Verbandsgemeinde Prüm

Die Verbandsgemeinde Prüm ist eine Gebietskörperschaft im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Prüm sowie 43 weitere Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Prüm, eine Außenstelle der Verwaltung befindet sich in der Gemeinde Bleialf. Mit einer Fläche von 465 km² ist sie die größte Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Im Westen grenzt sie an das Königreich Belgien und im Norden an das Land Nordrhein-Westfalen.

Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Fläche: 465,58 km2
Einwohner: 21.432 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Verbandsschlüssel: 07 2 32 5006
Verbandsgliederung: 44 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Tiergartenstraße 54
54595 Prüm
Website: www.pruem.de
Bürgermeister: Aloysius Söhngen (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Prüm im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Verbandsangehörige Gemeinden

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Auw bei Prüm 22,11 612
Bleialf 7,55 1.211
Brandscheid 16,26 301
Buchet 13,32 232
Büdesheim 13,64 554
Dingdorf 3,81 111
Feuerscheid 5,92 332
Fleringen 8,50 382
Giesdorf 3,55 125
Gondenbrett 23,05 482
Großlangenfeld 6,98 113
Habscheid 17,60 647
Heckhuscheid 8,28 156
Heisdorf 3,91 123
Hersdorf 12,86 398
Kleinlangenfeld 7,82 147
Lasel 4,51 317
Masthorn 4,54 50
Matzerath 4,31 48
Mützenich 6,43 122
Neuendorf 5,71 110
Niederlauch 0,79 35
Nimshuscheid 5,06 268
Nimsreuland 4,43 90
Oberlascheid 9,39 155
Oberlauch 3,59 68
Olzheim 16,22 590
Orlenbach 6,21 234
Pittenbach 3,85 104
Pronsfeld 15,37 904
Prüm, Stadt 22,86 5.442
Rommersheim 16,97 665
Roth bei Prüm 19,08 454
Schönecken 13,36 1.487
Schwirzheim 13,68 456
Seiwerath 8,94 141
Sellerich 17,37 286
Wallersheim 14,51 739
Watzerath 4,62 436
Wawern 7,65 280
Weinsheim 24,03 996
Winringen 2,55 63
Winterscheid 8,50 138
Winterspelt 25,60 828
Verbandsgemeinde Prüm 465,29 21.432

(Einwohner am 31. Dezember 2021)[1]

Geschichte

Das Gebiet der Verbandsgemeinde Prüm ist 1970 im Zuge der Funktional- und Gebietsreform aus fünf zuvor eigenständigen Amtsbezirken entstanden.

Bevölkerungsentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Prüm; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

JahrEinwohner
181510.777
183514.743
187117.419
190516.958
193922.365
195019.370
JahrEinwohner
196119.648
197020.521
198720.430
199722.122
200521.736
202121.432

Politik

Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Prüm besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

WahlSPDCDUGRÜNEFDPFWGWGRGesamt
2019515421036 Sitze
201462031636 Sitze
200961922736 Sitze
200472115236 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Prümer Land e. V.

Bürgermeister

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm ist seit dem Jahr 1991 Aloysius Söhngen (CDU). Bei der Direktwahl am 24. September 2017 wurde er mit einem Stimmenanteil von 80,96 % für weitere acht Jahre im Amt bestätigt.[4][5]

Literatur

  • Hans-Hermann Reck, Andrea Rumpf (Bearb.): Kreis Bitburg-Prüm. Verbandsgemeinden Arzfeld, Neuerburg und Prüm (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 9.3). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2000, ISBN 3-88462-170-X.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2021, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Verbandsgemeinderatswahl 2019 Prüm. Abgerufen am 11. August 2019.
  4. Fritz-Peter Linden: Eine(r) geht noch – Bürgermeister Aloysius Söhngen tritt in Prüm wieder zur Wahl an. Trierischer Volksfreund, 22. August 2017, abgerufen am 15. Dezember 2019.
  5. Wochenspiegel: Ergebnis der Bürgermeisterwahl VG Prüm und VG Arzfeld. 24. September 2017, abgerufen am 15. Dezember 2019.
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