Nubia-See
Der Nubia-See (engl. Lake Nubia, arabisch: بحيرة النوبة, Buḥairat an-Nūba) bezeichnet den im Sudan liegenden südlichen Teil des Nassersees, der durch den Hochdamm von Assuan angestaut wurde.
| Nubia-See · بحيرة النوبة | |
![]() Zeugenberge bei Wadi Halfa | |
| Lage | |
Orte
- Wādī Ḥalfā – 1970 neu errichtete Stadt am Ostufer des Nubia-Sees.
Hintergrund
Der See hat seinen Namen nach der Region Nubien erhalten. Er hat eine Länge von 228 Kilometern von der ägyptisch-sudanesischen Grenze. Seine nördliche Fortsetzung, der Nassersee, befindet sich in Ägypten und wird durch den Hochdamm von Assuan angestaut.
Die einstigen Dörfer und archäologischen Stätten entlang des Nils sind heute überflutet. Ein Teil konnte gerettet werden und befindet sich heute im archäologischen Museum von Khartum.
Anreise
Mit dem Schiff
Einmal wöchentlich verkehrt eine Fähre zwischen dem ägyptischen Assuan und Wādī Ḥalfā. Auf einem Ponton können maximal vier PKWs mitgeführt werden.
Auf der Straße
Der Grenzübergang zwischen Ägypten und Sudan ist geschlossen.
Literatur

