Star Wars. In: Golem.de. 27. Dezember 2019, abgerufen am 26. November 2020 (deutsch).
- Janko Roettgers: How Video-Game Engines Help Create Visual Effects on Movie Sets in Real Time. In: Variety. 15. Mai 2019, abgerufen am 16. März 2020 (amerikanisches Englisch).
- Carolyn Giardina: Why Jon Favreau Chose Baby Yoda: „We Don’t Know a Lot of Details About His Species“. In: The Hollywood Reporter. 5. Dezember 2019, abgerufen am 16. März 2020 (amerikanisches Englisch).
- Peter Caranicas: ILM Launches TV Unit to Serve Episodic and Streaming Content. In: Variety. 7. November 2018, abgerufen am 13. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
- Ludwig Göransson to Compose Score for The Mandalorian. In: StarWars.com. 19. Dezember 2018, abgerufen am 13. Januar 2019 (amerikanisches Englisch).
- Ganze Folgen von Disney Galerie / Star Wars : The Mandalorian ansehen | Disney+. Abgerufen am 4. Mai 2020.
- Disney Galerie: The Mandalorian | Serie 2020. In: Moviepilot. Abgerufen am 4. Mai 2020.
- Andreas Borcholte: Space-Spaghetti-Eintopf, gut gewürzt. In: Der Spiegel (online). 21. März 2020, abgerufen am 16. Dezember 2020.
- Axel Weidemann: In bester Space-Western-Manier. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. März 2020, abgerufen am 25. Dezember 2020.
- Adrian Daub: Vierzig machtlose Minuten. In: Die Zeit. 13. November 2019, abgerufen am 16. Dezember 2020.
- Mike Hale: ‘The Mandalorian,’ a Gunslinger in a Galaxy Far, Far Away. In: The New York Times. 15. November 2019, abgerufen am 16. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch): „Around the edges there’s a sense, ever so slightly dispiriting, that The Mandalorian will carry out the fundamental mission of the Star Wars franchise across four decades: to keep faith with the essential corniness and two-dimensionality of George Lucas’s original conception. Favreau and Filoni slow it down, make it look good, take out some of the sentimentality, give it some sophistication and let you feel smart for enjoying it. That’s not cinema, that’s peak TV.“
- Hannah Collins: Somali and the Forest Spirit Will Fill The Mandalorian Hole in Your Life. In: Comic Book Resources. 4. Januar 2020, archiviert vom Original am 27. Februar 2020; abgerufen am 25. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Kayleena Pierce-Bohen: 5 Westerns & 5 Samurai Movies To Watch If You Love The Mandalorian. In: Screen Rant. 23. Dezember 2019, archiviert vom Original am 16. Februar 2020; abgerufen am 25. Dezember 2020 (englisch).
- Jesse Schedeen: How The Mandalorian's Plot Twist Evokes a Classic Manga Series. In: IGN. 12. November 2019, archiviert vom Original am 24. November 2019; abgerufen am 25. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Andrew Housman: The Mandalorian: How the Series Takes Star Wars Back to Its Samurai Roots. In: Comic Book Resources. 20. November 2019, archiviert vom Original am 4. Dezember 2019; abgerufen am 25. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Richard Newby: How 'The Mandalorian' Is Setting Up the Long Game. In: The Hollywood Reporter. 14. Dezember 2019, archiviert vom Original am 13. Januar 2020; abgerufen am 27. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch): „The adventures of a single dad looking for a job […]“
- Susanne Gottlieb: Brillante Rückkehr zum Ur-Star-Wars. In: Helden der Freizeit. 23. März 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020.
- Jon Favreau: Disney Galerie / Star Wars: The Mandalorian – Produktion von Staffel 2. 25. Dezember 2020. (Video; ab 11:21 min von 64:56 min; englisch)
- The Mandalorian (Staffel 1). Rotten Tomatoes, abgerufen am 20. Dezember 2020.
- The Mandalorian. Metacritic, abgerufen am 7. Januar 2021 (englisch).
- The Mandalorian. Internet Movie Database (IMDb), abgerufen am 7. Januar 2021 (englisch).
- Kathleen Hildebrand: Die beste „Star Wars“-Geschichte seit Langem. In: Süddeutsche Zeitung. 22. März 2020, abgerufen am 16. Dezember 2020.
- Michael Dirk Scholz: „The Mandalorian“ Staffel 2: Der Space-Western geht in die nächste Runde. In: GQ – Gentlemen’s Quarterly. 2. November 2020, abgerufen am 17. Dezember 2020.
- Jonas Ressel: Kritik: The Mandalorian (Disney+ 2020). (Video; 10:06 min) In: Cinema Strikes Back. Funk, 26. März 2020, abgerufen am 17. Dezember 2020.
- Vali Aschenbrenner: The Mandalorian: Wie gut startet Staffel 2? Unser spoiler-freies Fazit zur ersten Folge. In: GameStar. 30. Oktober 2020, abgerufen am 17. Dezember 2020.
- Kelly Lawler: Review: 'The Mandalorian' still can't unlock its potential in Season 2 (even with that big reveal). In: USA Today. 30. Oktober 2020, abgerufen am 21. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch): „The series prizes exciting aesthetics over story. The first eight episodes felt like a collection of cool images rather than a cohesive story.“
- André Pitz: „The Mandalorian” (Staffel 2) auf Disney+: Wohin geht die Reise des zahnlosen Tigers? In: Musikexpress. 2. November 2020, abgerufen am 24. Dezember 2020.
- Marlen Hobrack: Rückkehr der Rumpel-Ritter. In: Monopol. 8. Januar 2020, abgerufen am 7. Januar 2021.
- Christopher Rosen: 2020 Creative Arts Emmys: See a Full List of Winners. In: Vanity Fair. 20. September 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- 24th Annual TV Award (2019–20). In: Online Film & Television Association – Television Award. 2020. (englisch)
- Will Thorne: Disney Studios Chief Alan Horn on Scorsese v. Marvel, Challenges in a Changing Business. In: Variety. 13. November 2019, archiviert vom Original am 14. November 2019; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Carolyn Giardina: Why Jon Favreau Chose Baby Yoda: „We Don't Know a Lot of Details About His Species“. In: The Hollywood Reporter. 5. Dezember 2019, archiviert vom Original am 6. Dezember 2019; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Aaron Coach: Disney's Bob Iger Considering 'Mandalorian' Spinoff Shows. In: The Hollywood Reporter. 4. Februar 2020, archiviert vom Original am 4. Februar 2020; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Adam B. Vary: A 'Mandalorian' Movie? Pedro Pascal and Jon Favreau on the Future of the Newest 'Star Wars' Franchise. In: Variety. 15. Oktober 2019, archiviert vom Original am 16. Oktober 2019; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Nellie Andreeva: 'The Mandalorian' Eyes Season 3 Production Start As Spinoff, Casting & Boba Fett Buzz Heats Up. In: Deadline.com. 5. November 2020, archiviert vom Original am 6. November 2020; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Ethan Anderton: Lucasfilm Announces ‘The Mandalorian’ Spin-Offs ‘Ahsoka’ and ‘Rangers of the New Republic’. In: Slashfilm. 10. Dezember 2020, archiviert vom Original am 10. Dezember 2020; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- Chaim Gartenberg: Disney Plus is getting two new Mandalorian spinoffs: Rangers of the New Republic and Ahsoka. In: The Verge. 10. Dezember 2020, archiviert vom Original am 10. Dezember 2020; abgerufen am 22. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
- jru/spot: Rätsel um "The Book of Boba Fett" ist gelöst. In: Stuttgarter Nachrichten. 22. Dezember 2020, abgerufen am 24. Dezember 2020.
- Anthony D'Alessandro, Anthony D'Alessandro: Lucasfilm Calls Gina Carano Social Media Posts “Abhorrent”; Actress No Longer Employed By ‘Mandalorian’ Studio. In: Deadline. 11. Februar 2021, abgerufen am 26. Oktober 2022 (amerikanisches Englisch).
- Jared Moore: Star Wars: Rangers of the New Republic Seemingly on Hold, May Be 'Absorbed' Into The Mandalorian. 26. November 2021, abgerufen am 26. Oktober 2022 (englisch).
- SWCA 2022: 20 Highlights from Lucasfilm's Studio Showcase. 27. Mai 2022, abgerufen am 26. Oktober 2022 (amerikanisches Englisch).



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