Záhony
Záhony [ˈzaːhoɲ] ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg. 1989 erhielt die Gemeinde den Status einer Stadt.
| Záhony | |||||
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| Basisdaten | |||||
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| Staat: | |||||
| Region: | Nördliche Große Tiefebene | ||||
| Komitat: | Szabolcs-Szatmár-Bereg | ||||
| Kreis: | Záhony | ||||
| Koordinaten: | 48° 24′ N, 22° 10′ O | ||||
| Fläche: | 6,87 km² | ||||
| Einwohner: | 4.071 (1. Jan. 2011) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 593 Einwohner je km² | ||||
| Telefonvorwahl: | (+36) 45 | ||||
| Postleitzahl: | 4625 | ||||
| KSH-kód: | 16203 | ||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2022) | |||||
| Gemeindeart: | Stadt | ||||
| Bürgermeister: | László Helmeczi (parteilos) | ||||
| Postanschrift: | Ady Endre utca 35 4625 Záhony | ||||
| Website: | |||||
| (Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal) | |||||
Geografische Lage
Záhony liegt im Nordosten Ungarns, 61 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Nyíregyháza am linken Ufer der Theiß, die die Grenze zur Ukraine und zur Slowakei bildet. Die Theiß ändert hier ihre Fließrichtung von Osten kommend nach Südwesten. Nachbargemeinden sind Zsurk und Győröcske. Am anderen Ufer der Theiß liegen die ukrainischen Orte Solomonowo und Tschop.
Geschichte
Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Kleingemeinde 169 Häuser und 1195 Einwohner auf einer Fläche von 1979 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Kapos im Komitat Ung.[1]
Sehenswürdigkeiten
- Brunnen mit Bronzevögeln am Hauptplatz (Főtéri Díszkút), erschaffen 1988 von dem Bildhauer József Kampfl
- Denkmal „Tor des Ostens“ (Kelet Kapuja Emlékmű), erbaut 1986 von dem Bildhauer István Marosits
- Heimatmuseum (Tájház)
- Griechisch-katholische Kirche Keresztelő Szent János születése
- József-Béres-Denkmal
- Reformierte Kirche, erbaut 1805 im Zopfstil
- Römisch-katholische Kirche Szent Erzsébet
- Sándor-Petőfi-Büste
- Skulptur Nő galambbal, erschaffen 1966 von István Tar
- Skulptur Ülő nő, erschaffen 1965 von Árpád Somogyi
- Weltkriegsdenkmal im Petőfi-Park
Städtepartnerschaften
Čierna nad Tisou, Slowakei, seit 2008
Pecica, Rumänien, seit 2015
Tschop, Ukraine
Söhne und Töchter der Stadt
- József Béres (1920–2006), Biochemiker
- Pál Csergezán (1924–1996), Grafiker und Illustrator
- Béla Pokol (* 1950), Rechtswissenschaftler, Hochschullehrer und Politiker
Verkehr
In der Stadt befindet sich ein Grenzübergang für den Straßen- und Eisenbahnverkehr, früher zur Sowjetunion, jetzt zur Ukraine. Wegen der unterschiedlichen Spurbreiten der Bahnstrecken Szolnok–Záhony und Lwiw–Tschop ist eine Umspuranlage nötig, der auf der ungarischen Seite in Záhony und Umgebung (Anlagen Fényeslitke, Komoró, Tuzsér, Eperjeske) errichtet wurde. Auf der anderen Seite der Grenze wurden die Umspuranlagen vor 1976 im Gebiet von Tschop aufgebaut.
Der grenzüberschreitende Straßengüterverkehr hat sich enorm entwickelt. Westlich der Stadt verläuft die Hauptstraße 4, die in die Ukraine führt.
Blick auf Záhony
Bahnhof in Záhony
Brücke über die Theiß von Záhony nach Tschop (Ukraine)
Einzelnachweise
- Záhony. In: A Magyar Korona Országainak helységnévtára 1907. Budapest 1907, S. 1154 (ungarisch).
Weblinks
- Offizielle Website (ungarisch)
- Záhony in A Pallas nagy lexikona (ungarisch)

