Évry

Évry ist der Sitz der Präfektur des 1968 aus dem früheren Département Seine-et-Oise gebildeten Departements Essonne im Speckgürtel von Paris in der Region Île-de-France.

Évry
RegionÎle-de-France
Einwohnerzahl53.641(2018)
Höhe53 m
Lagekarte von Frankreich
Évry

Hintergrund

Èvry, unter diesem Namen erstmals 1376 genannt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer Landgemeinde zum Siedlungsschwerpunkt gewachsen, ist seit 2019 zur commune nouvelle Évry-Courcouronnes fusioniert. Évry liegt am linken Ufer der Seine südlich von Paris.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Die Pariser Flughäfen, am nächsten liegt der Flughafen Paris-Orly internet wikipedia commons wikidata (IATA: ORY) .

Mit der Bahn

Auf der Straße

Durch Évry führt die von Paris ausgehende Route nationale 7, westlich an Évry vorbei die Autoroute A 6. Die N 104 bildet einen Teil der als Schnellstraße ausgebauten Ringstraße La Francilienne.

Mit dem Schiff

Die Seine ist schiffbar.


Sehenswürdigkeiten

Kathedrale
Chambre du Commerce et de l'Industrie
  • Die einzige im französischen Mutterland im 20. Jahrhundert erbaue Kathedrale, 1991 bis 1995 nach Plänen von Mario Botta errichtet.
  • Buddhistischer Tempel.
  • Dominikanerkloster.
  • Hôtel de Ville, neben der Kathedrale, Entwurf Jacques Lévi, 1991.
  • Industrie- und Handelskammer (Chambre du Commerce et de l'Industrie), neben der Hôtel de Ville, von Philippe und Martine Deslandes, 1990.
  • École nationale de Musique et de Danse, gegenüber der Industrie- und Handelskammer, 1987 von Pierre Riboulet.
  • Génopole, wissenschaftliches Forschungszentrum.
  • Villa Charles-Delescluze, im Quartier des Épinettes, von Alain Sarfati 1977 bis 1980. Das Ensemble von vielgestaltigen Wohnungen bringt malerische Wirkungen hervor.

Literatur

  • Le patrimoine des communes de l'Essonne - tome 1, Paris 2001: Editions Flohic, S. 378–390, ISBN 2-84234-126-0
  • Brice Arsène Mankou: Pour une France multicolore, l’exemple d’Évry, Cultures Croisées 2005 161 S., ISBN 978-2-913059-22-1

Nicht mehr ganz aktuell:

  • Jean-Marie Pérouse de Montclos (Hrsg.): Le Guide du Patrimoine - Ile de France, Paris 1994: Hachette, S. 259 - 260, ISBN 2-01-016811-9
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